WB-Jugend kann den 1. Tabellenplatz nicht halten

Am Samstag erwartete der HCL den Tabellen Zweiten des Sg Argental. Man wollte an die Leistung der vergangenen Spiele anknüpfen und war guter Dinge so den ersten Tabellenplatz halten zu können. 

Doch leider kam alles ganz anders…

Die Mannschaft des SG Argental startete gleich zu Beginn des Spiels mit einer offensiven Abwehr, mit der unsere Mädels im Angriff überhaupt nicht klar kamen. Auch in der Abwehr arbeitete man nicht wie in den letzten Spielen zusammen und es ergaben sich schnell Lücken, die sofort von Argental genutzt wurden.

So setzte sich der Gegner gleich nach fünf Minuten mit 0:4 ab und Vogt musste schon die erste Auszeit nehmen.

Jetzt war im Angriff viel laufen und 1 gegen 1 angesagt und in der Abwehr richtig rutschen, den Kreis übergeben und miteinander sprechen, sodass sich keine zu einfachen Löcher bildeten.

Weiter ging’s und Vogt versuchte im Angriff nun besser in die Lücken zu gehen was auch zu insgesamt neun 7-Metern führte. Leider konnten die Mädels davon nur drei verwandeln.

Auch in der Abwehr arbeitete man nun deutlich besser zusammen.

Es wurde weiter gekämpft und man versuchte an Argental dran zu bleiben.

So ging es mit einem Spielstand von 08:13 in die Kabine.

Die Trainer appellierten an die Mannschaft jetzt nicht aufzugeben. Im Angriff musste man aber noch eine Schippe drauf legen wenn man das Spiel noch drehen wollte. Vor allem die unnötigen Fehlpässe mussten deutlich reduziert werden.

Die zweite Halbzeit begann aber die Mädels des HCL konnten leider weiterhin nicht an die Leistung der vorherigen Spiele anknüpfen. Besonders im Angriff war man weiterhin planlos und überfordert. Die zahlreichen Fehlpässe wurden mit Tempogegenstoßtoren bestraft. So ging der Mannschaft auch langsam die Kraft und die Puste aus. In den letzten 15 Minuten schaffte man es gerade noch 3 Tore zu verwandeln und so verlor man das Spiel dann doch noch sehr deutlich mit 17:34.

Für den HCL Vogt spielten:

Pia Heilig (6), Carina Rundel (4), Lucy Wiest (2), Sophia Gälle (2), Madlen Dubyk (1), Lynn Detzel (1), Luna Baur (1), Annika Schwan, Finja Pfau, Juliane Kreisle, Anna Mayer (Tor)

Weibliche B-Jugend seit dem Wochenende auf Tabellenplatz 1

Die Mädels des HCL waren am Samstag zu Gast bei der HSG Friedrichshafen-Fischbach. 

Motiviert waren die Mädels bereits vor dem Spiel, wollten sie doch an die Leistung der vorherigen Woche anknüpfen.

Auch die Trainerinnen waren gespannt wie die Mädels sich heute schlagen würden, doch bereits beim Aufwärmen zeigte sich, dass diese bei der Sache

waren. 

Die Ansprache war relativ kurz, weil alle wollten das Gleiche... nochmal gewinnen und nochmal so gut spielen wie in der Woche zuvor.

Den Gegner wollte man nicht unterschätzen, die letzten zwei Spiele in der letzten Saison verloren die HCL-Mädels. In der Aktuellen Liga scheint allerdings alles offen und kein Gegner ist so richtig einschätzbar.

Mit Lust aufs Spiel kamen die Mädels also aus der Kabine und waren bereit zu gewinnen.

Die ersten 5 Minuten machte es den Anschein, dass es ein sehr ausgeglichenes Spiel werden konnte. 

Unsere Mädels konnten noch nicht ganz an die Leistung der Vorwoche anknüpfen, aber es war trotzdem gut.

Ein paar Leichtsinnsfehler, Passfehler und "kopfloses-nach-vorne-werfen" erinnerten an die Spiele der Vergangenheit.

Die Mädels rappelten sich allerdings und fanden ihre Form wieder. Die Abwehr stand, wie auch schon im letzten Spiel gut. Und im Angriff wollte man Richtung Tor ziehen und holte mehrere 7m raus.

Aufgrund der guten Abwehrleistung wussten die Mädels der HSG nicht immer was sie im Angriff was sie machen sollten.

Mehrere Bälle konnten von der Abwehr erobert werden und konnten das ein oder andere Mal durch Tempogegenstöße verwertet werden.

Waren die Mädels im Angriff taten sie sich an diesem Tag allerdings etwas schwer. Es war teilweise zu wenig Bewegung in den eigenen Reihen und das Angriffsspiel dadurch sehr statisch. Hier benötigte es immer wieder Anweisungen der Bank und auch hier zeigten sie immer wieder was sie können.

So ging die Mannschaft mit einem verdienten 6-Tore Vorsprung in die Kabine.

In der Halbzeit wurde der Angriff thematisiert. Die Mädels dürfen nicht so sehr nahe an der gegnerischen Abwehr stehen, da sie so nur wenig Möglichkeiten haben mit Dampf Richtung Tor zu gehen.

In der Abwehr rutschten die Mädels am Kreis entlang, leider teilweise etwas zu weit, was ebenfalls angesprochen wurde. Mit der Kreisspielerin der HSG hatten unsere Mädels Schwierigkeiten, diese sperrte sehr gut Lücken in die Reihen, welche zum Torerfolg führten. Auch das sollte verbessert werden.

Weiter in der zweiten Halbzeit konnten die Mädels ihren Vorsprung in den ersten fünf Minuten auf 5:15 erhöhen.

Dann folgte eine Durststrecke von sechs Minuten ohne Tor und zwei 2-Minuten-Strafe gegen den HCL. 

Die Mädels aber ließen sich nicht beirren, spielten einen ruhigen Angriff und trotz doppelter Unterzahl eine kompakte Abwehr. Auch unsere Torhüterin hatte wieder einmal einen guten Tag.

Madlen Dubyk machte der Durststrecke ein Ende und traf in der 38.Minute zum 7:17.

Die Mädels taten sich die letzten 11 Minuten etwas schwerer im Angriff - es fehlten an den Ideen. Trotzdem ließ man nur noch ein Gegentreffer der HSG zu, was weiter für die gute Abwehrleistung der Mädels steht und hat nochmals drei Tore erzielt, darunter ein 7m unserer Torhüterin Anna.

Endergebnis 8:20 

Alles in allem war auch das wieder ein gutes Spiel der Mädels, welches Freude gemacht hat zu zuschauen.

Bitte mehr davon!

Für den HCL spielten:  Pia Heilig (10), Lucy Wiest (4), Lynn Detzel (1), Sophia Gälle (1), Finja Pfau, Juliane Kreisle, Anna Mayer (1,Tor), Annika Schwan, Luna Baur, Madlen Dubyk (3)

Die gemischte F-Jugend trat mit 14 Spielern am Spieltag in Tettnang an.

Zu Beginn gab es einen Bewegungspakur mit verschiedenen Ball Hindernissen, welche die Kids gut gemeistert haben.

Dann kam das erste Minihandball Spiel (4 + 1) wo die Kids gegen den TV Isny unentschieden gespielt haben. 

Danach konnten der HCL durch schnelles hin & her passen das erste Turmball Spiel gegen den SG Argental für sich gewinnen. Auch das darauffolgenden Turmball gegen den JSG Bodensee 2 konnten die Kids für sich entscheiden. 

Die zweite Partie Minihandball (4 + 1) gewann Vogt gegen den SV Bad Buchau da sie in dem Spiel ihre trainierte Abwehrhaltung gut eingesetzt haben und sich somit den Ball erkämpft haben.

Überraschender Sieg gegen die Favoriten aus Ravensburg

 

Zum ersten Heimspiel der Saison erwartete die weibliche B-Jugend mit großem Respekt die Nachbarn des TSB Ravensburg.

Das Aufwärmen startete wie auch im letzten Spiel unkonzentriert mit vielen Fehlpässen und ungenauen Abschlüssen aufs Tor, was leider nichts Gutes für das bevorstehende Spiel bedeutete. 

Nach einer kurzen Sprinteinheit jedoch wurden die Fehler weniger und man konnte sich wieder fangen.

So ging es aufgewärmt und mit Lust aufs Spiel zur Besprechung in die Kabine.

Es wurden nochmals die Fehler des letzten Spiels besprochen und wie man es heute besser machen möchte.

Im Angriff sollte man die Abwehr durch dynamisches Stoßen und Kreuzen in Bewegung bringen und dadurch einfache Lücken nutzen. 

In der Abwehr war die Aufgabe richtig anpacken, aushelfen, miteinander sprechen und den Kreis übergeben.

Alle waren jetzt motiviert, die Stimmung in der Mannschaft war super und jeder wollte sein Bestes geben.

So startete das Spiel mit einer Mannschaft, die nicht wieder zu erkennen war.

Es wurde genau das umgesetzt was die Trainer von der Mannschaft schon die ganze Zeit über erwartete und bis jetzt nie im Spiel umgesetzt werden konnte.

Die Abwehr stand kompakt, man rutschte und half sich gegenseitig aus. Im Angriff wurden die Lücken erkannt und genutzt und auch die Torabschlüsse waren präzise. 

Die Trainerinnen, die Auswechselspieler aber auch die Gegner aus Ravensburg wurden von der Mannschaft völlig überrascht. 

Der TSB hatte im Angriff durch die gute Abwehr ded HCL keine Ideen und versuchte es immer wieder mit Wurfen aus dem Rückraum, die meistens von der Torhüterin Anna Mayer gut gehalten werden konnten.

So konnte man sich mit einem ums andere Tor immer weiter absetzen und mit einem Spielstand von 13:06 in die Pause gehen.

In der Kabine wurden die Mädels zwar gelobt, man wollte aber auch daran appellieren sich nicht zu früh zu freuen, jetzt nicht nachzulassen und weiterhin konzentriert zu bleiben.

Die zweite Halbzeit begann und die Vogterinnen blieben weiterhin bei der Sache.

Pia Heilig und Lucy Wiest hatten einen starken Tag erwischt, trauten sich, nutzten vorne die Lücken und konnten dadurch viele wichtige Treffer erzielen.

So konnte man nach 30 Minuten einen Spielstand von 17:07 erreichen.

Die Mädels des HCL kämpften sich weiter bis zum Schluss durch und auch eine kurze Schwächephase, in der Ravensburg fünf Tore in Folge erzielte, konnte die Mannschaft nicht mehr vom verdienten Sieg trennen.

Das Spiel endete mit einem Spielstand von 23:17.

Ein tolles Spiel, das sowohl den Trainern, den Zuschauern und am wichtigsten den Spielerinnen viel Spaß bereitet hat.

Wir hoffen, dass die Mannschaft am kommenden Wochenende gegen den HSG FN-Fischbach an dieser Leistung anknüpfen kann.

wB TSB

Für den HCL spielten: 

Sophia Gälle (1), Lynn Detzel (1), Madlen Dubyc (1), Luna Baur (1), Carina Rundel (3), Pia Heilig (10), Lucy Wiest (6), Juliane Kreisle, Finja Pfau, Annika Schwan, Anna Mayer (Tor)

Herrenteam mit großem Kampf, zwei Schwächephasen und der Niederlage gegen Hohenems

Die Herren des HCL Vogt mussten auch im dritten Spiel eine Niederlage hinnehmen. Angefeuert von weit über 100 Fans lieferte die junge Truppe einen guten Kampf ab. Doch eine Schwächephase zu Beginn der zweiten Halbzeit machte alle Hoffnungen zunichte. Doch der Reihe nach:

Man startete mit einem deutlich verbesserten Kader ins Spiel. Marco Pilz sprang heute in die Bresche und half seinem Team alleine mit seiner Präsenz und mit seiner perfekten 7m-Quote von 5 verwandelten 7m.

Doch man verschlief die ersten 10 Minuten komplett. Im Angriff konnte man zwar die Abwehr in Bewegung bringen und auch gute Torchancen erspielen, diese wurden jedoch allesamt verworfen oder vom gut haltenden Gästekeeper pariert. Im Gegenzug stimmte die Rückzugsbewegung oft nicht und so konnte Hohenems ein ums andere Mal einfach einnetzen. Schnell musste die erste Auszeit her.

Diese weckte dann die Vogter Jungs, die nun das kämpfen und Tore werfen begannen. Man kam nun recht schnell im Spiel an und überraschte wiederrum die Österreicher damit ein wenig. Die Hohenemser hatten bei den Vorergebnissen der Vogter wohl nicht damit gerechnet, hier in arge Schwierigkeiten zu kommen. Doch man holte Tor um Tor auf. Hier zeigte sich, dass auch die Rückkehr von Manuel Khater auf die Platte durchaus wichtig war, da er den ein oder anderen Ball herausfangen konnte und im Tempogegenstoß selbst verwandelte. So konnte man nach  4:6 und 6:8 beim 8:8 das erste Mal ausgleichen und den schlechten Start vergessen machen. Sogar eine doppelte Unterzahl überstand man im Anschluss nahezu schadlos und ging dann mit einem 11:13 in die Kabine.

Die Ansage war klar: wir müssen kämpfen, kämpfen, kämpfen und vor allem unsere Chancen nutzen. 

Dies gelang zu Beginn der zweiten Halbzeit leider erneut nicht. Bis zum 14:17 konnte man zwar mithalten, doch dann fand ein kleiner Bruch im Spiel statt. Es reihten sich ein paar unglückliche Situationen für Vogt aneinander. Die rote Karte von Adi Zembrod (die man geben kann, aber sicherlich nicht muss), hier ein schwacher Abschluss, da ein glückliches Tor für Hohenems und man könnte meinen, es sei wie verhext, aber man kam wieder deutlich ins Hintertreffen (15:22). Die Mannschaft fühlte sich an die Spiele zuvor erinnert, in denen man auch über längere Strecken mithalten konnte, sich dann doch aber irgendwann geschlagen geben musste. Doch heute sollte es anders ablaufen. Angefeuert von frenetischen Fußballern wollten die Vogter nochmal - doch Hohenems war eine abgezockte Truppe, die ihren Vorsprung dieses Mal zu verwalten wusste - auch weil sie durch die erste Hälfte durchaus gewarnt waren. So reihten sich die Tore nun wieder nahezu abwechselnd aneinander und man behielt den Abstand von 7 Toren auch bis zum Ende bei.

Gut gekämpft, als Team eingestanden, von den Fans trotzdem gefeiert - ein Auftritt, der sicherlich Mut macht und gutes für die kommenden Spiele erhoffen lässt. Doch man merkt auch ganz genau - die tragenden Säulen in der Abwehr (David Merturi) und im Angriff (Stephan Culjak) werden auch oder gerade in solchen Schwächephasen sehr vermisst.

Für den HCL spielten: 

Noah Fiederle, Simon Khater (Tor); Jan Mayer, Christof Burkhart, Philipp Schäle (7), Marco Pilz (9/5), Valentin Kernbach (4), Simon Buemann, Adrian Zembrod (1), Adrian Steinhauser (2), Nick Feldhofen, Manuel Khater (2), Felix Hecht

Damen absolvieren ihr zweites Spiel und erkämpfen sich einen Sieg 

Am vergangenen Samstag begrüßten die Damen des HCL Vogt die Damenmannschaft des HC Hohenems. Wieder dabei in der heimischen Halle war Michelle Fricker, die nach einem halben Jahr auf einem anderen Kontinent wieder im Vogter Trikot auflief. Ebenso mit an Board, Anna Culjak die ihr erstes Spiel bei den Damen absolvierte. Verletzungsbedingt gefehlt hat Hanna Sonntag, welche die Mannschaft aber von der Bank aus mit unterstützte. Mario Schwarz musste krankheitsbedingt leider auch den Liveticker verfolgen - an dieser Stelle eine gute Besserung.

Wollen wir nun aber zum Spiel kommen:

Die Damen aus Hohenems sind kein unbekannter Gegner für die Vogterinnen, so wurde man letztes Jahr in Hohenems quasi überrannt. An dieses Spiel konnten sich auch fast alle Ladies noch gut erinnern und man wollte auf der Hut sein. Dass die Österreicherinnen allerdings direkt mit einer Manndeckung auf Rückraummitte starteten war doch etwas überraschend. Vogt musste also mit dieser Situation erst etwas warm werden, womit sich alle etwas schwer taten. 

Das Spiel stand in der 12. Minute 3:3, es machte den Eindruck, dass beide Mannschaften nicht ganz ins Spiel fanden. Dann platzte allerdings der Knoten bei Hohenems, es folgten 3 Tore für die gegnerische Mannschaft. Auszeit HCL - nochmalige taktische Ansage, dass im Angriff mehr Bewegung sein musste. Das Angriffsspiel der Damen war zeitweise sehr statisch und sie taten sich unheimlich schwer. Die Abwehr wurde umgestellt um das Angriffsspiel von Hohenems zu besser zu unterbinden.

Nun schien der Knoten seitens des HCLs geplatzt zu sein und die Damen starteten eine Aufholjagd. Stand es in der 16. Minute noch 3:7 für Hohenems, konnte man in der 22. Minute den Ausgleichstreffer zum 7:7 erzielen. Die Stimmung passte, die Abwehr arbeitete gut zusammen und Magdalena Kather im Tor hielt einige wichtige Bälle. Natürlich nahm Hohenems dann eine Auszeit, aber unsere Ladies wollten sich ihrem guten Spielfluss nicht unterbrechen lassen. Klar war, genau so weiter machen und kämpfen und zwar um jeden Ball. Auch war klar, dass das Spiel heute ein spannendes werden könnte. Die Mädels haben sich nicht beirren lassen und spielten ihr Spiel weiter. Allerdings hat Hohenems auch wieder etwas besser ins Spiel gefunden sodass die Vogter sich nicht richtig absetzen konnten, möge man es einen offenen Schlagabtausch nennen.

Zu Halbzeit konnte man mit einem Tor Führung (12:11) in die Kabine gehen. Wir möchten an dieser Stelle nochmals Magda Kather nennen, die an diesem Abend ganze sechs 7m-Tore verhinderte darunter auch der, zwei Sekunden vor Abpfiff der ersten Halbzeit.

In der Halbzeitbesprechung war ganz klar: weiter machen, dran bleiben, Stimmung beibehalten und kämpfen - das Spiel wollte man gewinnen. Da die Frauen aus Hohenems mit hoher Wahrscheinlichkeit eine ähnliche Halbzeitansprache hatte, gaben diese nochmals Gas. Die Vogterinnen hingegen schienen die Stimmung, die Bewegung und fast alles was sie zuvor gezeigt hatten in der Kabine vergessen zu haben. Hohenems spielte wieder eine Manndeckung und es machte fast den Eindruck als wussten die Damen nicht mehr was sie zuvor so gut umgesetzt hatten. Auch stimmten die Absprachen in der Abwehr nicht mehr. Es musste also eine Auszeit her. Die Mädels wurden wieder wachgerüttelt und motiviert. Sie sollen wieder zu sich finden und zeigen, dass sie das Spiel gewinnen möchten - wir sind erst in der 40. Minute und können den vier Tore Rückstand (13:17) wieder aufholen. Gesagt getan - die Mädels taten sich zwar schwerer als in der ersten Halbzeit - aber sie fingen wieder an Handball zu spielen und die Abwehr richtig zu stellen. Immer wieder wurde Linda Schnell und Anaelle Wellmann am Kreis gefunden und die Bewegung im Angriff ermöglichte wieder einige Lücken. Auch pushten sich die Mädels immer wieder selber.

In der 45. Minute nahm Hohenems eine Auszeit, man könnte meinen, dass sichtbar wurde, dass wir nicht locker lassen - Spielstand 18:20. Die Ladies ließen sich aber ein weiteres Mal nicht beirren und machten weiter. In der 51. Minute traf Michelle Fricker zum Ausgleich per 7m, in der 54. Minute machte Jenny Pilz den Führungstreffer. Dann ging es Schlag auf Schlag. Vogt musste in der 54. Minute für zwei Minuten in Unterzahl spielen, aber alle wussten, wenn wir gewinnen wollen müssen wir nun alles geben. Hohenems hat in dieser Zeit kein Tor geworfen, obwohl sie 2x die Möglichkeit hatten per 7m zu punkten. Magdalena Waizenegger behielt Nerven und traf in Unterzahl zum 22:20. Erneute Auszeit durch Hohenems. Nun hieß es einen kühlen Kopf bewahren, alle Kräfte sammeln und nicht nachgeben. Das haben die Mädels erfolgreich geschafft, obwohl Hohenems nochmals auf ein Tor Unterschied ran kam, haben die Mädels die Punkte in der Vogter Halle behalten.

Endstand 24:21

Sehr gut gekämpft, sehr gute Stimmung - weiter machen!

Für den HCL spielten: im Tor Magda Kather, Michelle Fricker (4), Lucia Siefermann, Linda Schnell (2), Jessica Friese (1), Jennifer Pilz (5), Magdalena Waizenegger (6), Annaelle Wellmann, Lisa Braun (2), Sarah Steinhauser, Anna Culjak (1), Anna Vogel (3)

Weibliche B-Jugend holt in ihrem ersten Spiel leider nur ein Punkt

Die Mädels hatten Schwierigkeiten in das Spiel zu kommen - bereits beim aufwärmen zeigte sich, dass sie nicht ganz bei der Sache waren. Man benötigte ganze sieben Minuten um das erstes Tor zu werfen - der Ausgleich zum 1:1. Es ging auf beiden Seiten also nicht viel. Anfangs hatten unsere Mädels Probleme mit ihrer Abwehr, diese war zu offensiv ausgerichtet. Es entstanden große Lücken und die Mädels von Saulgau hatten ein  Leichtes zum Abschluss zu kommen. Sie scheiterten glücklicherweise aber an unserer Torhüterin Anna oder am ungenauen Abschluss.

Das was Saulgau bei uns nicht schaffte, konnten wir im Gegenzug im Angriff ebenfalls nicht umsetzen. Die Mädels sahen die Lücken in der Abwehr oft nicht, sind sie durch gekommen, waren die Würfe zu ungenau. Zu dem konnten wir zwei 7m nicht verwandeln. Ebenfalls fehlte uns der Ideenreichtum, es wurde sehr viel über 1geg1 versucht, kein Kreuzen, kein Einlaufen, keine Auftakthandlung. Nach 18 Minuten bei einem Spielstand von 3:3 nahmen die Trainerinnen von Vogt eine Auszeit. Es war Zeit nun endlich Handball zu spielen und Tore zu werfen.  Das was sie können sollten sie zeigen. Es schien als hätten die Mädels zu sich gefunden. Das Tempo wurde erhöht und die Mädels haben sehr schön miteinander gespielt. Zur Halbzeit konnten man mit zwei Toren plus in die Kabine (5:7)

In der Halbzeitansprache wurde nochmals auf das Können der Mädels eingegangen, was sie leider bis zu diesem Zeitpunkt nicht abgreifen konnten. Auch wurde auf die vereinzelten Schwächen in der Abwehr eingegangen. Die Mädels standen immer noch sehr offensiv, hatten somit Schwierigkeiten mit der gegnerischen Kreisläuferin und wurden das ein oder andere Mal überlaufen. Klar war aber auch, dass dieses Spiel gewonnen werden konnte und das war das Ziel.

Die Mädels starteten sehr gut in die zweite Halbzeit und waren in der 34. Minute mit vier Toren vorne. Sie spielten sehr schön miteinander, sahen Lücken und trauten sich. Die Saulgauer nahmen eine Auszeit und entschieden sich unsere Halbspielerin in Manndeckung zu nehmen, was zu Überforderung und Chaos führte. Technische Fehler und der wieder ungenaue Torabschluss machte es nicht leichter. Dann nahm das Spiel fahrt auf, Saulgau konnte das ein oder andere Tor aus der zweiten Reihe werfen und auch im 1geg1 schafften sie es zum Torerfolg zu kommen. Unsere Mädels waren nicht mehr in der Lage zu ihrem vorherigen Spiel zurückzufinden, zu groß war der Ärger über den Spielverlauf. 

Eine Auszeit musste her (46. Minute; Spielstand 10:11)  um die HCLerinnen wieder in die Bahn zu bringen. Spielt wieder Handball, macht die Abwehr wieder dicht zeigt was ihr könnt! Es sollte aber wohl nicht sein, die Mädels konnten kein Tor mehr werfen, die Saulgauerinnen hingegen schafften es in der 50. Minute den Ausgleich zu machen. In den letzten Sekunden war es den HCLerinnen nicht mehr möglich den Siegtreffer zu machen.

Nächte Woche geht es weiter: Sonntag 14 Uhr in Vogt gegen die Mädels aus Ravensburg.

Für den HCL spielten:  Pia Heilig (5), Lucy Wiest (1), Lynn Detzel, Sophia Gälle (2), Carina Rundel (3), Annika Schwan, Juliane Kreisle, Anna Mayer (Tor), Luna Baur, Madlen Dubyk

Die wC-Jugend des HCL Vogt kommt immer besser zurecht

Unsere wC-Jugend steigert sich von Spiel zu Spiel, schafft es Bewegung in den Angriff zu bekommen und die Abwehr zeigt oft schon gute Ansätze.

So konnte auch im heutigen Spiel erneut ein Fortschritt erkannt werden. Man startete jedoch eher verhalten in die erste Halbzeit. Die Marschroute der Trainer war klar: Wenn wir einen Ball erkämpfen, dann wollen wir schnell nach vorne spielen - dies konnten die Mädels zunächst nicht umsetzen. Dafür machten sie eine andere Sache gut, denn sie fingen an, im Positionsangriff auf die Lücken zu stoßen und sich zu trauen. So konnten eigentlich alle Mädels auf den verschiedenen Positionen hin und wieder durchbrechen. Doch die Abschlussschwäche machte uns auch heute wieder einen Strich durch die Rechnung. Doch was man vorne nicht hineinbekam wollte man auf alle Fälle auch hinten nicht reinbekommen. Diese Marschroute verfolgten die Mädels sehr konsequent und verteidigten in der ersten Hälfte wirklich gut und aufopferungsvoll. Dies zeigte sich auch an den gerade mal 12 Gegentoren, die man hinnehmen muss - eine klasse Verbesserung.

So ging man gut gelaunt und voller Spaß in die Halbzeitpause. Die Trainer appellierten an die Mädels, in der Abwehr genau so weiter zu fighten und im Angriff mit noch mehr Bewegung und Dampf aufs Tor zu gehen. 

Doch am heutigen Tag konnten die Mädels leider nicht beides gleichzeitig. In der zweiten Hälfte kamen sie viel besser mit dem Angriff zurecht. Doch leider litt darunter etwas die Abwehr, die die guten 1:1-Spielerinnen von Gerhausen nun ein ums andere Mal ziehen lassen mussten. Im Angriff konnte man nun über Ballpassen und Anlaufen ohne Ball jedoch nun 12, statt vorher 6 Tore erzielen und zeigte hier sogar noch während dem Spiel eine deutliche Verbesserung.

Am Ende musste man sich Gerhausen zwar klar geschlagen geben, war aber angesichts der Fortschritte und der tollen Abwehr in der ersten Hälfte und dem sehr beweglichen Angriff in der zweiten Hälfte sehr zufrieden mit seiner Leistung.

Für den HCL spielten: 

Kaya (Tor); Finja Pfau (7/1), Johanna, Ana (4), Andreea (1), Annika (3), Jenny, Zoe (3), Hannah, Carla

gD-Jugend gewinnt mit kunterbuntem Haufen souverän gegen die Gäste vom See

Die gemischte D-Jugend machte ihrem Namen zu diesem Spiel alle Ehre. Mit D-Jugend-Mädels, D-Jugend-Jungs und E-Jugend-Jungs trat man dieses Spiel wirklich sehr gemischt an und spielte so, als ob man nie etwas anderes gemacht hätte.

Man legte etwas verhalten los. Ben konnte mit einem schönen Treffer das Torewerfen des HCLs nach 2 gespielten Minuten eröffnen. Die Gäste konnten das Spiel zunächst offen gestalten, doch es zeigte sich schon in dieser Phase, dass die Vogter heute über ein tolles Zusammenspiel im Angriff erfolgreich sein werden. Man sah im heutigen Spiel immer den besser positionierten Mitspielenden und so konnte man sich schöne Chancen erspielen. Zudem stellte man nach und nach die Fehler, die zu Beginn noch in der 1:5 Abwehr gemacht wurden, nach und nach ab und alle Spieler:innen kämpften gemeinsam. So konnte man den Gegner bei 5 Gegentoren in der ersten Hälfte halten und selbst 10 Tore erzielen. 

Dieser Eindruck setzte sich 1:1 auch in der zweiten Hälfte fort. Vor allem Ben hat am heutigen Spiel richtig Spaß am Torewerfen gefunden und warf einige sehenswerte Rückraumtore. So konnte man das Spiel sehr erfolgreich mit 21:9 für sich gestalten.

Vielen lieben Dank an alle Zuschauer für die tolle Unterstützung und an unsere Jungs und Mädels, die so gut mit uns zusammenspielen können.

Für den HCL spielten: 

Lewin Lindaner, Jakob Maykemper, Paul Christoph, Milos Kojic, Ben Flamm, Elias Trypkis, Luca Clauberg, Simaf Mamo, Robin Weber, Hanna Serfözö

Für die weibliche D- Jugend ging es vergangenen Sonntag nach Obereisenbach zu den Gegnerinnen vom SV Tannau. 

Wie man es schon vom letzten Spiel kannte, startete man wieder mit ein paar Schwierigkeiten und die Gegnerinnen ging schnell 4:1 in Führung. 
Bei einer Auszeit sagte man den Mädels sie müssen wacher und aufmerksamer in der Abwehr stehen und im Angriff auf ihr Können vertrauen. Doch genau das konnten sie während der ersten Halbzeit nur teilweise umsetzen und man ließ die Gegnerinnen ihre Führung weiter ausbauen. 

Mit einem Spielstand von 9:5 ging es in die Halbzeitpause. Diese wurde nochmals genutzt um die Schwierigkeiten anzusprechen und alle zu motivieren.

Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die erste. Jedoch schafften es die Mädels aufzuwachen und 
kämpften sich Stück für Stück ran. 
In der Abwehr stand man wacher, fing die Bälle heraus und vorne klappte das Treffen nun auch besser.
Außerdem wurde an diesem Tag der erste Tempogegenstoß vom Tor heraus gespielt und vorne mit einem Tor belohnt. Somit stand es kurz vor Schluss 16:15. Vier Sekunden bevor das Spiel abgepfiffen werden sollte, gab es für die Mädels dann noch die Chance bei einem 7- Meter den Ausgleich zu schaffen.  Doch das sollte nicht sein und das Spiel wurde knapp verloren. 

Die nächsten zwei Wochen werden nun genutzt um an der Leistung anzuknüpfen und sich auf den nächsten Gegner vorzubereiten. Denn am 29.10.2022 steht das erste Heimspiel in dieser Saison gegen den aktuellen Tabellenersten aus Bernstadt an. Anpfiff ist um 13:00Uhr.

Für den HCL spielten: Klara, Milla, Melina, Simaf, Sidonie, Mira, Hanna, Emma, Ronja & Julia

Weibl. D-Jugend startet auswärts in die Saison

Vergangenen Samstag startete auch unsere weibl. D-Jugend in die Saison 2022/2023. Gleich zu Beginn durfte man sich am frühen Morgen auf den langen Weg nach Langenau machen.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten und etwas zu viel Respekt vor der Kaderstärke und Größe der Gegnerinnen kamen die Mädels immer besser ins Spiel. Es gestaltete sich eine ausgeglichene erste Halbzeit mit sehenswerten Treffern und einer guten Torwartleistung.
Beim Stand von 7:7 ging es in die Kabine. Den Trainerinnen blieb nicht viel zu sagen, außer dass sich die Mädels weiterhin trauen sollten aufs Tor zu gehen und in der offensiven Abwehr etwas stabiler zu stehen.
Leider konnte dies zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht ganz umgesetzt werden. Dadurch ermöglichte man der Mannschaft aus Langenau etwas davonzuziehen.
Beim Stand von 12:8 wurde die Auszeit genommen um die Spielerinnen nochmals an ihre Stärken zu erinnern. Sichtlich wacher und motivierter agierte man darauf in der verbleibenden Spielzeit. Immer öfter konnte der Ball herausgefangen und durch das Tempospiel einfache Tore erzielt werden.
Der Vorsprung der HSG Langenau/Elchingen sollte aber ausreichen und so ging das Spiel mit 16:13 verloren.
Nichtsdestotrotz sind wir stolz auf die Leistung und das gute Zusammenspiel der Mädels.
Vielen Dank an dieser Stelle an die zwei aus der wE-Jugend, die uns so toll auf dem Spielfeld unterstützt haben.
Für den HCL spielten: Klara, Milla, Hanna, Melina, Simaf, Amelie, Sidonie, Nadine und Sarah

Gemischte D-Jugend startet erfolgreich mit zwei Punkten in die Saison, kann aber leider nicht an diese Leistung anknüpfen

Auch die gemischte D-Jugend starte in den vergangenen Wochen in die Saison.

In geschrumpfter Größe, nämlich mit lediglich sechs SpeielerInnen, ging es für die D-Jugend am 25.09. zum TV Weingarten. Trotz dezimiertem Kader war Tempohandball und volle Konzentration die Devise.

Die Jungs und Mädels kamen gut ins Spiel und somit führte der HCL nach sechs Minuten mit einem 0:2. Aber auch kurz danach fanden die Weingärtler schnell ins Spiel und glichen aus und gingen sogar in Führung. Die Jungs und Mädels blieben aber am Ball und erreichten durch ein hohes Tempospiel wieder die Führung und bauten ihren Vorsprung auf ein 4:8 aus. Diese Führung gaben die HCLer nichtmehr bis zur Halbzeit her und gingen mit einem Halbzeitspielstand von 5:11 in die Kabine.

In der Kabine wurde von den Trainern Manuel Khater und Mirjana Kojic, an das Tempospiel appelliert, denn das Ziel war es, weiter einfache Tore zu erlangen, um den Vorsprung auszubauen. Auch die Abwehr wurde angesprochen und die dabei verbundene Konzentration, die dabei benötigt wird.

Nach Anpfiff starteten die Vogter wieder mit vollem Tempo und erzielten schon nach wenigen Sekunden das nächste Tor. Hierbei ist vor allem Melanie Fricker zu erwähnen, die durch hohe Aufmerksamkeit des Öfteren Bälle herausfangen konnte und mithilfe von schnellen Pässen mit Uros Kojic in einige Tore verwandelte. Die Kommunikation und Aufmerksamkeit stimmte nun auch und somit blieben die HCLer in der zweiten Hälfte dauerhaft in Führung und siegten schlussendlich mit einem Endstand von 7:19.

Ein großes Dankeschön ist hier auch nochmals an den TVW auszusprechen für ein sehr faires Spiel und dass Sie ebenfalls in Unterzahl spielten, um den Wettkampfcharakter aufrecht zu erhalten

Für den HCL spielten:

Melanie Fricker (7), Jakob Maykemper (1), Elias Trypkis (1), Uros Kojic (9), Ben Flamm (2) und Milos Kojic.

Am Wochenende drauf ging es für die gemischte D-Jugend nun direkt weiter gegen den TV Isny zu Hause in den eigenen vier Wänden.

Mit wesentlich mehr Spieler:innen auf der Bank und noch gestärkt von zwei Punkten aus der vorherigen Woche wollte man vor allem an das Tempo und an die starke Abwehr von letzter Woche anknüpfen.

Der Startpfiff ertönte und die HCLer wurde auf den Boden der Tatsachen geholt. Keine Bewegung im Angriff, eine löchrige Abwehr und einige Leichtsinnfehler sorgten schon nach fünf Minuten für ein 0:5 für die Gäste des TV Isny. Nun versuchte man durch eine Auszeit wieder mehr Ruhe ins Spiel zu bringen und die Situation zu sortieren und jeden Spieler mit den Gedanken in die Halle zu bringen. Dies war die folgenden Minuten nicht erfolgreich und die Gäste setzten ihre Führung fort bis zu einem 0:8 in der achten Minute. Doch dann kamen die HCLer Stück für Stück ins Spiel und konnten auch die ersten Torerfolge feiern. Somit gingen die beiden Mannschaften mit einem Spielstand von 6:16 in die Halbzeit.

In der Kabine ging es hauptsächlich darum den Kopf nicht hängen zu lassen und einen Neustart zu machen. Außerdem wurde nochmals an die Leistung vom vergangenen Spiel erinnert und appelliert, diese Leistung ebenfalls zu abrufen.

Hoch motiviert ging es als in die zweite Halbzeit. Die Vogter starteten besser als zuvor ins Spiel und so entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe und dies sorgte für eine ausgeglichene zweite Halbzeit. Jedoch konnten die Vogter die uneinholbare Führung der Gäste nicht mehr einholen und mussten sich mit einem 13:27 geschlagen geben.

Die gemischte D-Jugend absolviert ihr nächstes Spiel am 15.10. gegen die JSG Bodensee 2 zuhause in der Allgäutorhalle. Wir würden uns auf einige Fans und euren Besuch freuen.

Für den HCL Vogt spielten:

Klara Ahlfänger (Tor), Melina Fricker (4), Emma Sheehy, Ronja Vogel, Jakob Maykemper, Uros Kojic (7), Oskar Jung, Milos Kojic (2), Elias Trypkis, Robin Weber.

Damen starten am Sonntag, 09.10.22 gegen SV Tannau in die neue Saison

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Bild: Unser Damenteam in der Saison 2022/2023

Nach einer durchweg guten Saison 21/22 mit einem sehr guten 5. Tabellenplatz in der Bezirksliga hatten die Damen des HCL nur eine kleine Verschnaufpause. Bereits im Juni begann die Vorbereitung auf die neue Saison. Hierbei wurden die Damen unter Anleitung von Hannah Khater (TV Weingarten), die nebenher auch noch mitten in der Prüfungsphase der C-Lizenz war, sehr gut in allen Grundlagen bestens trainiert. Auch wenn es ab und zu anstrengend war, haben die Damen sehr gut und mit viel Eifer trainiert. Auch die beiden B-Jugendichen, Anna Culjak und Leni Bauer, die neu in die Damen gestoßen sind, da wir leider keine weibl. A-Jugend melden konnten, haben sich sehr gut in das Team integriert und fühlen sich recht wohl.
Hannah, ich denke ich spreche hier im Namen der ganzen Mannschaft, Dir ein ganz ganz dickes Dankeschön für deinen Einsatz, Bereitschaft und Leidenschaft. Uns hat es allen sehr viel Spaß gemacht. Natürlich wurde nicht nur trainiert, sondern man hat in zwei Trainingsspielen gegen die SG Ulm/Wiblingen bewiesen, dass man das gelernte auch umsetzen kann. Beide Spiele wurden gewonnen (ok, das Rückspiel mit Unterstützung der Ulmerinnen, die auch mal das rote Trikot des HCL tragen wollten). Aber trotz allem eine sehr solide Leistung von den HCL Damen.
Nun geht sie also auch für die Damen des HCL los…die neue Saison in der Bezirksliga. Man kann fast schon sagen „Und täglich grüßt das Murmeltier“, denn genau wie in der Saison 21/22 steht auch dieses Mal der SV Tannau als erste Partie auf dem Spielplan. Jetzt aber auswärts, und zwar in der Karl-Gührer Halle in Tettnang (also eine „normale“ Halle).
Die Damen freuen sich schon auf den Saisonauftakt und es wäre schön, wenn auch dieses Mal, so wie in der vergangenen Saison recht viele Anhänger zu den Auswärtsspielen kommen, um sie anzufeuern.
Das erste Heimspiel findet dann am 15.10. 17:45 Uhr gegen den HC Hohenems statt. Schon sechs Tage danach gleich das Pokalspiel am Freitag, 21.10. um 19:00 Uhr gegen, einen ehemaligen Landesligisten und jetzigen Gegner in der Bezirksliga, die TSG Ailingen statt.

Saisonstart mit langer Verletztenliste

hochzeit elena

Bild: Das Ehepaar Florian und Elena Geyer mit dem Rest der HCL Familie

 

Die neue Saison steht vor der Tür und die Ungewissheit über die bevorstehende Bezirksligarunde ist berechtigt groß. Vergangene Saison hatten die Vogter großartige Spiele mit vielen knappen und wenigen klaren Niederlagen zu verbuchen stehen und boten bei den Heimspielen stets spannende Spiele an. Letztendlich stand ein glücklicher, nicht unverdienter, Klassenerhalt zu Buche. Nach den angesagten Abgängen bewährter Spieler Schmid, Pilz und Schäle war mit einer Lücke zu rechnen,  

dies war keine Überraschung und sollte mit den Jungs der A-Jgd. Mayer, Feldhofen, Heilig, Maier, Steinhauser, Fiederle ausgeglichen werden. Jedoch kommt es im wahren Leben oft anders als man denkt. So hat der Ein oder Andere trotz Zusage einen Rückzieher vor dem Aktivenbereich gemacht und vermeidbare Verletzte stehen im Kader. Dinge die keine Mannschaft in der Vorbereitung willkommen heißen kann. Die Leistungsträger Merturi und Culjak laborieren noch an den Verletzungen der vergangenen Saison, hinzu kam noch Kreisläufer Hecht mit einer Muskelzerrung. Damit sind die ersten Risse in der Mannschaftplanung deutlich sichtbar. Auch die komfortable Situation mit drei Torhütern zu Starten verpuffte binnen weniger Wochen. Mit dem Wegfall der Stützen Khater, Schmucker und Fiederle über mehrere Wochen mit Knöchelverletzungen stehen wir vor echten Sorgen. Der HCL aktiviert aktuell alle Kräfte und stemmt sich gegen diese widrige Ausgangslage.  

Nach zwei absolvierten Testspielen gegen Burlafingen 21:20 verloren und Mimmenhausen II 29:22 gewonnen, wissen die HCLer nicht genau wo wir leistungsmässig stehen. Beide Partien standen unter unmittelbaren Einfluss der Junggesellenverabschiedung vs. Hochzeitsfeier von Elena und Florian Geyer. Das der HCL feiern kann ist über die Gemeindegrenze hinaus bekannt, dass wir mit einem dezimierten Kader eine Runde bestreiten können, müssen wir beweisen. Die Kaderbildung und die schwierige Torhütersituation sind ein wahrer Prüfstein. In Wiblingen treten wir am Samstag, den 24.09.2022 um 18:00 Uhr zum Saisonstart an.

Eine glorreiche Vorbereitung der männlichen B-Jugend 

Die männliche B-Jungend befindet sich nun seit einigen Wochen in der intensiven Vorbereitung für die Saison 2022/2023. Das Ziel der Trainer Adrian Zembrod und Felix Hecht war klar, sie wollen die Saison körperlich fit beginnen. Dies zeigt sich in der Vorbereitung. Nicht nur die Laufbahn auf dem Sportplatz wurde genutzt, sondern auch die Gegebenheiten in und um Vogt. So hat die Mannschaft z. B. im Altdorfer Wald die Schanze besucht, um einige Bergsprints abzulegen oder auch den Spielplatz in Höferwiesen wo die geliebte Klimmzugstange steht. Bis zum ersten Saisonspiel am 17.09.2022 werden die letzten Kleinigkeiten noch verfeinert, sodass die Mannschaft sich hoffentlich erfolgreich am 1. Spieltag im Derby gegen den TV Weingarten durchsetzen kann. Für die noch junge Mannschaft ist dies kein unbekannter Gegner. In der Vorbereitung hat hier schon ein Freundschaftsspiel in der gelben Halle stattgefunden. Dieses Spiel war bis zur letzten Pause hart umkämpft.

Aber nicht nur der Sport stand in der Vorbereitung im Vordergrund. Neben den einzelnen sportlichen Einheiten, ist die Mannschaft gemeinsam mit den jüngeren Teams auf die Hütte nach Babenhausen gereist. Wo Sie sich nicht nur im Frühsport beweisen konnten, sondern auch den Mannschaftsgeist unter Beweis stellen konnten, wie bspw. in einer Partie Schlag den Trainer (wie Schlag den Raab). Aber auch ein Filmabend im Jugendraum mit der kompletten Mannschaft hat den Teamzusammenhalt gestärkt.

Die Mannschaft um Kapitän Jonas Reichel freut sich über viele Zuschauer am 17.09.2022 um 16:00 Uhr, wo die erste Härteprobe im Derby gegen den benachbarten TV Weingarten auf dem Plan steht. 

Wir suchen dringend Trainer:innen!

Wir haben zwei tolle Teams, die leider ab den Sommerferien ohne Trainer dastehen. 

Unsere w/E-Jugend besteht aus 12 motivierten Mädls, die allesamt das Handballspielen lernen wollen und fleißig trainieren. Derzeit zweimal die Woche, ab September dann vermutlich einmal die Woche wollen die Mädls gerne weiter ihren Lieblingssport ausführen. Derzeit werden die Mädls gemeinsam mit den Jungs trainiert, doch das schafft unsere Nicole bei den Jungs zeitlich nicht mehr. Daher sind wir dringend auf der Suche nach einem/einer motivierten Trainer:in. Könntest du dir das vorstellen? Bei uns gibt es für Trainer:innen die bestmögliche Unterstützung: Schulungen, Trainingskleidung, Aufwandsentschädigungen und vieles mehr! Wir brauchen genau DICH! Melde dich doch unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0171-5837572 (gerne auch per WhatsApp/Signal)

 

Ähnlich ergeht es unserer w/C-Jugend. Die Mädls werden derzeit von Manu Khater trainiert. Dieser möchte aber nach seinem Abitur im September ein Studium anfangen. Auch hier dasselbe Bild. 14 motivierte Mädls sind voller Vorfreude auf die neue Saison. Mit viel Elan wird hier zweimal die Woche trainiert. Dabei lernen die Mädls schnell dazu und konnten ihr Spiel in der Vorbereitung schon merklich verbessern. Wir suchen hier eine:n motivierte:n Trainer:in, die die Mädls weiter formen möchte. Unterstützung erhält man dabei sicherlich vom gesamten Trainerteam. Auch hier gilt: Du hast eventuell Interesse? Dann melde dich doch, wir suchen genau DICH! Kontaktdaten Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0171-5837572 (gerne auch per WhatsApp/Signal).

 

Vielen lieben Dank fürs Weitersagen!

 

trainergesucht

 

 

gD-Jugend zeigt gute Ansätze in den Qualifikationsturnieren

2022 gd quali

Die gemischte D-Jugend der Saison 2022/2023 ist schon sehr früh in die neue Saison gestartet. Obwohl man sich eigentlich eh für eine der unteren Ligen interessiert und gemeldet hatte, wurde man am Wochenende 28./29. Mai zum Qualiturnier nach Hard eingeladen. Damals sehr kurzfristig und an einem langen Wochenende angesetzt, zeigten die Jungs bereits gute Ansätze in ihrem Spiel. Die Dinge, die derzeit im Training auf dem Plan standen, wurden umgesetzt und das Zusammenspiel klappte schon recht gut. Aber man bekam von den anderen Teams auch schnell die Grenzen aufgezeigt und musste neidlos anerkennen, dass es Teams im Bezirk gibt, die in ihrer handballerischen Entwicklung schon deutlich weiter sind. Somit konnte an diesem Qualiwochenende leider kein Punkt erzielt werden und man schloss die Gruppe auf dem fünften und damit letzten Platz ab. Somit dachte man eigentlich, sei es klar, dass man in der kommenden Saison sich in der gewünschten unteren Liga einfinden wird.

Doch der Bezirk setzte nochmals eine Quali an. In einer Endrunde sollten die noch verbliebenen Plätze in der oberen Kreisliga ausgespielt werden. Hier fand ein Turnier mit 7 Teams, aufgeteilt in zwei Gruppen, in Wangen statt. 6 der 7 Teams würden sich noch für die obere Liga qualifizieren. Über die Sinnhaftigkeit lässt sich hierbei natürlich streiten. Doch die Jungs vom HCL sahen diese Qualifikation als Trainingsmöglichkeit unter Wettkampfbedingungen. Die Trainer waren nicht an Ergebnissen interessiert, sondern wollten die Entwicklungen der Jungs beobachten. Doch zu Beginn der Quali war davon nicht viel übrig. Viel zu hektisch und planlos startete man ins erste Spiel. Handball war das jedenfalls nicht und so nahmen die Trainer schon nach vier gespielten Minuten beim Spielstand von 0:4 die Auszeit. Danach klappte alles deutlich besser und man spielte später mit den Zweitplatzierten Dornbirnern auf Augenhöhe. Doch den Rückstand vom Anfang konnte man nicht mehr wegmachen und so stand am Ende ein 4:9 auf der Anzeigetafel.

Das zweite Spiel gegen die Wangener direkt im Anschluss war dann vor allem im Angriffsspiel bereits von vielen Ungenauigkeiten geprägt. Man konnte zwar gut verteidigen und insgesamt ebenfalls nur 9 Tore zulassen, jedoch gelang selbst nur ein einziger Treffer. An diesen Ungenauigkeiten und Unkonzentriertheiten wird sicherlich gearbeitet werden müssen.

Das dritte Spiel war dann der klassische Durchhänger des Vogter Teams. Man fand weder im Angriff noch in der Abwehr in die Spur und zusätzlich verletzte sich kurzfristig auch noch Joel im Tor, der bis dahin seine Jungs mit super Paraden in den Spielen zuvor unterstützte. Somit musste man auch hier improvisieren und gab das Spiel chancenlos ab. Doch auch hier war die Moral des Teams vorbildlich. Man gab sich bis zur letzten Minute nicht auf und versuchte, auch hier noch, das Erlernte anzuwenden.

Somit war also klar, man müsse an diesem Tag „nachsitzen“ und das letzte Spiel des Tages, das Platzierungsspiel antreten. Die beiden Gruppenletzten traten hier gegeneinander an und es war der erwartete Fight. Vogt konnte zunächst vorlegen und war mit Spaß und Teamgeist bei der Sache. Hier konnte nochmal jeder zeigen, dass er zum Team gehört und selbt Joel im Tor biss sich nochmal durch. Ein enges, für die Zuschauer sehr spannendes Spiel, zeichnete sich ab. Doch den Jungs ging an diesem Tag mit 30°C und nur einem Auswechselspieler die Puste aus. So musste man sich hier ebenfalls knapp geschlagen geben und tritt daher in der kommenden Saison in der untersten Liga an.

Dieser Qualimarathon zeigte ganz klar: Es gibt auf diesem Planeten, nein auch schon in diesem Bezirk, bessere Teams mit größerer Spieleranzahl. Das ist völlig normal und wird auch immer so sein. Er zeigte aber auch: Wir gehören dazu und können in guten Momenten gegen jedes Team erfolgreich sein.

Großes Lob gab es nach diesen „heißen Duellen“ in der Wangener Sporthalle für das Durchhaltevermögen von 11:45 Uhr bis 17:30 Uhr so einen Qualitag bei diesen sommerlichen Temperaturen durchzustehen.

Das war wirklich gut! Und nun freuen wir uns auf den Mannschaftsausflug am kommenden Wochenende. Hier geht es ins Jugendgemeinschaftshaus nach Babenhausen, wo wir ein tolles Wochenende verbringen werden.

Für den HCL waren dieses Wochenende im Einsatz:

Joel Biefer, Elias Trypkis, Uros Kojic, Aaron Issa, Jakob Maykemper, Robin Weber, Milos Kojic, Ben Flamm

gD-Jugend muss völlig überraschend und spontan zur D-Jugend-Quali

Völlig überrascht vernahmen die Trainer und gleichzeitig Sportkonzeptleiter Manuel Khater und Dominik Schmucker die Nachricht, dass ganz spontan für das kommende Wochenende - das auch noch das Brückenwochenende ist - eine Qualifikation angesetzt wurde. Diese wurde schon am Rande der AL-Versammlung am Freitag angekündigt und doch kam sie für viele Vereine wie ein Schlag ins Gesicht.

Der HCL Vogt wollte eigentlich in einer der unteren Ligen antreten, nun spielt man eine Qualifikation um die KLA/KLB/KLC. Ob das an einem langen Wochenende und so spontan sein muss, das weiß vermutlich nur der Bezirk. Eine sportliche Vergleichbarkeit ist hier sicherlich nur mit großer Einschränkung gegeben.

Ärgerlich dabei ist jedoch vor allem, dass der HCL genau an diesem Wochenende sein Handballcamp geplant hat, da an verlängerten Wochenenden eigentlich nie solche Veranstaltungen stattgefunden haben und dort sowohl Trainer als auch Spieler dabei gewesen wären. Nun fällt der Handballcamp-Sonntag für die gD-Jugend aus, dafür darf man ganz reale D-Jugend-Spielpraxis sammeln. Dass dies den Jungs wichtig ist, zeigt auch die hohe Bereitschaft, mögliche Wochenendpläne über den Haufen zu werfen, um die Quali spielen zu können.

Ganz vollzählig können wir nicht antreten - das wäre bei solch kurzer Vorlaufzeit auch nahezu ein Wunder - aber sicherlich mit einer guten, spaßbereiten Truppe.

Wir freuen uns über viele Fans, Eltern, Omas und Opas, die vielleicht den schönen Sonntag nutzen, den Bodensee und einen Besuch in der Harder Sporthalle am See zu verbinden. Das hätten sich die Jungs für diese große Bereitschaft wirklich verdient.

 

Trotz Kadersorgen - Vogt siegt verdient gegen Ehingen

Wie zuletzt gegen Langenau war die Kaderbildung beim HCL recht dynamisch. Mit Abwehrass David Merturi und der kurzfristigen Absage von Roland Nreca im Rückraum waren andere Optionen gefragt. Da hilft es sehr, wenn kurzfristig Co-Trainer Christian Rist und Debütant Luis Heilig einen guten Tag erwischen und einspringen. In eigener Halle vor lautstarken Zuschauern, Dank an den SV Vogt, musste ein Sieg her um die langjährigen Spieler Matze und Funghi zu verabschieden. Mit viel Tempo ist die Partie gestartet nach 3min. stand es bereits 3:3. Ehingen war sofort im Spiel aber Vogt konnte nachlegen und leicht absetzen zum 6:3. In der 13. Spielminute Spielstand 10:6, der Schreckmoment beim HCL Lager, Spielmacher Stephan Culjak verletzt sich und musste ausscheiden, wieder war der HCL gefordert und musste Lösungen präsentieren. Mit Routinier Rist und Youngster Heilig wurde der Rückraum entlastet und mit frischem Wind versorgt. Zunehmend kontrollierte Vogt das Spielgeschehen und die Paraden von Dominik Schmucker waren der Nährboden für das Absetzen 16:11 zum Pausengetränk. Beflügelt durch die Abwehr und das mutige Angriffsspiel baute Vogt die Führung 24:15 aus und erarbeitete sich ein Polster für die Schlussminuten. Das gespielte Tempo, die intensive Abwehrarbeit zeigten erste Ermüdungserscheinungen. Die Alternativen auf der Bank zur Entlastung des Rückraums waren überschaubar. Zwischen der 48. und 57. min. hatten die HCLer ihre schwierigste Phase zu überstehen. Der Angriff lahmte, schnelle Angriffe der Gäste konnten nicht mehr entschärft werden. Vogt sammelte all seine Kräfte und verwaltete den Vorsprung bis zum Schluss. Ein gelungener Abschluss vor heimischer Kulisse ist dem kämpferischen HCL gelungen.
 
Wir möchten uns an dieser Stelle auch noch bei allen Fans, Freunden und Unterstützern bedanken. Eine durchwachsene Saison hat mit den beiden Siegen zum Abschluss noch ein gutes Ende gefunden. Vielen Dank für die ganze Unterstützung! 
 
abschied 2022 1
Marco "Funghi" Pilz und Matthias "Matze" Schmid beim Abschied
 
Abschied 2022 2
 
Team HCL: Simon Khater, Dominik Schmucker im Tor, Matze Schmid, Luis Heilig (2), Christof Burkart, Marco Pilz (4), Valentin Kernbach (5), Simon Buemann (2), Lukas Buemann (2), Adrian Zembrod (2), Stephan Culjak (2), Christian Rist (7), Felix Hecht (2).
Zeitstrafen: Vogt keine, Ehingen 10 min.
Siebenmeter: Marco Pilz 2/1, Christian Rist 1/1
Bank: David Merturi, Ivan Culjak
Zuschauer: über 150 Allgäutorhalle Vogt

Abschiedstour der Altmeister: Matze und Funghi folgen Pupu

funghi2013   herren sieg 2017

Archivbilder: Jan. 2013, Funghi wie man ihn kennt / April 2017 Auswärtssieg in Vöhringen: vorne Mitte Funghi & Matze

Saisonabschlussspiele haben auch Abschiedscharakter. Vergangenen Samstag winkte Pupu verlegen von der Tribüne und sagte auf seine persönliche Art und Weise Adieu. Kommenden Samstag wiederholt sich Selbiges, ein Generationswechsel wird eingeleitet. Matze, Matthias Schmid der einstige pfeilschnelle und mit Wurfstrahl ausgestatte Linksaußen, bricht sein Wort, und beendet seine Karriere vor 43 Lebensjahre, wie schade. Leider folgt ihm auch Funghi, Marco Pilz einer der besten Ligaakteure auf der Halbrechtsposition. Wie wichtig der Linkshänder für die Vogter ist, hatte er jüngst gegen Langenau bewiesen. Beide Jungs werden Lücken hinterlassen als Schlüsselspieler, Teamplayer, Tormaschine, Charaktertyp. Sie haben der Mannschaft ein Gesicht gegeben, sie über Jahrzehnte begleitet, während der Ausbildung, im Job und nach der Familienbildung. Meisterschaften gefeiert und Abstiege verdrängt. Ihre verlässliche Art lässt sie zum Vorbild für die jungen Wilden werden. Sie bleiben der Mannschaft verbunden auch wenn´s nur ein kühles, schnelles nach dem Training werden sollte. Ein Abschiedsgeschenk mit zwei Punkten wäre sicherlich angemessen oder die angepeilte Kabinenparty danach. Um das zu erreichen, muss eine Leistung her wie gegen die Toppteams Lehr oder Langenau. Wir erwarten eine solide Abwehrleistung und tororientierte Halbspieler der TSG. Da muss Vogt mitreden trotz der angeschlagenen Rückraumspieler Kernbach, Merturi, Culjak, Pilz, Rist und Kreis Hecht. Im letzten Spiel müssen alle Körner verschossen werden, die Hinrundenniederlage muss aus den Köpfen. Die Anzahl der gesunden Spieler wird den Kader bestimmen auch den Verlauf des Spieles.

 

pass matze

Bild: Seit über 25 Jahren spielberechtigt für den HCL, Respekt!

Vogt überrascht mit Heimsieg – HSG hadert mit Schiedsrichter

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Bild: Die Mannschaft nach dem Einlauf bei der Verabschiedung von Philipp "Pupu" Schäle

Die Vorzeichen auf dieses Spiel waren aus Vogter Sicht nicht optimal. Spieler waren angeschlagen oder verletzt aus dem Laupheimspiel gekommen, waren grippegeschwächt, untrainiert aus der Prüfungsphase und kurz vor Spielbeginn meldete Spielmacher Stephan Culjak Probleme beim Auftreten. Mit anderen Worten: kein Rückraumspieler war beschwerdefrei. Somit stand die Gesundheit der Spieler im Vordergrund, trotz Tabellensituation und des ambitionierten Auftretens der Gäste. Die HSG hat den Aufstieg im Blick und war sich der Heimstärke des HCL durchaus bewusst, dennoch waren zwei Punkte fest eingeplant. Nur hat die HSG die Rechnung ohne den HCL und den Schiris ausgestellt, denn zum erklärten Gegner wurden auch die Schiedsrichter aus Lustenau. Das junge Schiedsrichtergespann verfolgte eine klare Linie und hielt diese trotz temperamentvoller Einwürfe bis zum Schluss durch, das konnten/wollten die Gäste nicht verstehen. Vogt hatte schnell verstanden und wusste Langenau ist der Gegner. Der HCL hatte den besseren Start mit 7:3 gebucht und nutzte die zahlreichen Gästezeitstrafen zur Führung. Die HSG verärgert über diesen Zustand, konnte kurzfristig auf 10:9 aufschließen, denn Vogt verschenkte wiederholt beste Einschussmöglichkeiten. Darauffolgend nutzte Vogt das Überzahlspiel und verabschiedete sich mit 13:10 zum Pausengetränk. Nach der Kabinenansprache kam der beste Moment für die Gastgeber. Mit 17:11 konnte der HCL enteilen und fühlte, heute geht was. Doch man wusste um die Kräfteverhältnisse auf der Bank und klar war, dieses Tempo konnten wir nicht durchstehen. Nun hatte die HSG ihren Moment konnte trotz Zeitstrafe Treffer erzielen und Vogt leistete sich Fehlwürfe. In der 46. Spielminute fiel gar das 19:19 kurz darauf 20:20, eine Parallele zu Lustenau und Lehr, beides mal führten die Gastgeber und verloren denkbar knapp. Genau das sollte sich nicht wiederholen, alle Kräfte wurden mobilisiert, besonders die angeschlagenen Rückraumspieler mussten auf die Zähne beißen. Allen voran Funghi Marco Pilz. Aus dem Krankenstand kommend, steuerte der Altmeister auf Halblinks fünf Tore in den Schlussminuten bei. Bei der HSG Auszeit 22:22 sieben Minuten vor Spielschluss wurden auch die Vogter neu eingestellt. Was durch die kämpferische Abwehr durch kam, wurde von Dominik Schmucker vor dem Kasten abgeräumt, im Gegenzug von Außen mit Lukas Buemann und Rückraum Stephan Culjak ins gegnerische Tor geballert. Vogt hielt der Belastung stand und führte 25:22 in der 58. Minute, die Vorentscheidung. Der Rest wurde durch überschüssiges Adrenalin wegverteidigt. Vogt hatte aufopfernd gekämpft, die Schiris verstanden und spielte sein Konzept bis zum Ende durch.

Team HCL: Simon Khater, Dominik Schmucker im Tor, Matze Schmid (2), David Merturi, Christof Burkart, Marco Pilz (8), Valentin Kernbach (1), Simon Buemann (3), Lukas Buemann (3), Adrian Zembrod, Stephan Culjak (7), Christian Rist (1), Felix Hecht (1).

Zeitstrafen: Vogt 4 min., Langenau 28 min.

Siebenmeter: Marco Pilz 2/2, Christian Rist 2/1

Bank: Ivan Culjak

Zuschauer: über 150 Allgäutorhalle Vogt

Weibliche B-Jugend fuhr zum letzten Spiel der Saison nach Wangen

Aufgrund mehreren Corona bedingten Verlegungen hatte die weibliche B-Jugend vergangenen Samstag um 10 Uhr ihr letztes Auswärtsspiel bei der MTG. Trotz des frühen Treffpunkts schienen die Mädels topfit und waren motiviert - Juliane Kreisle und Annika Schwan feierten ihr Debüt in der B-Jugend. Die Motivation zu Beginn war hoch und die Leistung in der Abwehr auch nicht schlecht - leider war die Fehlpassquote im Angriff der Vogter Mädels auch sehr hoch.

Wangen hatte deswegen leider teilweise ein leichtes Spiel, weil - geschätzt - dreiviertel der Tore, Kontertore waren. Leider muss man auch sagen, dass die Vogter Mädels es bis zum Spielende nicht geschafft haben die technischen Fehler auf ein Minimum zu reduzieren. In der Abwehr ließen sich der HCL viel zu leicht an der Nase herum führen, sodass sich Wangen immer wieder, aufgrund viel Bewegung und einigen Auslösehandlungen, große Lücken heraus gespielt hatten. Aber die Trainer waren sich in der Halbzeit einig, dass das Spiel der Mädels gar nicht so schlecht wäre, wenn die Passfehler nicht gewesen wären. 

Halbzeitsstand: 3:14

Wie zuvor schon geschrieben schafften es die Mädels in der zweiten Halbzeit nicht immer konzentriert und intelligent ihren Angriff zu spielen, was weiter zu schnellen Toren für die MTG führte. Schafften die Mädels es sich frei zu spielen, scheiterten sie am nicht präzisen Torabschluss. In den letzten Minuten wurde das Spiel seitens Vogt zunehmend träge, sodass sie es in den letzten fünf Minuten auch nicht mehr schafften ein Tor zu werfen. 

Endstand: 8:29

Nun heißt es noch ein großes Dankeschön an die Eltern, die über die Saison hinweg tatkräftig beim Fahr Dienst und auch dem Arbeitsdienst in der Halle geholfen haben. Für die Mädels heißt es... Krone zurecht rücken und weiter trainieren. 

Für den HCL spielten:

Lucy Wiest (1), Annika Schwan, Juliane, Anna Culjak (3), Marie Engler, Leni Baur (2) Anna Mayer (Tor), Lynn Detzel (2) und Madlen Dubyk

Pupu 2022

Bild: Kapitän Pupu (vorne links) und die Halbmatrosen beim Ausflug Aug. 2020 in Kroatien

Da kommt ein Meisterschaftsaspirant zum HCL und ausgerechnet bei seinem Abschiedsspiel fehlt Pupu, der ewige Kreisspieler beim HCL.

Wie kommt's, beim Auswärtsspiel in Laupheim wurde er auf der ungewohnten Halblinksposition eingesetzt. Dank seiner enormen Sprungkraft konnte er die Abwehr überwinden, den Ball im Winkel einschweißen und verletzte sich beim Aufkommen ohne Gegnereinfluss. Das fällt unter die Rubrik, dumme Verletzung und wird mannschaftsintern mit Bußgeld belegt. Wie schade, da hätten die Vogter Mannen noch einmal gegen einen abgezockten Gegner gespielt und gemeinsam der misslungenen Saison ihren Stempel aufgedrückt. Das Hinspiel zählt zu den schwachen Partien und es sollte in eigener Halle heute besser laufen. Wir sind aus verschiedenen Gründen wiedermal im Rückraum dünn besetzt und müssen uns mit der Situation arrangieren.

So hatten wir uns diese Begegnung und den Abschied nicht vorgestellt. Einen spannenderen Rahmen hätten wir uns alle gewünscht, dennoch gilt zu sagen, Pupu interpretierte seine Rolle wie kein Zweiter bisher, er war ein langjähriger Begleiter dieser Mannschaft, ein sympathischer Typ und wenn nicht verletzt, oder auf den Kanaren, oder in Südamerika war stets Verlass auf ihn. In vielen Spielen war er der Kitt in der Abwehr und vorne ein ballsicherer Torgarant.

Er wird der Mannschaft fehlen, mit "pet pivo molim" und "Penne Al Forno" bleibt er jedem in Erinnerung. Die Vereinsführung und deine Halbmatrosen wünschen Dir eine gute, stabile Zeit und freuen uns auf "ein Schnelles" nach dem Freitagstraining.

 

Simon Khater hält den HCL lange im Spiel

Die Schwere der Aufgabe war der Heimmannschaft bekannt, Lehr ist eine eingespielte und abgezockte Truppe die langsam das Feld von hinten aufrollt. Der HCL hatte nicht die besten Vorzeichen, Spieler kommen aus der COVID-Erkrankung, angeschlagene Spieler sind nicht fit, die kurzfristige gesundheitsbedingte Absage vom Abwehrstabilisator Philipp Schäle tat ihr Übriges. Gerade deshalb wurden die Worte des Trainers gehört, Motivation, Einstellung und Bereitschaft mit dem Ziel, die Lehrer zu fördern. Anfangs bestens ins Spiel gekommen, führten die Vogter 5:1, der SCL war früh gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Vogt hatte einen glänzenden Start erwischt und mit Simon Khater einen überragenden Goali zwischen den Posten. Doch wie so oft, wenn Du vorne nicht triffst, gehen die Dinger hinten rein. Lehr verkürzte auf 6:5 mit anschließender Schrecksekunde und Disqualifikation eines HCL Spielers. Ein Bruch war spürbar. Lehr nutzte die Vogter Unordnung und zog 9:12 vor der Pause davon. Vogt musste sich neu finden, ließ die Lehrer nicht enteilen und suchte seine Abschlüsse. Der Pausenstand 11:13 war aufgrund vergebener Großchancen des SCL schmeichelhaft für Vogt, doch ärgerlich zugleich wegen eigener Einschussmöglichkeiten. Ein Ruck in der Mannschaft ließ ein 15:15 aufleuchten, Lehr spürte, dass Vogt bereit war, zu kämpfen. Bis zum 22:22 in der 45min. war es ein offener und spannender Schlagabtausch, doch zunehmend aufgrund hoher Belastung war Vogt gezwungen, den Rückraum mit frischen Kräften zu versorgen. Zwei aufeinander folgende Zeitstrafen spielten der eingespielten Lehrer Truppe in die Karten. Ein vorentscheidendes 22:26 war in der 50min zu lesen. Trotz zweier Zeitstrafen für Lehr konnte Vogt nur zum Endstand 27:29 aufholen. Lehr entführt beide Punkte aus der Vogter Halle, nicht weil klar überlegen aber mit weniger Fehlern behaftet. Es spielten sich Bilder ab wie gegen Lustenau, Vogt spielt gefällig mit, erarbeitet sich Chancen, verteidigt aufopferungsvoll und belohnt sich nicht im Angriff. Mit all den Schwierigkeiten behaftet, haben die Vogt eine gute Leistung gegen einen guten Gegner gezeigt. Trotz der Niederlage müssen wir uns mit diesem Spiel nicht verstecken sondern mit Blick nach vorn Richtung Laupheim zum kommenden Auswärtsspiel fahren.

Team HCL: Simon Khater, Dominik Schmucker im Tor, Matze Schmid (2), David Merturi (2), Christof Burkart (2), Marco Pilz (7), Valentin Kernbach (2), Simon Buemann (1), Lukas Buemann (1), Adrian Zembrod (2), Jan Mayer, Stephan Culjak (7), Roland Nreca, Felix Hecht (1).

Zeitstrafen: Vogt 8 min., Lehr 12 min.

Siebenmeter: Marco Pilz 2/2, Stephan Culjak 2/2

Bank:Christian Rist, Ivan Culjak

Zuschauer: über 50 Allgäutorhalle Vogt

HCLer haben den torhungrigen SC Lehr zu Gast

Nach dem jüngsten Heimerfolg gegen Wiblingen Ende Februar kehrte große Ernüchterung beim HCL Lager ein. Die Mannschaft hatte Tage darauf mit einem Coronaausbruch zu kämpfen und musste vergangenes Wochenende das direkte Rückspiel absetzen. Nur allmählich kehren die Spieler ins Training zurück und tasten sich an das Spielgerät heran. Viel Zeit zur alten Stärke zu finden haben wir nicht. Mit dem Tabellenzweiten Lehr kommt ein spiel- und angriffslustiger Gegner in die Allgäutorhalle. Mit zwei Auswärtssiegen bei den heimstarken Wiblingern und Lustenauern konnten die Lehrer überzeugen. Zuletzt beim Tabellenführer Langenau wurden die Punkte abgegeben. Dass Vogt mitspielen kann wurde beim Hinspiel gezeigt. Zur Halbzeit ein Unentschieden und erst zum Spielende wurde mit vier Toren verloren. In eigener Halle und bei voller Kaderstärke können wir jeden Gegner die Stirn bieten. Entscheidend wird der Gesundheitszustand und die Kaderdichte des HCL sein. Seitens Lehr überzeugt der Rückraum - allen voran Cedric Sander ist als ehemaliger Jugendbundesligaspieler der Antreiber und Torgarant des SCL.

Spielbeginn: Samstag, 19.März 22 um 20.00h, Allgäutorhalle Vogt