Damen fahren zum ersten Auswärtsspiel und bringen leider keine Punkte nach Hause

 
"Da wäre mehr drin gewesen" so der Kommemtar eines Vogter Edelfans. Ja, in der Tat war an diesem Tag das Glück nicht auf Seiten der Mädels.
 
Mahnende Worte in der Kabine vor Spielbeginn, gleich bei der Sache zu sein und sich direkt zu konzentrieren. Und relativ schnell wurde klar, dass Hohenems einen sehr temporeichen Handball spielt. 
Die Damen aus Lustenau nutzten jeden auch nur allerkleinsten Fehler der HCL-Mädels aus und liefen einen Tempogegenstoß nach dem anderen, weswegen mehrmals harterkämpfte Führungstreffer schnell wieder ausgeglichen wurden. 
Bis zur 24. Minute war es deswegen auch ein sehr ausgeglichenes Spiel, keiner der Mannschaften konnte sich so richtig absetzen. 
Leider zeigten die Mädels im Angriff wenig Kreativität, so war man anfangs mit der sehr offensiven Abwehr der Gegner eher überfordert, freundeten sich die Mädels trotzdem relativ schnell damit an. Als Hohenems die Abwehr umstellte fehlten wieder die Ideen, viele Einzelaktionen und Passfehler ließen den HC Hohenems zur Pause mit vier  Punkte Führung in die Kabine gehen. 
 
In der Halbzeitpause die klare Anforderung was zu tun ist. Den Ball laufen lassen, nicht gleich fest spielen, in der Abwehr besser zusammenstehen, schneller auf den Beinen sein und ja nicht den Kopf hängen lassen. Wach sein und um jeden Ball kämpfen. 
Noch hatte man dieses Spiel nicht verloren! 
 
So begann die zweite Halbzeit und die HCL Mädels schienen sich berappelt zu haben - Zehn Minuten nach der Pause waren sie auf zwei Treffer dran (19:17). 
Zum 20:17 eine Minute später nahm man auf Vogter Seite eine Auszeit und wollte nochmal daran erinnern sich nun nicht verrückt machen zu lassen, sondern genau wie zuvor weiter zu spielen - mit Bewegung im Angriff, wunderschön herausgespielte Treffer und eine gute, stabile, füreinander einstehende Abwehr. Bis zur 45. Minute lief auch alles nach "Plan". Drei Tore in Folge für die Österreicher ein Tor von Vogt und weitere drei in Folge von Hohenems und die Mädels schienen gebrochen  und das innerhalb 5 Minuten. Löcher in den Vogter Abwehrreihen, zu einfache Treffer für Lustenau und auch im Angriff funktionierte nichts mehr, auch wenn die Mädels nochmal kämpften. Leider mussten sich die Damen mit 26:22 geschlagen geben. 
Nun heißt es Kopf hoch, Krone richten und beim nächsten Heimspiel am 16.10. zu Hause im Vogt besser machen. 
 
Es spielten:
Michelle Fricker (8), Linda Schnell, Jennifer Pilz (3), Lea Kugel (4), Annaelle Wellmann (1), Lisa Braun (2), Nathalie Heyman, Anna Rosenträger (3), Julia Schek, Vanessa Lein