Vogter Jungs sichern sich den Herbstmeistertitel

In einer guten Partie, in der vor allem die Abwehr der Vogter überzeugte, sichern sich die Jungs aus Vogt verlustpunktfrei den Herbstmeistertitel.

Da war der Tag also gekommen. Vogt gegen Leutkirch, Tabellenführer gegen den Tabellenzweiten. Es ging um den Platz an der Sonne und die Vorzeichen waren nicht einfach. Ohne den etatmäßigen Torwart Philip und mit einem Umweg zu den Fußballern trat man die Reise nach Leutkirch an. Noah, der die Torhüterposition übernahm, fehlte damit auf dem Feld und somit hatte man nur 2 Wechselmöglichkeiten. Nach einem erneut verhaltenen Warmmachen startete man aber erneut gut in die Partie. Man gab von Beginn den Ton an und dank einer starken Abwehr in Verbindung mit einem gut haltenden Noah konnte man sich schnell einen Vorsprung erspielen. Man nahm die Favoritenrolle an und wurde ihr eindrucksvoll gerecht. So stand es nach 9 gespielten Minuten 1:5 für Vogt. Doch auch Leutkirch steht nicht ohne Grund gut in der Tabelle. Nach einer Umstellung im Angriff klappte das Spiel der Leutkircher besser und sie kamen im Spiel an. So ging es über ein 2:6 und ein 5:9 schließlich mit einem 9:12 in die Kabinen. Es war also das erwartet enge Spiel.

In der Halbzeit besprach man die Umstellungen der Leutkircher und wie man darauf reagieren muss. Hier spielte sich vor allem Adrian mit einer beherzten Abwehrleistung in den Vordergrund. Er verteidigte gegen den Spielmacher und Torgaranten der Leutkircher und ließ kaum Chancen zum Abschluss zu. Zusammen mit Manuel hatte er die beiden Kreisläufer gut im Griff. Die anderen Leutkircher Spieler waren damit überfordert und trauten sich selbst zu wenig zu, sodass viele Pässe in den Vogter Händen landeten, die dann über schöne Tempogegenstöße ins gegnerische Tor gebracht wurden. Mitte der zweiten Hälfte zeigte sich dann diese herausragende Abwehrarbeit auch auf der Anzeigetafel. In dieser Phase überzeugte vor allem auch Iljas mit großem Selbstvertrauen und 4 schönen Toren von Rechtsaußen. Beim Stand von 11:20 in der 40. Minute war die Vorentscheidung gefallen. Doch Leutkirch gab sich nicht auf und zeigte eine gute Aufholjagd. Die Vogter dagegen wurden verdientermaßen nachlässig und ruhten sich auf dem Ergebnis etwas aus. Am Ende stand ein verdientes 19:24 für Vogt auf der Anzeigetafel und die damit verbundene verlustpunktfreie Hinrunde war geschafft.

Mit einer solch starken Abwehr wird es sicherlich auch in der Rückrunde für alle Gegner schwierig, Tore gegen Vogt zu erzielen. Man hat nun 3 Monate kein Spiel. Erst am 03.02.2018 greift man mit einem Heimspiel gegen Bad Waldsee dann wieder in den Spielbetrieb ein. Bis dahin kann man sich aber keinesfalls an der Tabellenspitze ausruhen. Man startet kommendes Wochenende mit einem Trainingswochenende in eine Art Rückrundenvorbereitung, um das Spiel weiter zu verbessern und die 3 Monate optimal zu nutzen.

Für den HCL spielten:

Noah Fiederle (Tor); Manuel Khater (12/2), Benjamin Steinhauser, Paul Mayer (2), Jan Mayer (2), Luis Heilig (2), Iljas Hafuric (4), Adrian Steinhauser (2), Nick Feldhofen

Vogter Herren schlagen den Tabellenführer

In einer überraschend einseitigen Partie konnte der HCL Vogt den Gästen aus Saulgau eine herbe Niederlage zufügen. Vor allem die gut stehende Abwehr mit einem guten Torhüter und dem schnellen Umschaltspiel waren die Mittel zum Erfolg.

Das Spiel stand unter anderen Voraussetzungen, als in den Jahren zuvor. Begegnete man sich in den letzten Jahren immer auf Augenhöhe als Tabellennachbar, so waren dieses Mal einige Plätze und Punkte zwischen den Vogtern und den Saulgauern. Vogt stand nach zuletzt 2 knappen Niederlagen im Mittelfeld der Tabelle während Saulgau verlustpunktfrei an der Tabellenspitze stand. Man erwartete also eine harte Aufgabe in diesem Spiel.

Doch was dann in der Halle zu sehen war, konnten die Fans kaum glauben. Die Vogter legten los wie die Feuerwehr und spielten den Gegner von Beginn an an die Wand. Bis zum 5:4 bereits in der 6. Minute war das Spiel ausgeglichen. Dann bekam die Vogter Abwehr guten Zugriff auf die Gäste und fortan entwickelte sich eine einseitige Partie. Die Saulgauer waren nicht in der Lage, das hohe Tempo der Vogter Spieler mitzugehen und so erzielte man viele Tore durch einfache Tempogegenstöße. Nach 17 Minuten stand es 11:7 und nur 5 Minuten später 15:7. Nach weiteren Tempogegenstößen von Matthias Schmid ging man schließlich mit einem 17:9 in die Kabinen.

Die Ansage war klar. Zweite Halbzeit genau gleich wie die erste Halbzeit. Viel Tempo, gute Abwehr und sicheres Passspiel sollten den Vorsprung über die Zeit retten. Man erwartete mehr Gegenwehr der Gäste. Diese blieb jedoch aus und die Saulgauer ergaben sich, auch über die harzfreie Halle hadernd, ihrem Schicksal. So kam man mit einem 7:0-Tore-Lauf aus der Kabine und das Spiel war bereits in der 36. Minute entschieden. Als man schließlich beim Stand von 27:12 in der 43. Minute sicher sein konnte, dass das Spiel gewonnen war, schaltete man auch etwas runter und ließ das Spiel gemütlich austrudeln. Am Ende stand dann ein hochverdientes 34:23 auf der Anzeigetafel und die Vogter konnten ausgelassen diesen wichtigen Sieg feiern.

Mit solch einer Leistung kann in dieser Liga jeder Gegner geschlagen werden. Man wird natürlich alles daran setzen, weiterhin so attraktiven und temporeichen Handball an den Tag zu legen.

Für den HCL spielten:

Dominik Schmucker (Tor); Matthias Schmid (2), Tobias Vogler, Christian Uelk (4), Marco Pilz (9/3), Philipp Schäle (1), Valentin Kernbach (8), Benjamin Niederreiter (3), Simon Buemann (1), Martin Merturi (4), Hannes Weber (2)

g/D fährt ersten Heimsieg ein

Endlich hat es auch Zuhause mit einem Sieg geklappt, prima! Mit einem außergewöhnlichen Mannschaftsmix von drei Jungs und sechs Mädels hatte der HCL gegen die TG aus Bad Waldsee leichtes Spiel. Die Gäste hatten einige Handballanfänger in ihren Reihen und fühlten sich phasenweise vom HCL und dessen Spielweise überfahren. Vogt hatte mit offensiver Abwehr begonnen und störte Waldsee mehrfach vor der Mittellinie beim Spielaufbau. Dadurch wurde der Spielfluss früh unterbunden und ein Dauerfeuer prasselte auf Waldsee nieder. Schnell war klar, wer diese Partie als Sieger verlassen wird. Erst nach dem 9:0 tauchten die Gäste mit einem Siebenmeter vor dem HCL Tor auf. Nach dem Seitenwechsel war das Bild unverändert, HCL konnte schalten und walten. Zunehmend schlichen sich bei der klaren Führung technische Fehler ein, sodass die letzten sechs Minuten kein Treffer mehr gefallen ist. Ein besonderer Dank geht an die Mädels, denn sie hatten vormittags in Ailingen eine Niederlage zu verarbeiten, und wollten unbedingt die Jungs unterstützen. Kommenden Samstag stellen sich die Turmstädter aus Rav zum Wettkampf an, sicherlich eine ganz andere Begegnung. Der TSB hatte bisher nur einen Punkt abgegeben und ist nach Minuspunkten Tabellenführer.

Für den HCL Paul Leuter (2) Yahya Hamou (3), Andreas Leuter (3), Leonhard Brückner, Nike Schall (3), Pia Heilig (4), Joana Hartmann (3), Lynn Detzel (1), Lucy Wiest, Mia Wengelewski.

wD verkauft sich unter Wert  

Ohne Bestbesetzung konnte gegen den Tabellennachbarn nicht auf Augenhöhe gespielt werden. Die Anfangsphase sah vielversprechend aus, nach acht Minuten spielten beide Team gleichwertig 3:2. Im Anschluss hatte der HCL mehrfach seine Wurfmöglichkeiten nicht genutzt. Ailingen konnte seinen Zuschauern in der neuen Halle besser gefallen und zog mit 10:4 davon. Nach dem Kabinengang präsentierte sich der HCL besser, die Abwehr arbeitete gegen den Ball und konnte Treffer zum 10:6 erzielen. Ab der 30.Minute beim Stand von 13:8 ist der Faden komplett gerissen. Vogt hatte seine Abwehrarbeit vernachlässigt, keine zwingenden Torwürfe erarbeitet und fügte sich dem Torlauf von Ailingen zum Stand 20:8. Schussendlich verkauften sich die Mädels unter Wert und passten sich dem trüben regenreichen Samstag an. Kommendes Wochenende kommt die HSG Friedrichshafen/Fischbach als Gast. Die Häfler zählen zu den harten Nüssen der Liga, bei einer Leistungssteigerung sollte wieder eine kämpferische Partie geboten werden.

Für den HCL spielten: Madlen Dubyk, Lucy Wiest, Sophia Gälle, Joana Hartmann(5), Pia Heilig (3), Nike Schall, Rümeysa Bayrak, Jule Bentele, Mia Wengelewski, Lynn Detzel.

TSG AIlingen - HCL Vogt w/D 20:08
TSG Leutkirch - HCL Vogt m/C 19:24
HCL Vogt g/D - TG Bad Waldsee 20:04
HCL Vogt Herren - Bad Saulgau 2 34:23
TSB Ravensburg 2 - HCL Vogt Damen 15:24

Tabellenführer gegen den Zweiten zum Hinrundenabschluss

Am kommenden Samstag steigt zum sehr frühen Abschluss der Hinrunde für die Jungherren noch ein enorm wichtiges Spiel. Auswärts bei der TSG Leutkirch geht es um die Herbstmeisterschaft. Die Vogter haben bisher noch keinen Punkt abgegeben und sind bis in die Haarspitzen motiviert, diese Serie aufrecht zu erhalten. Vergangenes Wochenende zeigte man vor allem im Angriff eine weitere Leistungssteigerung. Mit den meisten geworfenen Toren und am wenigsten bekommenen Toren im Schnitt geht Vogt sicherlich als leichter Favorit in die Partie. Doch mit dieser Rolle weiß man umzugehen. Man darf gespannt sein, wer an diesem Samstag die besseren Mittel gegen den Gegner findet und wer am Ende als Sieger vom Platz geht.

 

Herren empfangen den Tabellenführer aus Saulgau

Die zweite Garde des Württembergligisten aus Saulgau scheint in dieser Saison das Maß aller Dinge zu sein. Bester Angriff, beste Abwehr, acht Spiele acht Siege. Nur in Wangen, immerhin aktuell auf Platz drei, mussten die Gäste kämpfen und konnten sich am Ende mit 24:23 durchsetzten. Alle anderen Spiele gingen meist souverän an Saulgau. Die Gäste sind gespickt mit einigen Ausnahme Spielern die schon in weit höheren Ligen Erfahrung gesammelt haben. Für den HCL kommt dieser Riese zur Unzeit, ist man doch nach zwei Niederlagen in Folge etwas unter Druck und strotzt nicht gerade vor Selbstbewusstsein. Hinzu kommt noch dass weiterhin einige Stammkräfte nicht zur Verfügung stehen. Die Vogter konnten in den letzten Spielen zwar meistens in der Abwehrarbeit überzeugen, doch fehlte die Durchschlagskraft im Angriff. Heute wird mit Sicherheit beides von Nöten sein, will man ein achtbares Ergebnis erzielen. Mal sehen wie sich die junge Vogtertruppe gegen den übermächtigen Gegner verkauft.

Nach erneut langer Pause greifen die Damen aus Vogt am Wochenende wieder in den Spielbetrieb ein. Am Sonntag reisen die Vogter Damen zum TSB Ravensburg 2. Spielbeginn ist am Sonntag um 12:00 Uhr.
Nach dem letzten Spiel gegen die Damen des SV Bad Buchau, hatte man wieder eine 3 wöchige Handballpause. Diese Pause ist für eine junge, motivierte Mannschaft immer sehr schwer zu kompensieren, denn es ist nicht möglich, in einen vernünftigen Spielrhytmus zu kommen.
Die Damen aus Vogt sind aktuell Tabellenführer in der Liga, der TSB Ravensburg 2 steht auf Tabellenplatz 4.

Der TSB Ravensburg ist den Damen aus Vogt nicht unbekannt, schon in der letzten Saison spielte man gegen den TSB und beide hochbrisanten Spiele konnten gewonnen werden. Hart umkämpfte Bälle auf beiden Seiten, waren in diesen Spielen das Ergebnis. Wie die Vogter Mannschaft die lange Pause " verdaut " hat, wird man am Sonntag sehen. Auf jeden fall stellen sich die Mädels auf einen harten Kampf gegen den TSB ein. Auch in diesem Spiel werden wieder A-Jugendliche mit in das Spiel mit eingebunden.


 

Vogter C-Jugend weiter ungeschlagen

Die männliche C-Jugend ist weiter ungeschlagen. Nach dem Sieg gegen die Isnyer fehlt den Jungs um das Trainertrio Christoph, Benny und Dominik nur noch ein Sieg zur perfekten Hinrunde.

Doch es war ein größeres Stück Arbeit als man vielleicht erwartet hatte. Vor dem Spiel konnten die Unterschiede nicht größer sein. Vogt verlustpunktfrei auf Platz 1 und Isny noch ohne Punkt auf dem letzten Platz.

Man startete nach einem verhaltenen Aufwärmprogramm recht stabil in die Partie. Man konnte schnell einen komfortablen Vorsprung herausspielen und die Isnyer blieben viel zu oft in der Abwehr oder an Philip im Tor hängen. So stand es nach 12 gespielten Minuten 4:10 für Vogt. Nach einer Auszeit der Isnyer kamen dann die Vogter aber etwas ins Straucheln. Man war sich seiner Sache wohl etwas zu sicher und schaltete gleich mehrere Gänge runter. Die Isnyer, die mit der gezeigten Leistung eigentlich nicht ans Tabellenende gehören, konnten den Rückstand in der 22. Minute beim Stand von 12:15 halbieren. Doch nach einigen Ansagen der Trainer zeigten die Vogter, wieso sie an den Sonnenplatz in der Tabelle gehören. Innerhalb von 3 weiteren Minuten drehte Vogt erneut auf und erzielte noch 5 Tore. Die Isnyer waren sichtlich überrascht von der Qualität und konnten dem Ansturm kurz vor der Pause nichts entgegensetzen. Somit ging es komfortabel mit einem 13:20 in die Kabine.

Man wollte die zweite Hälfte genauso konzentriert weiterführen wie diese letzten 3 Minuten. Allerdings wollte man auch allen Spielern hohe Spielanteile geben. Diesen Zwiespalt nutzten die Isnyer gut aus. Am Ende war die zweite Hälfte relativ offen, doch auch diese Hälfte konnte am Ende dank gut vorgetragenen Tempogegenstößen gewonnen werden. So stand am Ende ein verdientes 24:34 auf der Anzeigetafel.

Kommendes Wochenende steigt dann für die Vogter bereits das letzte Vorrundenspiel gegen die Vogter. Gleichzeitig ist es das Spitzenspiel um die Herbstmeisterschaft in dieser Liga. Gegen Leutkirch muss man in der Abwehr vermutlich wieder besser stehen und weniger Tore kassieren.

Für den HCL spielten:

Philip Hoffmann (Tor), Manuel Khater (11), Jan Mayer (6), Paul Mayer, Leonhardt Arnold, Benjamin Steinhauser, Luis Heilig (3), Iljas Hafuric (1), Adrian Steinhauser (9), Noah Fiederle (3/1), Nick Feldhofen (1)

Vogter Herren verlieren torarmes Spiel

In einem dauerhaft engen und torarmen Spiel konnten die Herren des HCL Vogt am Ende nichts Zählbares mitnehmen. Man scheiterte oft an der gut stehenden Abwehr oder verwarf die erspielten  Chancen zu leichtfertig.

Mannschaftstechnisch ist der HCL Vogt derzeit sehr gut aufgestellt. Man konnte wieder mit 13 Spielern zum Auswärtsspiel fahren und mit Jonas Hagg war die nächste Einmalhilfe mit an Bord. Das Spiel begann mit einem dauerhaften Hin und Her. Mal lag Langenargen-Tettnang mit einem Tor vorne, mal die HCLer. Beide Abwehrreihen ließen kaum Chancen zu und wenn es zu Chancen kam, wurden diese oft daneben geworfen. So ging es mit einem knappen Rückstand beim 10:9 in die Kabine.

Man wollte die zweite Hälfte temporeicher gestalten, um einfachere Tore werfen zu können. Doch so recht wollte das wieder nicht gelingen. Wieder verschlief man eine Phase von 7 Minuten ohne eigenes Tor und lief dementsprechend dann einem 5 Tore Rückstand hinterher. Ähnlich wie gegen Lindau musste man nun über den Kampf versuchen, das Spiel wieder zu drehen. Doch LA-TT stand heute zu sicher in der Abwehr und warf selber noch das ein oder andere Tor, sodass Vogt am Ende das Spiel nicht mehr zu ihren Gunsten drehen konnte.

Am Ende sind 19 Gegentore sicherlich ein sehr guter Wert für ein Auswärtsspiel. Doch 16 selbst erzielte Tore sind bei einem jungen, dynamischen Kader wohl doch deutlich zu wenig. An dieser Torflaute muss man arbeiten, um kommendes Wochenende gewappnet zu sein, dem Tabellenführer ein Bein zu stellen.

Für den HCL spielten:

Daniel Vogler, Dominik Schmucker (Tor); Matthias Schmid, Tobias Vogler, Stephan Culjak (1), Marco Pilz (4/1), Martin Merturi (1/1), Florian Geyer (3), Valentin Kernbach (2), Philipp Schäle (1), Benjamin Niederreiter (2), Simon Buemann, Jonas Hagg (2)

Vielen Dank an AH Sportfotografie, Tettnanger Str. 35 88085 Langenargen für das Nutzungsrecht der Bilder!

 

HSG Langenargen Tettnang - HCL Vogt Herren 19:16
TV Isny - HCL Vogt m/C 24:34

C-Jugend will sich weiter verbessern

Diese Woche haben die Jungs das nächste Auswärtsspiel vor der Brust. Man muss am Sonntag zur Mittagszeit nach Isny. Isny steht bisher noch ohne Punkt da und wird sicherlich alles daran setzen, dem Meisterschaftsanwärter und Tabellenführer ein Bein zu stellen. Doch diese Situation ist man mittlerweile gewöhnt. Man hat die Favoritenrolle angenommen und schafft es derzeit, ein Spiel von vorne weg zu kontrollieren. Man muss aber trotzdem immer hart arbeiten und darf kein Spiel auf die leichte Schulter nehmen. Vor allem dann nicht, wenn einem die Verfolger so dicht auf den Fersen sind.  Nach diesem Sonntag steigt dann die Woche darauf am Samstag, den 11.11.17 das wichtigste Spiel der Hinrunde. Leutkirch spielt ähnlich souverän, wie die Vogter. Jedoch mussten sie schon eine Niederlage einstecken. Doch zunächst steht Isny auf dem Programm. Mit einem vollen Kader und afugeladenen Akkus eine sicherlich machbare Aufgabe.

Herren müssen nach Langenargen zur dortigen Spielgemeinschaft Langenargen/Tettnang.
 
Nach der knappen Niederlage gegen eine sehr gute Wangener Mannschaft stehen die HCLer erneut vor einer schwierigen Aufgabe. 
Die HSG musste letzte Saison aus der Bezirksliga absteigen und befindet sich im Umbruch. Vorallem auf der Trainerbank sitzt mit Clemes Balle, der einige Jahre für die MTG Wangen auf Torejagd ging, sehr viel Handballwissen. Von seiner Erfahrung soll das junge Team lernen, um möglichst bald wieder Bezirksligaluft schnuppern zu dürfen. Auch der HCL befindet sich im Umbruch. Auch hier müssen viele junge Spieler integriert werden und so langsam scheint sich die Mannschaft zu finden. Zwar merkt man in Spielen gegen die Topteams, dass noch etwas Routine und Erfahrung fehlt, doch ist der kämpferische Einsatz sehr lobenswert. Und genau diesen Kampfgeist wird man brauchen um in Langenargen etwas mitzunehmen.

wD erkämpft Punkt gegen Wangen

Am vergangenen Samstag  war die MTG Wangen 2 zu Gast in Vogt.

Die Vogter Mädels kamen nicht gut  ins Spiel.  Man agierte zu passiv in der Abwehr und die Zuordnung stimmte nicht. So lag man schnell mit 3 Toren zurück. Im Angriff fehlte Anfangs der Zug zum Tor.  Doch endlich gelang es durch Nike den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Vogt rannte aber weiter einem Rückstand hinterher.  Beim Spielstand von 8:12 ging es dann in die Kabinen.

Es wurde nochmal klar gemacht, dass noch nix verloren ist und weiter gefightet werden muss.

Dies taten die Mädels dann auch. Die Abwehr war deutlich besser, es wurde früher gestört und somit den Gegner unter Druck gesetzt.  Die Bälle wurden erobert und Lotte versenkte sie im Tor der MTG.

Doch immer noch waren die Wangener mit 13:16 in Führung. Viel Zeit blieb nun nicht mehr, denn es waren schon 35 Minuten gespielt.  Die Mädels glaubten aber daran hier noch was holen zu können und kämpften weiter. In der 39. Minuten gelang Nike den ersehnten Ausgleich Treffer zum 16:16.Wangen war nochmals im Angriff doch die Vogter konnten einen Gegentreffer verhindern.

Somit erkämpften sich die Mädels den einen Punkt. Super gemacht, weiter so!

Nur die Herren mussten sich gegen einen starken Gegner aus Wangen knapp geschlagen geben und steht mit nun 6:6 Punkten auf einem guten Fünften Platz. Hart kämpfen mussten auch die weibliche D -Jugend ebenfalls gegen Wangen und sicherte sich am Ende noch einen Punkt. Der Lohn ist Platz fünf mit nun 5:5 Punkten. Klar durchgesetzt hat sich die weibliche B - Jugend im Heimspiel gegen Kluftern und ist nun auf Platz drei nach oben geklettert mit nun 4:2 Punkten. Weiterhin ungeschlagen bleibt die weibliche A -Jugend . Sie gewann mit 25:19 in Gerhausen und grüßt somit von der Tabellenspitze mit 8:0 Punkten. Ebenfalls 8:0 Punkte kann die männliche C -Jugend vorweisen. Sie waren zu Hause den Gästen aus Illertal nicht nur körperlich klar überlegen so feierten den vierten Sieg hintereinander. Wieder einmal eine tolle Bilanz für den HCL.

Vogter Jugendtormaschine rollt weiter und schlägt auch Illertal

Die Vogter C-Jugend hat am Sonntagmittag den nächsten Gegner geschlagen. Dank einer gut vorgetragenen Angriffsleistung mit viel Tempo und guten Kreisanspielen ließ man der Gästeabwehr nicht den Hauch einer Chance.

Die Trainer waren sich etwas unsicher. 3 Wochen kein Spiel, schläfrige Spieler beim Aufwärmen und wenig Freude war in den Gesichtern der Jungs ablesbar. Dabei waren die Voraussetzungen doch sehr gut. Man hat in den vergangenen Wochen gut trainiert, man hatte dieses Mal 11 Spieler an Board und die Gäste waren körperlich gleichwertig, wenn nicht etwas unterlegen.

Man startete dann aber gut in die Partie. Man wollte den Gästen sofort zeigen, wieso man derzeit an der Tabellenspitze steht. Über gute Angriffe gegen die zu Beginn verhaltene Gästeabwehr war es ein Leichtes für die guten 1:1-Spieler Manuel und Adrian, Tore zu erzielen. So stand es nach 7 Minuten bereits 6:2 und die Verhältnisse schienen klar geregelt. In der Folge entwickelte sich ein einseitiges Spiel. Die gut stehende Abwehr der Vogter ließ nichts anbrennen und vorne verwandelte man die guten Chancen konzentriert. Lediglich der Halblinks von Illertal bereitete Vogt etwas Probleme. So ging es nach 20 gespielten Minuten beim Stand von 13:4 darum, munter durchzuwechseln. Unsere Ersatzspieler hatten jedoch Probleme, sich ins Spiel einzufinden und so konnten die Gäste ein paar Tore aufholen.

Diese Phase sorgte für Hektik und Unzufriedenheit bei den Vogter Spielern. Obwohl es kein Grund dazu gab, haderte man mit dem Schiedsrichter, mit den Gegnern, den Fans und den eigenen Spielern. Dabei waren die klaren Verhältnisse immer noch da und man führte weiter komfortabel. Am Verhalten auf dem Spielfeld muss sich etwas ändern, war den Trainern zu dieser Zeit bereits klar.

Den Schlusspunkt der ersten Hälfte setzte dann Jan mit einem direkt verwandelten Freiwurf. Halbzeitstand 17:7.

Man wollte die 2. Hälfte genauso konzentriert angehen, wie die ersten 20 Minuten der ersten Hälfte und sich von nichts verrückt machen lassen. Das gelang leider nicht. Die Gäste kamen mit einer Manndeckung aus der Kabine und brachten so das Vogter Spiel kurzzeitig ins Wanken. Man wusste nicht sofort, was zu tun ist und wurde nervös. So nahmen die Trainer direkt die Auszeit, um taktische Veränderungen anzusagen. Doch das Verhalten der Spieler machte es nicht möglich, taktisch etwas zu verändern. Vielmehr musste man an anderen Stellschrauben drehen, um die Jungs auf Spur zu bekommen. Das klappte dann aber gut. Man ließ sich zwar weiter durch die Hektik, die die Gäste mitsamt dem Trainer nun verbreiteten, verunsichern. Doch wirklich gefährlich wurde es nicht für die Vogter. Am Ende waren die Gäste dann nicht mehr in der Lage, dem Vogter Spiel entgegenzusetzen und somit konnten die Jungs noch am Ergebniszähler drehen. So gewann man am Ende verdient mit 31:16.

Hohes Tempo, eine stabile Abwehr und gute Torhüter waren ausschlaggebend für den klaren Erfolg. Man gewann an diesem Tag souverän, ohne souverän gespielt zu haben. Von solchen Dingen darf man sich in engeren Spielen auf keinen Fall verrückt machen lassen, sonst verliert man den Faden komplett.

Für den HCL spielten:

Philip Hoffmann (Tor), Noah Fiederle (Tor und Feld, 2), Manuel Khater (12/1), Benjamin Steinhauser, Paul Mayer (1), Jan Mayer (5/1), Adrian Steinhauser (7), Luis Heilig (4), Iljas Hafuric, Leonhardt Arnold, Nick Feldhofen

Vogter Herren verlieren trotz toller Stimmung das Derby knapp

In einer intensiven und kämpferischen Partie konnten die Vogter Herren trotz der 200 unermüdlichen Fans kein Kapital schlagen und mussten sich am Ende knapp geschlagen geben.
Die Voraussetzungen konnten besser nicht sein. Im Zuge einer neuen Vereinsfreundschaft zwischen dem HCL Vogt und dem SV Vogt erwartete man heute die Zuschauer vom SV Vogt in der Halle in Vogt. Dass dies am Ende auch dank weiterer Gruppen zu 200 Fans führte hatte aber niemand erwartet. Dementsprechend hochmotiviert startete man mit 14 Spielern in die Partie gegen die bisher gut aufspielenden Gäste aus Wangen. Mit einer 41:6-Klatsche schickten die Gäste die Woche zuvor das Tabellenschlusslicht nach Hause. Man war also gewarnt, Familie Paul mit den 2 Spielern Lukas und David gut zu decken, um diese Maschine nicht ins Rollen kommen zu lassen.
Das gelang leider über das ganze Spiel nicht 100 prozentig. Man startete auf Augenhöhe und konnte zunächst vorlegen. Beim Stand von 6:6 begann dann aber die Angriffsmaschinerie auch bei den Pauls auf Touren zu kommen und die Vogter hatten Probleme, die Räume in der Abwehr zu schließen. So konnten die Wangener öfter durchbrechen und wenn der Abschluss selbst nicht möglich war, den Ball noch auf den Kreisspieler ablegen. So übernahm Wangen das Spiel, jedoch nicht ohne die enorme Gegenwehr von gut und klug gespielten Angriffsaktionen der Vogter zu vergessen. Es entwickelten sich ein Schlagabtausch und ein offenes Hin und Her, in der viele sehenswerte Anspiele an die Kreisläufer auf beiden Seiten für schöne Tore sorgten. Nach 24 Minuten beim Stand von 11:13 geriet das Vogter Spiel jedoch etwas ins Stocken. Nach 4 Toren durch David Paul war man dann zur Halbzeit das erste Mal mit mehr als 2 Toren Abstand hinten. Halbzeitstand 13:17.
Die Halbzeitansprache war klar. Man wollte etwas defensiver verteidigen, um die entstehenden Räume klein zu halten. Zudem wollte man die ersten Minuten der zweiten Hälfte nutzen, um den Vorsprung der Gäste gleich wieder schmelzen zu lassen. Das gelang erstaunlich gut. Man kam wach und kämpferisch aus der Pause. Dank der noch besseren Anfeuerung fightete man in der Abwehr um jeden Ball und konnte diese im Anschluss schnell nach vorne tragen. Man brachte die Wangener ins Wanken, die in der 34. Minute beim Stand von 16:17 direkt eine Auszeit nahmen. In der Folge entwickelte sich wieder der offene Schlagabtausch der ersten Hälfte, in der die Vogter aber nicht in der Lage waren, den sicherlich verdienten Ausgleich zu erzielen. Die Wangener schafften es immer wieder,  Tore zu erzielen und Vogt konnte lediglich nachlegen. Am Ende verwarf man dann, auch aufgrund des Zeitdrucks, den einen oder anderen Ball zu früh und musste sich knapp geschlagen geben.
Am Ende ist man sicherlich traurig darüber, Nichts Zählbares aus dieser Partie mitzunehmen. Jedoch war die mannschaftliche Geschlossenheit, mit der man auftrat, sicherlich ein großer Schritt in die richtige Richtung.
Wir wollen uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Fans bedanken, die uns an diesem Abend unermüdlich anfeuerten und uns dazu brachten, nie aufzugeben. Mit dieser Unterstützung ist das Handballspielen gleich 100x einfacher. Wir freuen uns schon jetzt auf den Gegenbesuch beim SV Vogt!
Für den HCL spielten:
Christoph Mägerle, Dominik Schmucker (beide Tor); Matthias Schmid, Tobias Vogler, Stephan Culjak (2), Marco Pilz (4/2), Moritz Sans (n.e.), Florian Geyer (2), Valentin Kernbach (6), Martin Merturi, Konstantin Geiger (2), Simon Buemann (1), Lorenz Waizenegger (6), Benjamin Niederreiter
 

B-Jugend-Mädels rücken durch Sieg gegen Kluftern auf den dritten Tabellenplatz vor

Der HCL wusste den Gegner aus Kluftern nicht richtig einzuschätzen. Erkämpften sich die am Tabellenende stehenden  Gäste vom See doch gegen Argental eine Woche zuvor  noch  2 Punkte.

In den ersten 12 Spielminuten  lief beim HCL dann alles rund. Mit 6:0 Toren und einer stabilen und offensiven Abwehr  hatte man nie den Eindruck, dass Kluftern auch nur den Hauch einer Chance hätte, hier mithalten zu können.  Doch dann ließ sich das HCL-Team vom langsamen Spiel der Gäste „einlullen“. Es wurde gleich mehrere „Fahrkarten“ hintereinander geschossen. Anstatt mit großen Schritten nach vorne zu marschieren, vergaß man auch noch hinten in der Abwehr zu arbeiten. Zu dieser Zeit konnte man sich dann auch erklären, warum Kluftern in Argental gewinnen konnte. Auf einmal stand es zur Pause nur noch 8:6.

Eine aufweckende  Ansprache des Trainerteams Kugel/Brugger brachte die Mädels dann wieder in die Spur.  Eigentlich hätten die HCLerinnen noch höher gewinnen müssen, doch mehrere fehlerhafte Abschlüsse aufgrund Unkonzentriertheit  haben das verhindert. Anstatt sich auf das Spiel zu konzentrieren, haderte manche HCLerin mit anderen Dingen.

Hier muss das Team nun ansetzen, denn als nächste Gegner stehen mit Hard, Lindau und Hohenems die stärksten Mannschaften dem HCL gegenüber.

Also: „auf Mädels, mit Vollgas voraus!

Wombel und Manne

HCL Vogt w/D - MTG Wangen 2 16:16
HCL Vogt w/B - FC Kluftern 26:17
HCL Vogt Herren - MTG Wangen 2 23:26
HCL Vogt m/C - HSG Illertal 31:16
TV Gerhausen - HCL Vogt w/A 19:25

Vogter Herren gewinnen verletzungsintensiven Handballkrimi

Die Vogter Herren haben eine schwere Prüfung mit Bravur gemeistert. In einem von vielen teils schweren Verletzungen geprägten Spiel setzten sich die Gäste am Ende knapp durch und klettern in der Tabelle nach oben.

Das Spiel begann mit super guten Voraussetzungen. 13 Spieler bei einem Auswärtsspiel im Kader hatte der HCL Vogt schon lange nicht mehr zu bieten. Da neben Neuzugang Daniel Zöllner auch viele junge Spieler mit an Board des HCL waren, verbreiterte sich der Kader erneut.

Man wollte aber keinesfalls die gute Ausgangssituation als Sieggaranten hernehmen. Lindau hatte bisher zwar nur gegen Friedrichshafen gewonnen, jedoch gingen alle Spiele nur knapp verloren. Es sprach also alles für ein enges Spiel.

Und das bekamen die Zuschauer in der Halle in Lindau dann auch zu sehen. Vogt hatte zu Beginn der Partie Startschwierigkeiten im Angriff. Lediglich Simon Khater im Tor, der zu Beginn so ziemlich alles hielt, was auf sein Tor kam, verhinderte einen höheren Rückstand. So stand es nach 11 Minuten noch 5:4 für die Gastgeber. In der Folge kamen aber die Vogter besser ins Spiel. Doch beide Mannschaften hatten in der Folge Probleme beim Tore erzielen. Der stumpfe und sehr griffige Boden forderte bereits früh in der Partie die ein oder andere Verletzungsunterbrechung und Mitte der ersten Hälfte dann eine schwere Knieverletzung bei den Gastgebern. An dieser Stelle wünschen wir Ludwig Plieninger eine schnelle und gute Genesung! Doch die Gastgeber waren keinesfalls geschockt. Mit einer „Jetzt-erst-Recht“-Einstellung konnten Sie den Vorsprung der Vogter wieder schmelzen lassen. Doch auch auf Vogter Seite sorgten Verletzungen für eine Schwächung im Team. So ging es weiter eng zu und schließlich mit einem 10:11 in die Kabinen.

Man wollte in der zweiten Hälfte mehr aufs Tempo drücken und die große Kaderstärke endlich mal nutzen. Doch die zweite Hälfte begann sehr schlecht für die Vogter. Man konnte in der 34. Minute zwar noch ein Tor zum 11:12 erzielen, doch dann folgte 10 Minuten kein Tor auf Vogter Seite und der damit verdiente Rückstand. Nach einer Auszeit in der 44. Minute und einer Abwehrumstellung, klappte das Vogter Spiel wieder. Das Tempo wurde höher und man holte Tor um Tor auf. Man merkte den Gastgebern nun an, dass Sie eine Art Deja Vu zu erleben schienen. Im Gegensatz zu den Vogtern wurden die Lindauer immer nervöser und beschäftigten sich mehr mit den Schiedsrichtern, als mit dem Spiel. Diese Phase nutzte Vogt eiskalt aus, um das Spiel wieder zu drehen. In der 53. Minute folgte dann nach einem 0:6-Tore-Lauf durch Vogt die vorentscheidende Führung zum 17:19. In der hektischen Schlussphase, in der die Schiedsrichter noch einige 2Min-Strafen verteilen mussten, konnten nicht mehr viele Tore erzielt werden. Der Wille der Gastgeber war gebrochen und so siegte Vogt dank einer guten kämpferischen Leistung am Ende mit 19:22.

In einem engen Spiel sind oft Kleinigkeiten entscheidend. Die junge Vogter Truppe war am Ende froh, auf die Erfahrungen aus vielen engen Spielen zurückgreifen zu können. An dieser Stelle natürlich auch allen anderen "Verletzungsopfern“, die dieses Spiel forderte, eine gute und schnelle Genesung.

Das 2. Auswärtsspiel führte die Vogter A-Jugend Mädels nach Lonsee. Die Tabellennachbarn waren aus letzten Saison schon bekannt und man wusste was auf Sie zukommt. Eine sehr offensiv arbeitende Abwehr und im Angriffe durch Stoßbewegungen die Gegnerische-Abwehr auseinander zuziehen um Torchancen herauszuspielen.

Die Vogter Mädels starteten sehr konzentriert und konnten in den ersten Minuten durch unsere rechts außen Spielerin Melissa Steinhauser gute und schnelle Tore erzielen. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit konnte sich die Vogter Mädels mit einem 10 zu 3 Lauf, deutlich absetzen und einen guten Puffer zur Halbzeit (08:15) erspielen.

In der zweiten Halbzeit war die Ansprache des Trainers, weiter den Kopf einschalten und an die gute Leistung in Abwehr und Angriff anzuknüpfen. Dies gelang über weite Strecken sehr gut, aber man merkte das die Konzentration und die Kräfte in der Schlussphase nachließen und die Gastgeber noch leicht zu Torchancen kamen. Schlussendlich gingen die Mädels erfolgreich mit 20:29 aus der Halle. Besonders zu erwähnen war, außerdem die gute Torhüterleistung von Magda Kather und die kurzfristige Unterstützung durch Amelie Buemann, aus der wB-Jugend, die auch eine sehr gute Leistung als Spielmacherin gezeigt hat.

Es spielten: Magdalena K. Tor, Emilie J. 6, Melissa S. 9, Leonie B., Jennifer P. 7, Ina W. 1, Sarah S. 2, Elena B. 3, Amelie B. 1

HCL erwischt keinen guten Tag bei den Vorarlbergern.

Bei der ungewohnten Abfahrtszeit 9.30 Uhr wurde bei dem einen oder anderen das Gepäckstück Aufmerksamkeit vergessen. Mit breitem Kader und den Siegen der letzten Spiele, konnten die Mädels und Jungs positiv in diese Partie gehen. So liefen die ersten Minuten noch vernünftig ab und Hohenems führte 05:03, danach wurde vergessen, dass nach Angriff auch Abwehr folgt. Hier war der wunde Punkt unserer Mannschaft klar zu erkennen. Der löchrige Abwehrverbund hatte ein schnelles Umschaltspiel der Gäste ermöglicht. So war die Laufbereitschaft auf Sparflamme und die Passfehler begünstigten das Tempospiel der Gastgeber. Hohenems war kein übermächtiger Gegner aber an diesem Tag einfach ausgeschlafener und gedankenschnell für Vogt. Zum nächsten Spiel Zuhause am 11.November gegen Bad Waldsee wird ein neues Spiel gespielt.

Für den HCL im Einsatz: Im Tor Paul Leuter und Yahya Hamou, Andreas Leuter (1), Leonhard Brückner, Madlen Dubyk, Benni Steinhauser (5), Jonas Reichel, Anna Culjak (1), Jule Bentele , Wendelin Buck (1), Nike Schall (6/0), Rümeysa Bayrak, Anna Mayer (2).

Unser 2. Spieltag führte uns nach Bad Saulgau. Bad Saulgau legte den Schwerpunkt auf Koordination und so hatten wir leider nur 2x die Möglichkeit im Handballspiel zu glänzen.

Allerdings hatten die Jungs und Mädels auch viel Spaß beim „Takeshi´s Castle – werfen“, bei dem die Vogter erst die Lindenberger abschießen durften und danach selbst die Zielscheibe für den JSG Bodensee waren. Auch dieses Mal konnten wieder drei neue F-Jugendspieler ihren ersten Spieltag bestreiten. Ferdinand, Jakob und Mira haben alle einen tollen Einstand gegeben. Die F-Jugend ist dieses Jahr mit über 20 Spieler sehr groß und so werden pro Spieltag immer wieder neue Spieler eingesetzt.

Im Handballspiel trat Vogt zuerst gegen den TSZ Lindenberg an. Mit 12:1 gewann die Mannschaft leicht gegen den Gegner aus Bayern. Im zweiten Spiel gegen den JSG Bodensee 1 gewann die Mannschaft mit 5:2. 2 Tore die eindeutig hinter der Linie waren, wurden leider vom Schiedsrichter nicht gezählt. Auch hier war man klar überlegen und so hatte auch hier jedes Kind gleich lang seinen Spieleinsatz. Statt unserer üblichen Torwarte waren heute Ferdinand und Zoe im Tor, die das super gemacht haben.

Wir freuen uns auf den nächsten Spieltag, wieder mit einem tollen Vogter Team!

Für den HCL Vogt spielten:


oben: Jennifer Mayer, Clemens Heinrich (3), Tim Bernet (9), Zoe Mayer (Tor),

unten: Mira Schupp, Max Bernet (2), Ferdinand Buck (Tor), Pius Endres, Luca Endres (3), Jakob Maykemper

Derbytime in Vogt. Vierter gegen dritter, dass sind die nackten Zahlen vor der heutigen Begegnung. Nach der Willensleistung beim Sieg in Lindau letzten Samstag, trifft man heute mit der MTG Wangen mit Sicherheit auf ein ganz anders Kaliber, das dem HCL alles Abverlangen dürfte. Die MTG, gespickt mit Oberligaerfahrenen Spielern und jungen hungrigen Talenten, ist sehr gut in die neue Saison gestartet. Nur eine äußerst knappe Niederlage (24:23) gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Saulgau musste man bisher hinnehmen, alle anderen Spiele wurden meist souverän gewonnen. Zwar ist auch der HCL, momentan immerhin auf Platz vier, gut aus den Startlöchern gekommen, doch sucht man noch ein wenig nach der Konstanz, was sicherlich auch mit dem fast ständig wechselnden Personal zusammen hängt. Weder im Traininig noch in den bisherigen Spielen könnte man in annähernd gleicher Besetzung antreten, was es natürlich schwierig macht, sich gewisse Abläufe anzueignen. Die letzten Jahre waren die Spiele gegen den großen Nachbarn aus der Stadt meistens eng und hart umkämpft bis zum Schlusspfiff, was man sich im Lager des HCL auch für heute erhofft. Gespannt sein darf man, wer alles das MTG Trikot überstreift da die erste Mannschaft an diesem Wochenende spielfrei hat und der Festspielparagraf diese Saison wieder sehr gelockert wurde. Nichts desto trotz, will der HCL alles in den Ring schmeissen was er hat und mit der gleichen kämpferischen Leistung wie gegen Lindau versuchen, dem Favoriten ein Bein zu stellen.
 
Neuzugang Daniel Zöllner vom TSV Oberstaufen
Der HCL kann diese Saison etwas vermelden was äußerst selten vorkommt, nämlich einen Spieler der von auswärts dazu kommt. Daniel Zöllner, dem es Beruflich nach Amtzell verschlagen hat, hat sich im Sommer dem HCL angeschlossen und gleich gezeigt, dass er durchaus eine richtige Verstärkung ist. Anfangs noch durch eine Bänderverletzung zum Zuschauen gezwungen hat er in den ersten beiden Spielen gleich für Furore gesorgt und die ersten Treffer im Vogter Trikot erzielt. Daniel ist universell einsetzbar und überzeugt vorallem mit seinem Konterspiel und seine Sprüche nach dem Spiel. Auch menschlich ist er eine Bereicherung und bringt auch auf Grund seines Alters etwas Ruhe und Erfahrung rein, was der Truppe sichtlich gut tut. Wir wünschen Daniel weiterhin so viel Spass an der Sache und eine verletzungsfreie Saison.

TSV Lindau - HCL Vogt Herren 19:22
HC Hohenems 2 - HCL Vogt g/D 34:16
HSG Lonsee Amstetten - HCL Vogt w/A 20:29

Premiere für zwei A-Jugendliche

Vergangenen Samstag hatten die Damen des HCL ihr erstes Heimspiel zu verrichten.

Die Gegnerinnen aus Bad Buchau waren wieder völlig unbekannt, man wusste also im Vorfeld nicht, was einen erwarten wird.

Eine Premiere hatten Jenny Pilz und Elena Buemann zu feiern. Sie traten am Wochenende zum ersten Mal im Damentrikot auf das Spielfeld.

Die Ansprache in der Kabine war klar. Wir können die Mädels vom SV Bad Buchau nicht einschätzen. Das Aufwärmen verlief relativ unspektakulär, sodass nicht klar war wie die gegnerischen Damen auftreten werden.

Wie in der Vergangenheit bereits, war klar, dass die Mädels vom HCL wach und konzentriert ins Spiel starten sollen.

Gleich in den ersten Minuten des Spiels wurde auch deutlich, dass sie Damen vom SV Bad Buchau es uns nicht ganz so einfach machen wollten.

Die Abwehr des HCL musste immer wieder lautstark zum „hin langen“ und „festmachen“ motiviert werden. Die Abwehr der Gegner stand nicht schlecht, sodass die Damen auch im Angriff ihre Schwierigkeiten hatten. So führte man in der Halbzeit mit nur 4 Toren führte. Mit Sicherheit auch Dank der sehr gut haltenden Torhüterin Anja Madlener.

In der Halbzeitansprache wurde nochmal klar gesagt, dass man in der Abwehr nicht nur zusammenarbeiten musste sondern sich auch miteinander abstimmen. Im Angriff sollte schneller gespielt werden, sodass sich Lücken bilden. Auch sollte auf die bereits entstanden Lücken durch unsere Kreisspielerin Fabienne Wellmann genutzt werden. Von allem also ein bisschen mehr!

Leider konnten die Mädels vom HCL dies nicht perfekt umsetzen. Immer wieder waren sie zu langsam in der Abwehr und vorn im Angriff wurden Chancen nicht genutzt.

Trotzdem konnte der Abstand von 4 Toren gehalten werden und die Damen gewannen das Spiel mit 24:20.

Es spielten:

Michelle Fricker 6/4, Fabienne Wellmann, Elena Buemann,  Hanna Sonntag 3/3, Jennifer Pilz 2, Rebecca Edel 2, Noemi Heilmann 5, Stefanie Störk 1, Jasmin Kugel 1, Julia Merturi 1, Anja Madlener (Tor), Anna Rosenträger 2, Selina Herrmann, Julia Schek (Tor)

Vogt muß auswärts beim TSV Lindau ran. Elfter gegen fünfter. Vom Papier eine klare Angelegenheit, doch trennen beide Mannschaften nur zwei Punkte. Der TSV ist letzte Saison in die Bezirksklasse aufgestiegen und scheint noch nicht so richtig angekommen zu sein, konnten sie doch erst ein Spiel für sich entscheiden. Für Vogt ist Lindau ein völlig unbeschriebenes Blatt war man doch die letzten Jahre immer in anderen Ligen unterwegs. Aber auch der HCL hat erst zwei Siege zu verbuchen und ist vor allem auswärts alles andere als souverän. Dennoch möchte man unbedingt Punkten um sich erstens einen Konkurrenten vom Hals zu halten und zweitens, um wieder in ruhigeres Fahrwasser zukommen. Nimmt man dass Spiel von letzter Woche als Gradmesser dann ist vor allem positiv anzumerken dass sich neun von zehn Spielern gleich mehrfach in die Torschützenliste eintragen konnten. Sollte es gelingen die guten Phasen über sechzig Minuten abzurufen, müsste der erste Auswärtssieg möglich sein.    

Die gemischte D-Jugend präsentiert sich in guter Form gegen den jüngeren Jahrgang beim TVW. Gab es beim ersten Spiel in Lindenberg noch eine deutliche Niederlage, folgte nun eine beherzte, siegreiche Partie im Lokalderby. Die Mannschaft ist im Neuaufbau, gewinnt an Mitspieler und wird ständig von der weiblichen Jugend verstärkt. Dies bleibt nicht ohne Wirkung. Beim Aufbauspiel hatte der HCL Feldvorteile und ging mit dem schnellen Benni Steinhauser mehrfach in Führung. Begleitet wurden die Angriffsbemühungen durch den wurfstarken Wendelin Buck und den agilen Andreas Leuter. Ausgewogen wirkte die Mannschaft durch die torgefährlichen Mädels Jule, Lotte, Madlen und Anna. In der Abwehr gab es noch ein paar Schwachpunkte, sodass im Einsgegeneins ein paar leichte Tore abgegeben wurden. Offensiv zu verteidigen braucht nicht nur Können auch Mut, daran werden wir weiterarbeiten. Das nächste Spiel steht am Sonntag, 22.10.17 in Hohenems an. Der Tabellennachbar wird sich sicherlich als harte Nuss erweisen.

Für den HCL im Einsatz: Im Tor Paul Leuter und Yahya Hamou, Andreas Leuter (4), Leonhard Brückner, Madlen Dubyk, Benni Steinhauser (6), Jonas Reichel (1), Anna Culjak (2), Jule Bentele (1), Wendelin Buck (4), Lotte Goldenbaum (1).

wD landet ersten Heimsieg gegen Dornbirn Schoren

Ausgerechnet gegen den größten Frauenhandballverein Österreichs landen unsere jungen Nachwuchstalente den ersten Heimsieg. Von Beginn an war ein solches Ergebnis nicht zu erwarten. Dornbirn startete gut mit 2:3 und 4:5 zur Pause. Beide Abwehrreihen hatten gut gestanden sodass Einzelaktionen zu wenigen Toren führten. Nach der Pausenansprache zog Dornbirn mit zwei Toren auf 4:6 davon, ein Absetzen konnte erwartet werden. Doch beim 6:6 und 8:8 zeigten sich die Bemühungen der beiden Trainer, die Abwehr zu festigen als Erfolgsmittel. Fortan verliefen sich die Gäste im dichten Abwehrnetz und konnten erfolgreiche Nadelstiche Richtung Dornbirn setzen. Die Schlussphase wurde mit dem Rückenwind des Auswärtssieges in Feldkirch bestritten. Da hatten die Mädels enorm gekämpft und wollten unbedingt beide Punkte entführen. So auch in diesem Match, mit einem Dreitorelauf 11:8 konnte sich der HCL vom Gegner lösen und hielt dem Anlaufen der Gäste bis zum Schluss mit 11:9 Stand. Mit nun 4:4 Punkten kann man gut ein spielfreies Wochenende eingehen und sich über die ersten Punkte freuen – gut so Mädels.

Für den HCL spielten: Anna Mayer, Madlen Dubyk, Lucy Wiest, Sophia Gälle, Joana Hartmann(3/1), Pia Heilig, Nike Schall (4/2), Rümeysa Bayrak, Lotte Goldenbaum (1), Lina Binzer, Jule Bentele (1), Lina Hirschbühler, Anna Culjak (2), Mia Wengelewski.

Die Vogter Handballer gewinnen in einem Niveauarmen Spiel gegen den Aufsteiger aus Ulm deutlich und arbeiten sich somit wieder ans Mittelfeld der Tabelle ran. Kompakte Abwehr und Tempospiel waren die Vorgabe im Spiel gegen die Ulmer Vorstädter. Was anfangs auch hervorragend klappte, über die Stationen 5:1, 9:2 und 11:4 nach gerade mal achtzehn Minuten hatte es den Anschein, die Gäste brechen unter dem Tempo das die HCLer vorlegten, komplett zusammen. Doch war man sich auf Seiten der Gastgeber vom Anfangselan wohl etwas zu sicher. Wer glaubte das dieser Zwischenstand beruhigte, sah sich getäuscht. Plötzlich wurde aus Tempohandball, Hektik gepaart mit Unvernunft, was die Gäste zu nutzen wussten und drei Minuten vor der Pause auf 12:10 verkürzen konnten. Zwar konnte Vogt durch einen Tempogegenstoß von Neuzugang Daniel Zöllner und einer schönen Einzelleistung von Spielmacher Hannes Weber vor dem Halbzeitpfiff der guten Schiedsrichter nochmal auf 15:10 erhöhen, doch war man mit der gezeigten Leistung alles andere als zufrieden. Nach der Kabinenpredigt drückten die HCLer wieder aufs Gaspedal und überrannten die immer mehr nachlassenden Gäste förmlich, was zu einem Endstand von 36:23 führte.