Männer schenken gutes Spiel her

In Wangen kann „Mann“ verlieren, man kann auch gut spielen und zehn Minuten pennen, so der HCL am Samstagnachmittag. Die Vogter haben sich für ihr couragiertes Auftreten nicht belohnt sonder bestraft. Wangen mit Ambitionen zum Aufstieg, war gut besetzt und traf auf eine gute HCL Bank. Mit vier Punkten aus den letzten beiden Spielen, konnte  in Wangen mitgespielt werden und kam nicht als Geschenkelieferant an. Die Vogter boten in der ersten Spielzeit eine starke bis sehr starke Abwehrleistung, herausragend Simon Khater im Kasten. Der MTG gelang erst in der 10. Minute der zweite Treffer, Vogt dagegen hatte die Seuche an der Hand. Beide Teams hatten gute Möglichkeiten erspielt oder Siebenmeterpunkt, scheiterten mehrfach an den Keepern. Anschließend enteilte Wangen mit 9:3 davon. Vogt zeigte Charakter und kam trotz Unterzahlspiel vor der Pause auf 10:9 heran. Mit dem 11:9 zum Pausenpfiff hatte man mutig die Stirn geboten. Leider blieb die gute Leistung in der Kabine stecken und Vogt veränderte das Abwehrverhalten und schloss unüberlegt im Angriff ab. Wangen spielte seine Chancen gnadenlos gut aus und führte zur 40. Minute 22:11 – alles dahin. Nach einer Auszeit wurde die Mannschaft neu aufgebaut, der Abwehr mehr offensive verordnet und der Angriff etwas umgestellt. Fortan wurde es wieder ein offenes Spiel aber die Zeit konnte nicht zurückgedreht werden. Das Ergebnis 30:19 spiegelt nicht die kämpferische Leistung der Vogter wieder. Die HCLer müssen sich den Blackout nach Wiederanpfiff und die vielen vergebenen Torchancen selbst zu schreiben, sonst gut mitgespielt. Die verlorenen Punkte müssen gegen die HSG Illertal in Illertissen kommenden Samstag geholt werden, so wie im Hinspiel auch.

Für den HCL spielten Simon Khater, Matthias Schmid (2), David Merturi (1), Tobi Vogler (1), Philipp Schäle (3), Florian Geyer (1/1), Marco Pilz (3), Simon Buemann, Hannes Weber, Adrian Zembrod (1), Lucas Buemann (7/4).