Weibliche A-Jugend zieht gegen Lonsee-Amstetten den Kürzeren

Vor dem Spiel gegen den unbekannten Gegner aus Lonsee-Amstetten war noch nicht ganz klar, wie der endgültige Kader des HCL wirklich aussehen würde. Zuerst meldeten sich Julia Klein und Amelie Buemann aus ihrem Krankenstand zurück. Am Samstagmorgen meldete sich dann auch noch Sarah Steinhauser früher als geplant von ihrer Studienfahrt zurück. So stand ein guter Kader zur Verfügung.

Die ersten 10 Spielminuten begannen nach Maß. Druckvolles Angriffsspiel  bis sich eine Lücke auftat und dann durchmarschiert. Bis zum Spielstand von 7:3 für den HCL konnten sich fast alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen.  Die ganze bisherige Trainingsarbeit zeigte sich im flüssigen und druckvollen Spiel. Was das Team allerdings noch nicht durchgängig angenommen hat, ist das Werfen aus dem Rückraum.  Wir sind zum Teil immer noch zu stark zweikampffixiert und benötigen deshalb oft mehr Energie als nötig.

Allerdings funktionierte dann unsere 5:1-Abwehr nicht mehr richtig und die Gäste konnten sich bis zum 12:11-Pausenstand heran arbeiten.

Diesen kleinen Vorsprung konnten die HCL-Mädels bis in die 47ste Spielminute verteidigen. Beim  Gleichstand von 19:19 begann das Nervenkostüm der HCLer dann zu flattern.  Der knappe Punktverlust war dann auch der fehlenden Coolness geschuldet. Gegen einen solch guten Gegner müssen wir das im nächsten Spiel über das ganze Spiel klar im Kopf bleiben. Trotz des Punktverlustes wollte Trainer Wombel Brugger unbedingt in einer kurzen Kabinenabschlussansprache den Mädels sein positives Resümee kundtun. Vor allem bedankte er sich im für den Einsatz im Vorfeld des Spieles. Jeder der Spielerinnen hat nämlich versucht, unbedingt beim Match dabei zu sein. Diese Einstellung ist klasse, Mädels.

Für den HCL spielten. Magdalena Waizenegger (4),  Amelie Buemann (1),  Melanie Döberl ( 2), Hannah Brugger (2), Annaelle Wellmann (2),  Sarah Steinhauser, Jasmina Kurbegovic (2), Julia Klein( 2), Franziska Dorn (Tor), Rosalie Spira, Elena Buemann (5)