HCL Vogt gegen HC Lustenau

Die Vogter Herren sind aktuell weit von ihrem Leistungsniveau entfernt und haben mit dem HCL aus Vorarlberg ein dickes Brett zu bohren.

Derzeit eint beide Vereine nur das HCL im Namen, nicht der augenblickliche Tabellenstand. Hier sind die Gäste bereit die Tabellenspitze zu erobern und Vogt sucht den Anschluss zum Mittelfeld.

Das diese Aufgaben gegen die kampferprobten Nachbarn schwer fallen wird, ist im Vogter Lager durchaus angekommen. Die Lustenauer spielen einen körperbetonen und dynamischen Handball und haben ihre Stärken im Rückraum.

Gerne erinnert man sich an das letzte Heimspiel welches nach langer Führung des HCL sehr knapp und unglücklich verloren wurde. Die Gäste hatten einen gut aufgelegten Goali im Kasten welcher mehrere Großchancen zerstörte.

An diese Leistung müssen die Vogter sicher erinnern und den vielen Zuschauern zeigen warum ihre Abwehr eine der besten in der abgelaufenen Saison war. Dazu braucht es eine enorme Steigerung vom Torwart bis zum Linksaußen. Mut, Wille und Entschlossenheit sind die Tugenden an denen gearbeitet werden muss. Das junge Team tut sich schwer, hadert mit der Chancenausbeute und kommt allzu selten in eine gute Abwehrformation. In Laupheim offenbarten sich unsere Schwächen und Einstellung, hier muss die Mannschaft ansetzen . Während der Woche wurden viele Einzelgespräche geführt, das Training entsprechend ausgelegt und klar kommuniziert.

Mit Rückkehrer Hannes Weber und Stephan Culjak hat der Vogter HCL Optionen für den Angriff bekommen. David Merturi als Abwehr-Ass fehlt als Schlüsselspieler weiterhin, hier sehen wir mit Adrian Steinhauser einen heranwachsenden Zupacker. Noah Fiederle als Young-Goali fehlte über die Woche mit „habe Rücken“, bis Spielbeginn war der Einsatz fraglich. Bekanntlich spielen die Vogter bei Heimspielen und dem tollen Publikum im Rücken entfesselt auf und können jeden Gegner fordern. Also Jungs, Krönchen richten und Attacke.

 

Vorbericht Lustenau 28.11.22

Werden die Ansagen des Trainers verstanden und umgesetzt?

Weibliche B-Jugend will heute wieder zeigen was sie kann....

Die Mädels der wB wollen heute in ihrem 6. Spiel wieder durchstarten.

Mussten die Mädels die letzten zwei Spiele auch zwei Rückschläge erleiden, haben sie heute wieder die Möglichkeit in der heimischen Halle zu zeigen, was sie können.

Im Gegensatz zum letzten Spiel in Argental ist der Kader heute, bis auf Kreuzbandriss-Ausfall Marie Engler, vollständig - was die beste Voraussetzung für ein gutes Spiel ist. 

Beim Hinspiel gegen den TSV Bad Saulgau fanden die Mädels nur sehr schwer ins Spiel. Die Abwehr stand viel zu offensiv, der Angriff war sehr ideenlos, es machte fast den Eindruck, dass sie die ersten Minuten ihres ersten Spiels der Runde mit dem Kopf nicht auf dem Feld waren. Nach einer Auszeit haben sie sich gerüttelt und angefangen Handball zu spielen, es war auch deutlich, dass dieses gewonnen werden konnte. Leider konnten die Mädels ihren 4-ToreVorsprung damals nicht halten. Das Spiel endete Damals unentschieden: 11:11

Man hat sich allerdings auch deutlich unter Wert verkauft.

Heute heißt es also nun an die Leistung gegen Ravensburg und FN/Fischbach anzuknüpfen. Die Mannschaft zeigte in diesen zwei Spielen was sie können. Gutes Angriffsspiel und eine kompakte Abwehr. Es machte richtig Spaß beim zuschauen.

Herren erwischen rabenschwarzen Tag und erleben Debakel gegen Tabellennachbarn

Viel hatte man sich für diesen Sonntagnachmittag vorgenommen. Man wollte die gute Tendenz der letzten Wochen nach dem schwierigen Spiel in Ravensburg wieder aufnehmen und zeigen, dass man in die Liga gehört – klingt nach einem schönen Plan. Leider konnte man an diesem Sonntag nichts davon umsetzen.
Man begann wieder mit einem guten Kader. Am Ende sollte die Rückkehr von Stephan Culjak aufs Spielfeld die einzige erfreuliche Nachricht dieses handballnachmittags bleiben.
Man startete motiviert, doch wurde schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Nach 11 gespielten Minuten stand es bereits 7:2 – man bekam die Laupheimer Rückraumspieler zu keiner Zeit in den Griff. Eigentlich bekam man abwehrtechnisch niemand der Gegner in den Griff und so fing man sich Tor um Tor nach einfachen individuellen Fehlern. Im Angriff konnte man sich eigentlich gute Chancen erspielen, doch verwarf man diese dann am gut aufgelegten Torhüter der Gastgeber.
Beim Stand von 9:5 schien es ergebnistechnisch besser zu werden, doch in der Folgezeit drehten die Laupheimer erneut auf. Man war auf Vogter Seite einen Schritt zu langsam oder verteidigte kopflos und rannte viel zu oft einfach aus der Deckung. So hatten die Laupheimer leichtes Spiel und konnten bis zur Halbzeit 19 (!) Tore erzielen – ein Wert, den die Vogter so noch nicht oft erlebt hatten. 8 Tore Rückstand galt es in der Halbzeitpause zu verdauen. Eine Tatsache, die für alle Beteiligten schwierig war. Trotzdem versuchte man, die Fehler anzusprechen und an den Geist des Teams zu appellieren. Doch an diesem Tag liefen alle Tipps, alle Worte ins Leere. Man merkte den Spielern an, sie wollen es umsetzen, aber es ging einfach nicht.

So startete man, wie die letzten Male auch, schlecht in die zweite Halbzeit. Trotz zeitweiser doppelter Überzahl fing man sich zwei Gegentore und Laupheim konnte direkt auf 23:12 erhöhen, während die Vogter den Hemmschuh nicht ausgezogen bekamen.
In der Folge plätscherte das Spiel vor sich hin – die Vogter, die wollten aber nicht konnten gegen Laupheimer, die nach einer bisher auch nicht einfachen Saison mit jeder Minute mehr Selbstvertrauen tanken konnten. Beim Stand von 37:21 war der Ausgang der Partie längst klar, doch man nahm nochmal eine Auszeit. Man wollte sich nicht mehr komplett abschlachten lassen. 40 Tore standen in einem Ligaspiel noch nie gegen Vogt auf der Anzeigetafel, so auch nicht heute.

 

Die Männer des HCL Vogt hatten sich mit der Verjüngung des Kaders auf eine schwierige Saison eingestellt, doch sind solche Ergebnisse natürlich besonders bitter. Diese gilt es trotzdem schnell zu verarbeiten – wohl wissend, dass man es auch besser kann. Die Spielpause am kommenden Wochenende kommt da gerade recht. Wir werden stärker zurückkommen und aufgeben ist hier keine Option! Das war schon immer die Tugend des HCL!
Für den HCL spielten:
Simon Khater, Noah Fiederle (Tor); Jan Mayer, Christof Burkart, Philipp Schäle (3), Valentin Kernbach (3), Lukas Buemann (6/6), Nick Feldhofen, Adrian Zembrod (2), Adrian Steinhauser (1), Stephan Culjak (7), Manuel Khater (2), Simon Buemann
Zeitstrafen: Laupheim 8min, Vogt 2min
Siebenmeter: Lukas Buemann 7/6, Stephan Culjak1/0, Laupheim 2/1
Bank: Ivan Culjak, Christian Rist, Dominik Schmucker
Zuschauer: 40 Rottumhalle Laupheim

HCL verkauft sich im Derby unter Wert und ist letzten Endes chancenlos

Die Herren des HCL Vogt bestritten am vergangenen Sonntag das Derby gegen den TSB Ravensburg. In der ungeliebten Kuppelnauhalle, in der die Vogter alles andere als herzlich empfangen wurden, konnte man leider nicht an die Leistungen der Vorwochen anknüpfen und war chancenlos gegen den schnell gespielten Handball der Ravensburger.

Dabei startete man mit guten Voraussetzungen in die Partie. Man konnte mit 15 Spielern anreisen, wobei hinter den Einsätzen von Stephan Culjak (Knieverletzung) sowie Noah Fiederle (die Woche über krank) zunächst Fragezeichen standen.

Nach dem Aufwärmen dann das Signal: Noah ja – Stephan nein; das Derby kam ein bisschen zu früh. So startete man also mit den 14 Spielern, die übrig waren in die Begegnung.

Die von den Trainern eingeforderten Eigenschaften wie Mut, Zusammenhalt, schnelles Spiel nach vorne vermisste man zunächst jedoch. Trotzdem war man voll im Spiel und konnte beim Stand von 1:2 in Front gehen. Dies sollte am heutigen Tag leider die einzige Führung bleiben.

Die TSBler kamen über eine starke Teamleistung immer besser ins Spiel. Die Vogter waren dieser Angriffsmaschine nicht gewachsen und verloren mehr und mehr den Mut. Trotzdem gab man sich in der ersten Hälfte nicht auf und kämpfte angetrieben von zwei stark haltenden Goalis weiter. Beim Stand von 7:6 war man wieder dran und zwang den Coach der Gastgeber zur Auszeit. Diese sollte fruchten. Mit 4 Toren in Folge enteilten die TSBler und zwangen wiederum Vogt zur Auszeit. Auch diese wirkte und man konnte das Spiel in der Folgezeit wieder offen gestalten. Der Vorsprung der Ravensburger blieb aber bei 4 Toren. So ging man mit 14:10 in die Kabine.

Die zweite Halbzeit startete dann erneut zum Vergessen. Mit direkt 5 Toren in Folge war die Messe für die Vogter früh gelesen. Man wurde förmlich überrannt und konnte den Kampf der ersten Hälfte nicht erneut aufnehmen. Beim Stand von 19:10 war der Rückstand dann auf 9 Tore angewachsen. Trotzdem gab man sich als Team nicht auf. Man erinnerte sich ans Ende der ersten Halbzeit und konnte das Spiel fortan offen gestalten – doch die Ravensburger verwalteten ihren Vorsprung gut. So nahm das Spiel der Vogter nicht erneut Fahrt auf. Auch die Disqualifikation nach einem etwas überharten Einsteigen der Schaltzentrale Moritz Ewert konnte daran nichts mehr ändern und so musste man anerkennen, dass man heute der Aufgabe TSB Ravensburg nicht gewachsen war.

Man muss dieses Spiel nun schnell aus den Köpfen bekommen und sich schnell auf die nächsten Aufgaben konzentrieren. Schon kommende Woche geht es direkt weiter mit einem Auswärtsspiel ebenfalls Sonntagnachmittag in Laupheim. Hier steht man einem direkten Tabellennachbarn gegenüber und man sollte dringend punkten.

Für den HCL spielten:

Simon Khater, Noah Fiederle (Tor); Jan Mayer (1), Christof Burkart, Philipp Schäle (3), Florian Geyer (1), Valentin Kernbach (5), Simon Buemann, Lukas Buemann (8/4), Nick Feldhofen, Adrian Zembrod (2), Noah Fiederle, Adrian Steinhauser, Manuel Khater (2), Felix Hecht

Zeitstrafen: TSB 12min (1x Disqualifikation), Vogt 4min

Siebenmeter: Lukas Buemann 5/4, TSB 4/4

Bank: Ivan Culjak, Christian Rist

Zuschauer: über 150 Kuppelnauhalle

Weibliche B-Jugend verliert Personalgeschwächt in Tettnang

Die Mädels der weiblichen B-Jugend bestreiten nur eine Woche später das Rückspiel gegen die SG Argental.

Leider fuhr die Mannschaft dieses Wochenende nicht komplett nach Tettnang - sodass die Auswechselbank mit nur einer Spielerin besetzt war und diese war auch noch angeschlagen.

Da man das Hinspiel noch sehr gut in Erinnerung hatte, wussten die Trainerinnnen und auch die Mannschaft ganz genau auf was es ankommt. 

Argental wird wieder mit einer offensiven Abwehr spielen, gleich wie letzte Woche hieß das 1:1, viel bewegen, ein- und hinterlaufen und auf Fehlpässe aufpassen.

Das die Bank nicht optimal besetzt ist, sollte nicht heißen, dass sich ausgeruht werden kann.

Für die Abwehr hieß es wieder, mehr rutschen, mehr aushelfen und mehr anpacken.

Bis zur siebten Minute schien das Spiel ein anderes wie letzte Woche (2:3) doch dann folgte ein Durststrecke von acht Minuten in denen unsere Vogterinnen nur ein Tor geworfen haben und Argental zehn (3:13). Es folgte eine Auszeit für den HCL - die Abwehr wurde verändert und die Trainerinnen appellierten nochmal, dass Fehlpässe vermieden werden sollten und die Abwehr besser zusammenarbeiten sollte. Die Argentalerinnnen liefen wie letzte Woche fleißig ihre Tempogegenstöße und hatten es auch das ein oder andere Mal sehr leicht die Lücken in unserer Abwehr zu nutzen.

Im Angriff kämpften unsere Mädels und zeigten auch mehr als letzte Woche. Sie liefen ein, gingen ins 1:1 und trauten sich aufs Tor zu werfen. Das war sehr gut, leider scheiterten sie teils an der Torhüterin von Argental oder der Abschluss war zu überhastet.

Die Mannschaft ging mit einem Halbzeitstand von 5:14 in die Kabine.

Die zweite Halbzeit startete etwas besser, so konnten die Mädels das Angriffsspiel mit der veränderten Abwehr etwas unterbinden. Im Angriff waren die Vogterinnen weiterhin sehr bemüht, sie waren in Bewegung, gingen mit Druck Richtung Tor und zeigten, dass sie nicht einfach so aufgeben wollten.

Leider hat es einfach nicht gereicht. Argental hatte das ganze Spiel über die Oberhand, aber die Mädels hielten dagegen. Mit Sicherheit wäre es auch ein anderes Spiel geworden, wenn alle Mädels anwesend gewesen wären und diese auch alle fit gewesen wären. 

Nun heißt es, den Kopf nicht hängen lassen, es kommen wieder andere Spiele!

Für den HCL spielten:  Pia Heilig (9), Lynn Detzel (3), Sophia Gälle, Finja Pfau (1), Juliane Kreisle, Anna Mayer (im Tor), Luna Baur, Madlen Dubyk (2)

Erster Sieg der wC-Jugend! 👍

Auch die weibliche C-Jugend konnte sich letzten Samstag ihre ersten zwei Punkte in eigener Halle sichern. 

Nach anfänglichen Schwierigkeiten kam man ab der 5 Minute immer besser ins Spiel. Durch drei Tore in Folge konnte man in der 16. Minute das erste mal wieder ausgleichen. Beim Stand von 5 zu 5 ging es in die Kabine. Die Aushilfscoaches motiviert die Spielerinnen, sich weiterhin zu trauen auf das Tor zu werfen und in der Abwehr nochmal richtig hinzugehen um keine einfachen Tore zuzulassen. 

Die Mädels könnten dies gut umsetzen und somit Stand das Spiel 8:7, 11:8  und konnten sogar drei Tore davon ziehen. 

Dieser Vorsprung erwies sich als Goldwert, da daraufhin kein weiteres Tor fallen wollte. 

Die TSG Ehingen verkürzte kurz vor Schluss noch auch 11:10. Da die Vogter Mädels weiterhin gut in der Abwehr standen, wurde kein Ausgleichstreffer mehr zugelassen. Ehe der gut leitende Schiedsrichter das Spiel Abpfiff. 

Mädels ihr habt das wirklich gut gemacht! Weiter so! 

Für den HCL spielten: Kaya, Carla, Finja, Zoe, Ana, Andreea, Jenny, Annika, Hannah, Emma und Johanna

Weibliche D-Jugend freut sich über die ersten Punkte.

Bereits vor dem Spiel war klar, dass ein Sieg gegen den Tabellennachbarn aus Schlemmerhofen Uttenweiler möglich ist.

Die Mädels starteten konzentriert in die Partie. Aus einer guten Abwehr heraus und einer super Torwartleistung konnten vorne durch Tempospiel einfache Tore erzielt werden.

Hervorzuheben ist die Leistung von Melina Fricker, die beinahe 20 Tore zum Heimsieg beitragen konnte. Dabei wurde sie von ihren Mitspielerinnen immer wieder sehr gut in Szene gesetzt.

Aber auch in der zweiten Halbzeit könnten sich mehrere Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen.

Am Ende stand ein ungefährdeter 30:7 Sieg zu Buche.

Weiter so Mädels 💪

Vogter fahren befreit zum Tabellenführer
 
2022 11 11 derby
 
Nach einer langen Serie von Heimspielen steht für die Männer des HCL mal wieder ein Auswärtsspiel an. Nach einem deutlichen Aufwärtstrend der letzten Wochen konnte man vergangenen Samstag zuhause endlich einen Punkt holen – auch wenn nüchtern betrachtet eigentlich ein Punkt verloren wurde.
 
Mit dem TSB Ravensburg steht nun ein wahrer Prüfstein vor den Herren um das Trainerduo Culjak/Rist. Die Ravensburger mit ihrem neuen Trainer und ein paar neuen Gesichtern zeigen derzeit mit den erfolgreichsten Handball der Liga. Mit 12:2 Punkten stehen die Ravensburger aktuell auf Platz 1 der Tabelle – Vogt orientiert sich eher am anderen Ende. Doch genau diese Situationen sind es, die es zu nutzen gilt.
 
Denn egal wie der Tabellenstand lautet, egal wie die Voraussetzungen sind, egal welche Spieler zur Verfügung stehen und welche nicht: It’s Derbytime – und Derbys, vor allem gegen den TSB schreiben meist ihre eigenen Gesetze.
 
Man darf also gespannt sein, wie und ob Vogt gegen die Städtler dagegenhalten kann und mit welchem Kader die Vogter auf dem Feld stehen – und wer weiß: die Vogter Handballer waren schon oft Stolperstein für bis dahin sehr erfolgreiche Teams.

Vogt vertändelt wertvollen Punkt im dritten Heimspiel 

In eigener Halle vor erneut toller Kulisse hatte der HCL zum dritten Male Gastspielrecht gegen die HSG Langenau. Vogt konnte einen vollen Kader bieten und das Comeback von Hannes Weber bestaunen. Nach der denkbar knappen Eintorniederlage gegen

Langenargen und steigender Tendenz im HCL Lager, konnte mehr erwartet werden. Gegen die routinierten Gäste hatte man im vergangenen Jahr das bessere Ende für sich gebucht, ein erneuter Sieg war auch das Ziel um Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu bekommen.  

In einer Tor armen ersten Spielzeit hatten die Gäste bessere Auslösemomente auf Ihrer Seite. Vogt hatte schlecht begonnen, wirkte verunsichert, spielte zu kompliziert und fand im Gästetorhüter seinen Meister. Die HSG verschwand auf 2:7 und fühlte sich auf dem richtigen Pfad. Rückhalt, wie über die gesamte Spielzeit, waren die beiden Goalis Khater & Fiederle sie waren Antriebsmotor für die Feldspieler. Dank guter Moral und Zielstrebigkeit konnte noch eine Aufholjagd vor der Halbzeitpause erfolgreich durchgeführt werden. Der Pausenstand 7:9 war nach misslungenem Start ein Ergebnis mit Perspektive. Erinnert an das zurückliegende Spiel, sollte sofort mit mehr Tempo in Richtung HSG Tor gespielt werden. Die Gäste waren anfällig für Zeitstrafen, Vogt musste sein Spiel darauf ausrichten und schnelle Tore erzielen. Dank steigender Abwehrleistung in ungewohnt offensiver Position von Adrian Steinhauser, fischten die Vogter einige Bälle der HSG ab und erzielten Gleichstand 10:10 in der 36.Spielminute. Es war der Moment des HCL die Führung zu übernehmen aber erneut waren es Kleinigkeiten die zu Fehlern führten. Langenau zog auf 12:14 davon, Vogt rannte hinterher 16:16. Keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen, ein ständiges hin und her wurde den Zuschauern geboten. Beim Stand 18:18 in der 54. Min. spielte Vogt in ständiger Überzahl, in dieser so wichtigen Phase konnte nur ein Treffer aber zwei für die HSG erzielt werden. Diese sechs Minuten wurden von den Gästen clever und abgezockt heruntergetrödelt und Vogt konnte zu wenig Kapital daraus schlagen. Unterm Strich bleibt ein gefühlter Punktverlust, die vielen Überzahlspiele, die verworfenen Siebener, die freien Würfe reichten nicht um die kämpferische HSG zu bezwingen. Dennoch bleibt positiv festzuhalten, dass die junge Mannschaft dazulernt und einem solchen Gegner die Stirn bieten kann. Ein Aufwärtstrend ist zu verzeichnen und wird im kommenden Auswärtsspiel beim Tabellenführer in Ravensburg von Nöten sein.

Herren Elchingen2

Team HCL: Simon Khater, Noah Fiderle im Tor, Jan Mayer (2), Christof Burkart, Florian Geyer (4), Valentin Kernbach (4), Simon Buemann, Lukas Buemann (3), Hannes Weber, Adrian Zembrod (3), Adrian Steinhauser (3), Nick Feldhofen, Manuel Khater (1), Felix Hecht.

Zeitstrafen: Vogt 10 min., Langenau  24 min.

Siebenmeter: Florian Geyer 3/2, Valentin Kernbach 1/0, Lukas Buemann 3/2

Bank: Ivan Culjak

Zuschauer: über 150 Allgäutorhalle Vogt

WB-Jugend kann den 1. Tabellenplatz nicht halten

Am Samstag erwartete der HCL den Tabellen Zweiten des Sg Argental. Man wollte an die Leistung der vergangenen Spiele anknüpfen und war guter Dinge so den ersten Tabellenplatz halten zu können. 

Doch leider kam alles ganz anders…

Die Mannschaft des SG Argental startete gleich zu Beginn des Spiels mit einer offensiven Abwehr, mit der unsere Mädels im Angriff überhaupt nicht klar kamen. Auch in der Abwehr arbeitete man nicht wie in den letzten Spielen zusammen und es ergaben sich schnell Lücken, die sofort von Argental genutzt wurden.

So setzte sich der Gegner gleich nach fünf Minuten mit 0:4 ab und Vogt musste schon die erste Auszeit nehmen.

Jetzt war im Angriff viel laufen und 1 gegen 1 angesagt und in der Abwehr richtig rutschen, den Kreis übergeben und miteinander sprechen, sodass sich keine zu einfachen Löcher bildeten.

Weiter ging’s und Vogt versuchte im Angriff nun besser in die Lücken zu gehen was auch zu insgesamt neun 7-Metern führte. Leider konnten die Mädels davon nur drei verwandeln.

Auch in der Abwehr arbeitete man nun deutlich besser zusammen.

Es wurde weiter gekämpft und man versuchte an Argental dran zu bleiben.

So ging es mit einem Spielstand von 08:13 in die Kabine.

Die Trainer appellierten an die Mannschaft jetzt nicht aufzugeben. Im Angriff musste man aber noch eine Schippe drauf legen wenn man das Spiel noch drehen wollte. Vor allem die unnötigen Fehlpässe mussten deutlich reduziert werden.

Die zweite Halbzeit begann aber die Mädels des HCL konnten leider weiterhin nicht an die Leistung der vorherigen Spiele anknüpfen. Besonders im Angriff war man weiterhin planlos und überfordert. Die zahlreichen Fehlpässe wurden mit Tempogegenstoßtoren bestraft. So ging der Mannschaft auch langsam die Kraft und die Puste aus. In den letzten 15 Minuten schaffte man es gerade noch 3 Tore zu verwandeln und so verlor man das Spiel dann doch noch sehr deutlich mit 17:34.

Für den HCL Vogt spielten:

Pia Heilig (6), Carina Rundel (4), Lucy Wiest (2), Sophia Gälle (2), Madlen Dubyk (1), Lynn Detzel (1), Luna Baur (1), Annika Schwan, Finja Pfau, Juliane Kreisle, Anna Mayer (Tor)

Weibliche B-Jugend seit dem Wochenende auf Tabellenplatz 1

Die Mädels des HCL waren am Samstag zu Gast bei der HSG Friedrichshafen-Fischbach. 

Motiviert waren die Mädels bereits vor dem Spiel, wollten sie doch an die Leistung der vorherigen Woche anknüpfen.

Auch die Trainerinnen waren gespannt wie die Mädels sich heute schlagen würden, doch bereits beim Aufwärmen zeigte sich, dass diese bei der Sache

waren. 

Die Ansprache war relativ kurz, weil alle wollten das Gleiche... nochmal gewinnen und nochmal so gut spielen wie in der Woche zuvor.

Den Gegner wollte man nicht unterschätzen, die letzten zwei Spiele in der letzten Saison verloren die HCL-Mädels. In der Aktuellen Liga scheint allerdings alles offen und kein Gegner ist so richtig einschätzbar.

Mit Lust aufs Spiel kamen die Mädels also aus der Kabine und waren bereit zu gewinnen.

Die ersten 5 Minuten machte es den Anschein, dass es ein sehr ausgeglichenes Spiel werden konnte. 

Unsere Mädels konnten noch nicht ganz an die Leistung der Vorwoche anknüpfen, aber es war trotzdem gut.

Ein paar Leichtsinnsfehler, Passfehler und "kopfloses-nach-vorne-werfen" erinnerten an die Spiele der Vergangenheit.

Die Mädels rappelten sich allerdings und fanden ihre Form wieder. Die Abwehr stand, wie auch schon im letzten Spiel gut. Und im Angriff wollte man Richtung Tor ziehen und holte mehrere 7m raus.

Aufgrund der guten Abwehrleistung wussten die Mädels der HSG nicht immer was sie im Angriff was sie machen sollten.

Mehrere Bälle konnten von der Abwehr erobert werden und konnten das ein oder andere Mal durch Tempogegenstöße verwertet werden.

Waren die Mädels im Angriff taten sie sich an diesem Tag allerdings etwas schwer. Es war teilweise zu wenig Bewegung in den eigenen Reihen und das Angriffsspiel dadurch sehr statisch. Hier benötigte es immer wieder Anweisungen der Bank und auch hier zeigten sie immer wieder was sie können.

So ging die Mannschaft mit einem verdienten 6-Tore Vorsprung in die Kabine.

In der Halbzeit wurde der Angriff thematisiert. Die Mädels dürfen nicht so sehr nahe an der gegnerischen Abwehr stehen, da sie so nur wenig Möglichkeiten haben mit Dampf Richtung Tor zu gehen.

In der Abwehr rutschten die Mädels am Kreis entlang, leider teilweise etwas zu weit, was ebenfalls angesprochen wurde. Mit der Kreisspielerin der HSG hatten unsere Mädels Schwierigkeiten, diese sperrte sehr gut Lücken in die Reihen, welche zum Torerfolg führten. Auch das sollte verbessert werden.

Weiter in der zweiten Halbzeit konnten die Mädels ihren Vorsprung in den ersten fünf Minuten auf 5:15 erhöhen.

Dann folgte eine Durststrecke von sechs Minuten ohne Tor und zwei 2-Minuten-Strafe gegen den HCL. 

Die Mädels aber ließen sich nicht beirren, spielten einen ruhigen Angriff und trotz doppelter Unterzahl eine kompakte Abwehr. Auch unsere Torhüterin hatte wieder einmal einen guten Tag.

Madlen Dubyk machte der Durststrecke ein Ende und traf in der 38.Minute zum 7:17.

Die Mädels taten sich die letzten 11 Minuten etwas schwerer im Angriff - es fehlten an den Ideen. Trotzdem ließ man nur noch ein Gegentreffer der HSG zu, was weiter für die gute Abwehrleistung der Mädels steht und hat nochmals drei Tore erzielt, darunter ein 7m unserer Torhüterin Anna.

Endergebnis 8:20 

Alles in allem war auch das wieder ein gutes Spiel der Mädels, welches Freude gemacht hat zu zuschauen.

Bitte mehr davon!

Für den HCL spielten:  Pia Heilig (10), Lucy Wiest (4), Lynn Detzel (1), Sophia Gälle (1), Finja Pfau, Juliane Kreisle, Anna Mayer (1,Tor), Annika Schwan, Luna Baur, Madlen Dubyk (3)

Die gemischte F-Jugend trat mit 14 Spielern am Spieltag in Tettnang an.

Zu Beginn gab es einen Bewegungspakur mit verschiedenen Ball Hindernissen, welche die Kids gut gemeistert haben.

Dann kam das erste Minihandball Spiel (4 + 1) wo die Kids gegen den TV Isny unentschieden gespielt haben. 

Danach konnten der HCL durch schnelles hin & her passen das erste Turmball Spiel gegen den SG Argental für sich gewinnen. Auch das darauffolgenden Turmball gegen den JSG Bodensee 2 konnten die Kids für sich entscheiden. 

Die zweite Partie Minihandball (4 + 1) gewann Vogt gegen den SV Bad Buchau da sie in dem Spiel ihre trainierte Abwehrhaltung gut eingesetzt haben und sich somit den Ball erkämpft haben.

Überraschender Sieg gegen die Favoriten aus Ravensburg

 

Zum ersten Heimspiel der Saison erwartete die weibliche B-Jugend mit großem Respekt die Nachbarn des TSB Ravensburg.

Das Aufwärmen startete wie auch im letzten Spiel unkonzentriert mit vielen Fehlpässen und ungenauen Abschlüssen aufs Tor, was leider nichts Gutes für das bevorstehende Spiel bedeutete. 

Nach einer kurzen Sprinteinheit jedoch wurden die Fehler weniger und man konnte sich wieder fangen.

So ging es aufgewärmt und mit Lust aufs Spiel zur Besprechung in die Kabine.

Es wurden nochmals die Fehler des letzten Spiels besprochen und wie man es heute besser machen möchte.

Im Angriff sollte man die Abwehr durch dynamisches Stoßen und Kreuzen in Bewegung bringen und dadurch einfache Lücken nutzen. 

In der Abwehr war die Aufgabe richtig anpacken, aushelfen, miteinander sprechen und den Kreis übergeben.

Alle waren jetzt motiviert, die Stimmung in der Mannschaft war super und jeder wollte sein Bestes geben.

So startete das Spiel mit einer Mannschaft, die nicht wieder zu erkennen war.

Es wurde genau das umgesetzt was die Trainer von der Mannschaft schon die ganze Zeit über erwartete und bis jetzt nie im Spiel umgesetzt werden konnte.

Die Abwehr stand kompakt, man rutschte und half sich gegenseitig aus. Im Angriff wurden die Lücken erkannt und genutzt und auch die Torabschlüsse waren präzise. 

Die Trainerinnen, die Auswechselspieler aber auch die Gegner aus Ravensburg wurden von der Mannschaft völlig überrascht. 

Der TSB hatte im Angriff durch die gute Abwehr ded HCL keine Ideen und versuchte es immer wieder mit Wurfen aus dem Rückraum, die meistens von der Torhüterin Anna Mayer gut gehalten werden konnten.

So konnte man sich mit einem ums andere Tor immer weiter absetzen und mit einem Spielstand von 13:06 in die Pause gehen.

In der Kabine wurden die Mädels zwar gelobt, man wollte aber auch daran appellieren sich nicht zu früh zu freuen, jetzt nicht nachzulassen und weiterhin konzentriert zu bleiben.

Die zweite Halbzeit begann und die Vogterinnen blieben weiterhin bei der Sache.

Pia Heilig und Lucy Wiest hatten einen starken Tag erwischt, trauten sich, nutzten vorne die Lücken und konnten dadurch viele wichtige Treffer erzielen.

So konnte man nach 30 Minuten einen Spielstand von 17:07 erreichen.

Die Mädels des HCL kämpften sich weiter bis zum Schluss durch und auch eine kurze Schwächephase, in der Ravensburg fünf Tore in Folge erzielte, konnte die Mannschaft nicht mehr vom verdienten Sieg trennen.

Das Spiel endete mit einem Spielstand von 23:17.

Ein tolles Spiel, das sowohl den Trainern, den Zuschauern und am wichtigsten den Spielerinnen viel Spaß bereitet hat.

Wir hoffen, dass die Mannschaft am kommenden Wochenende gegen den HSG FN-Fischbach an dieser Leistung anknüpfen kann.

wB TSB

Für den HCL spielten: 

Sophia Gälle (1), Lynn Detzel (1), Madlen Dubyc (1), Luna Baur (1), Carina Rundel (3), Pia Heilig (10), Lucy Wiest (6), Juliane Kreisle, Finja Pfau, Annika Schwan, Anna Mayer (Tor)

Herrenteam mit großem Kampf, zwei Schwächephasen und der Niederlage gegen Hohenems

Die Herren des HCL Vogt mussten auch im dritten Spiel eine Niederlage hinnehmen. Angefeuert von weit über 100 Fans lieferte die junge Truppe einen guten Kampf ab. Doch eine Schwächephase zu Beginn der zweiten Halbzeit machte alle Hoffnungen zunichte. Doch der Reihe nach:

Man startete mit einem deutlich verbesserten Kader ins Spiel. Marco Pilz sprang heute in die Bresche und half seinem Team alleine mit seiner Präsenz und mit seiner perfekten 7m-Quote von 5 verwandelten 7m.

Doch man verschlief die ersten 10 Minuten komplett. Im Angriff konnte man zwar die Abwehr in Bewegung bringen und auch gute Torchancen erspielen, diese wurden jedoch allesamt verworfen oder vom gut haltenden Gästekeeper pariert. Im Gegenzug stimmte die Rückzugsbewegung oft nicht und so konnte Hohenems ein ums andere Mal einfach einnetzen. Schnell musste die erste Auszeit her.

Diese weckte dann die Vogter Jungs, die nun das kämpfen und Tore werfen begannen. Man kam nun recht schnell im Spiel an und überraschte wiederrum die Österreicher damit ein wenig. Die Hohenemser hatten bei den Vorergebnissen der Vogter wohl nicht damit gerechnet, hier in arge Schwierigkeiten zu kommen. Doch man holte Tor um Tor auf. Hier zeigte sich, dass auch die Rückkehr von Manuel Khater auf die Platte durchaus wichtig war, da er den ein oder anderen Ball herausfangen konnte und im Tempogegenstoß selbst verwandelte. So konnte man nach  4:6 und 6:8 beim 8:8 das erste Mal ausgleichen und den schlechten Start vergessen machen. Sogar eine doppelte Unterzahl überstand man im Anschluss nahezu schadlos und ging dann mit einem 11:13 in die Kabine.

Die Ansage war klar: wir müssen kämpfen, kämpfen, kämpfen und vor allem unsere Chancen nutzen. 

Dies gelang zu Beginn der zweiten Halbzeit leider erneut nicht. Bis zum 14:17 konnte man zwar mithalten, doch dann fand ein kleiner Bruch im Spiel statt. Es reihten sich ein paar unglückliche Situationen für Vogt aneinander. Die rote Karte von Adi Zembrod (die man geben kann, aber sicherlich nicht muss), hier ein schwacher Abschluss, da ein glückliches Tor für Hohenems und man könnte meinen, es sei wie verhext, aber man kam wieder deutlich ins Hintertreffen (15:22). Die Mannschaft fühlte sich an die Spiele zuvor erinnert, in denen man auch über längere Strecken mithalten konnte, sich dann doch aber irgendwann geschlagen geben musste. Doch heute sollte es anders ablaufen. Angefeuert von frenetischen Fußballern wollten die Vogter nochmal - doch Hohenems war eine abgezockte Truppe, die ihren Vorsprung dieses Mal zu verwalten wusste - auch weil sie durch die erste Hälfte durchaus gewarnt waren. So reihten sich die Tore nun wieder nahezu abwechselnd aneinander und man behielt den Abstand von 7 Toren auch bis zum Ende bei.

Gut gekämpft, als Team eingestanden, von den Fans trotzdem gefeiert - ein Auftritt, der sicherlich Mut macht und gutes für die kommenden Spiele erhoffen lässt. Doch man merkt auch ganz genau - die tragenden Säulen in der Abwehr (David Merturi) und im Angriff (Stephan Culjak) werden auch oder gerade in solchen Schwächephasen sehr vermisst.

Für den HCL spielten: 

Noah Fiederle, Simon Khater (Tor); Jan Mayer, Christof Burkhart, Philipp Schäle (7), Marco Pilz (9/5), Valentin Kernbach (4), Simon Buemann, Adrian Zembrod (1), Adrian Steinhauser (2), Nick Feldhofen, Manuel Khater (2), Felix Hecht

Damen absolvieren ihr zweites Spiel und erkämpfen sich einen Sieg 

Am vergangenen Samstag begrüßten die Damen des HCL Vogt die Damenmannschaft des HC Hohenems. Wieder dabei in der heimischen Halle war Michelle Fricker, die nach einem halben Jahr auf einem anderen Kontinent wieder im Vogter Trikot auflief. Ebenso mit an Board, Anna Culjak die ihr erstes Spiel bei den Damen absolvierte. Verletzungsbedingt gefehlt hat Hanna Sonntag, welche die Mannschaft aber von der Bank aus mit unterstützte. Mario Schwarz musste krankheitsbedingt leider auch den Liveticker verfolgen - an dieser Stelle eine gute Besserung.

Wollen wir nun aber zum Spiel kommen:

Die Damen aus Hohenems sind kein unbekannter Gegner für die Vogterinnen, so wurde man letztes Jahr in Hohenems quasi überrannt. An dieses Spiel konnten sich auch fast alle Ladies noch gut erinnern und man wollte auf der Hut sein. Dass die Österreicherinnen allerdings direkt mit einer Manndeckung auf Rückraummitte starteten war doch etwas überraschend. Vogt musste also mit dieser Situation erst etwas warm werden, womit sich alle etwas schwer taten. 

Das Spiel stand in der 12. Minute 3:3, es machte den Eindruck, dass beide Mannschaften nicht ganz ins Spiel fanden. Dann platzte allerdings der Knoten bei Hohenems, es folgten 3 Tore für die gegnerische Mannschaft. Auszeit HCL - nochmalige taktische Ansage, dass im Angriff mehr Bewegung sein musste. Das Angriffsspiel der Damen war zeitweise sehr statisch und sie taten sich unheimlich schwer. Die Abwehr wurde umgestellt um das Angriffsspiel von Hohenems zu besser zu unterbinden.

Nun schien der Knoten seitens des HCLs geplatzt zu sein und die Damen starteten eine Aufholjagd. Stand es in der 16. Minute noch 3:7 für Hohenems, konnte man in der 22. Minute den Ausgleichstreffer zum 7:7 erzielen. Die Stimmung passte, die Abwehr arbeitete gut zusammen und Magdalena Kather im Tor hielt einige wichtige Bälle. Natürlich nahm Hohenems dann eine Auszeit, aber unsere Ladies wollten sich ihrem guten Spielfluss nicht unterbrechen lassen. Klar war, genau so weiter machen und kämpfen und zwar um jeden Ball. Auch war klar, dass das Spiel heute ein spannendes werden könnte. Die Mädels haben sich nicht beirren lassen und spielten ihr Spiel weiter. Allerdings hat Hohenems auch wieder etwas besser ins Spiel gefunden sodass die Vogter sich nicht richtig absetzen konnten, möge man es einen offenen Schlagabtausch nennen.

Zu Halbzeit konnte man mit einem Tor Führung (12:11) in die Kabine gehen. Wir möchten an dieser Stelle nochmals Magda Kather nennen, die an diesem Abend ganze sechs 7m-Tore verhinderte darunter auch der, zwei Sekunden vor Abpfiff der ersten Halbzeit.

In der Halbzeitbesprechung war ganz klar: weiter machen, dran bleiben, Stimmung beibehalten und kämpfen - das Spiel wollte man gewinnen. Da die Frauen aus Hohenems mit hoher Wahrscheinlichkeit eine ähnliche Halbzeitansprache hatte, gaben diese nochmals Gas. Die Vogterinnen hingegen schienen die Stimmung, die Bewegung und fast alles was sie zuvor gezeigt hatten in der Kabine vergessen zu haben. Hohenems spielte wieder eine Manndeckung und es machte fast den Eindruck als wussten die Damen nicht mehr was sie zuvor so gut umgesetzt hatten. Auch stimmten die Absprachen in der Abwehr nicht mehr. Es musste also eine Auszeit her. Die Mädels wurden wieder wachgerüttelt und motiviert. Sie sollen wieder zu sich finden und zeigen, dass sie das Spiel gewinnen möchten - wir sind erst in der 40. Minute und können den vier Tore Rückstand (13:17) wieder aufholen. Gesagt getan - die Mädels taten sich zwar schwerer als in der ersten Halbzeit - aber sie fingen wieder an Handball zu spielen und die Abwehr richtig zu stellen. Immer wieder wurde Linda Schnell und Anaelle Wellmann am Kreis gefunden und die Bewegung im Angriff ermöglichte wieder einige Lücken. Auch pushten sich die Mädels immer wieder selber.

In der 45. Minute nahm Hohenems eine Auszeit, man könnte meinen, dass sichtbar wurde, dass wir nicht locker lassen - Spielstand 18:20. Die Ladies ließen sich aber ein weiteres Mal nicht beirren und machten weiter. In der 51. Minute traf Michelle Fricker zum Ausgleich per 7m, in der 54. Minute machte Jenny Pilz den Führungstreffer. Dann ging es Schlag auf Schlag. Vogt musste in der 54. Minute für zwei Minuten in Unterzahl spielen, aber alle wussten, wenn wir gewinnen wollen müssen wir nun alles geben. Hohenems hat in dieser Zeit kein Tor geworfen, obwohl sie 2x die Möglichkeit hatten per 7m zu punkten. Magdalena Waizenegger behielt Nerven und traf in Unterzahl zum 22:20. Erneute Auszeit durch Hohenems. Nun hieß es einen kühlen Kopf bewahren, alle Kräfte sammeln und nicht nachgeben. Das haben die Mädels erfolgreich geschafft, obwohl Hohenems nochmals auf ein Tor Unterschied ran kam, haben die Mädels die Punkte in der Vogter Halle behalten.

Endstand 24:21

Sehr gut gekämpft, sehr gute Stimmung - weiter machen!

Für den HCL spielten: im Tor Magda Kather, Michelle Fricker (4), Lucia Siefermann, Linda Schnell (2), Jessica Friese (1), Jennifer Pilz (5), Magdalena Waizenegger (6), Annaelle Wellmann, Lisa Braun (2), Sarah Steinhauser, Anna Culjak (1), Anna Vogel (3)

Weibliche B-Jugend holt in ihrem ersten Spiel leider nur ein Punkt

Die Mädels hatten Schwierigkeiten in das Spiel zu kommen - bereits beim aufwärmen zeigte sich, dass sie nicht ganz bei der Sache waren. Man benötigte ganze sieben Minuten um das erstes Tor zu werfen - der Ausgleich zum 1:1. Es ging auf beiden Seiten also nicht viel. Anfangs hatten unsere Mädels Probleme mit ihrer Abwehr, diese war zu offensiv ausgerichtet. Es entstanden große Lücken und die Mädels von Saulgau hatten ein  Leichtes zum Abschluss zu kommen. Sie scheiterten glücklicherweise aber an unserer Torhüterin Anna oder am ungenauen Abschluss.

Das was Saulgau bei uns nicht schaffte, konnten wir im Gegenzug im Angriff ebenfalls nicht umsetzen. Die Mädels sahen die Lücken in der Abwehr oft nicht, sind sie durch gekommen, waren die Würfe zu ungenau. Zu dem konnten wir zwei 7m nicht verwandeln. Ebenfalls fehlte uns der Ideenreichtum, es wurde sehr viel über 1geg1 versucht, kein Kreuzen, kein Einlaufen, keine Auftakthandlung. Nach 18 Minuten bei einem Spielstand von 3:3 nahmen die Trainerinnen von Vogt eine Auszeit. Es war Zeit nun endlich Handball zu spielen und Tore zu werfen.  Das was sie können sollten sie zeigen. Es schien als hätten die Mädels zu sich gefunden. Das Tempo wurde erhöht und die Mädels haben sehr schön miteinander gespielt. Zur Halbzeit konnten man mit zwei Toren plus in die Kabine (5:7)

In der Halbzeitansprache wurde nochmals auf das Können der Mädels eingegangen, was sie leider bis zu diesem Zeitpunkt nicht abgreifen konnten. Auch wurde auf die vereinzelten Schwächen in der Abwehr eingegangen. Die Mädels standen immer noch sehr offensiv, hatten somit Schwierigkeiten mit der gegnerischen Kreisläuferin und wurden das ein oder andere Mal überlaufen. Klar war aber auch, dass dieses Spiel gewonnen werden konnte und das war das Ziel.

Die Mädels starteten sehr gut in die zweite Halbzeit und waren in der 34. Minute mit vier Toren vorne. Sie spielten sehr schön miteinander, sahen Lücken und trauten sich. Die Saulgauer nahmen eine Auszeit und entschieden sich unsere Halbspielerin in Manndeckung zu nehmen, was zu Überforderung und Chaos führte. Technische Fehler und der wieder ungenaue Torabschluss machte es nicht leichter. Dann nahm das Spiel fahrt auf, Saulgau konnte das ein oder andere Tor aus der zweiten Reihe werfen und auch im 1geg1 schafften sie es zum Torerfolg zu kommen. Unsere Mädels waren nicht mehr in der Lage zu ihrem vorherigen Spiel zurückzufinden, zu groß war der Ärger über den Spielverlauf. 

Eine Auszeit musste her (46. Minute; Spielstand 10:11)  um die HCLerinnen wieder in die Bahn zu bringen. Spielt wieder Handball, macht die Abwehr wieder dicht zeigt was ihr könnt! Es sollte aber wohl nicht sein, die Mädels konnten kein Tor mehr werfen, die Saulgauerinnen hingegen schafften es in der 50. Minute den Ausgleich zu machen. In den letzten Sekunden war es den HCLerinnen nicht mehr möglich den Siegtreffer zu machen.

Nächte Woche geht es weiter: Sonntag 14 Uhr in Vogt gegen die Mädels aus Ravensburg.

Für den HCL spielten:  Pia Heilig (5), Lucy Wiest (1), Lynn Detzel, Sophia Gälle (2), Carina Rundel (3), Annika Schwan, Juliane Kreisle, Anna Mayer (Tor), Luna Baur, Madlen Dubyk

Die wC-Jugend des HCL Vogt kommt immer besser zurecht

Unsere wC-Jugend steigert sich von Spiel zu Spiel, schafft es Bewegung in den Angriff zu bekommen und die Abwehr zeigt oft schon gute Ansätze.

So konnte auch im heutigen Spiel erneut ein Fortschritt erkannt werden. Man startete jedoch eher verhalten in die erste Halbzeit. Die Marschroute der Trainer war klar: Wenn wir einen Ball erkämpfen, dann wollen wir schnell nach vorne spielen - dies konnten die Mädels zunächst nicht umsetzen. Dafür machten sie eine andere Sache gut, denn sie fingen an, im Positionsangriff auf die Lücken zu stoßen und sich zu trauen. So konnten eigentlich alle Mädels auf den verschiedenen Positionen hin und wieder durchbrechen. Doch die Abschlussschwäche machte uns auch heute wieder einen Strich durch die Rechnung. Doch was man vorne nicht hineinbekam wollte man auf alle Fälle auch hinten nicht reinbekommen. Diese Marschroute verfolgten die Mädels sehr konsequent und verteidigten in der ersten Hälfte wirklich gut und aufopferungsvoll. Dies zeigte sich auch an den gerade mal 12 Gegentoren, die man hinnehmen muss - eine klasse Verbesserung.

So ging man gut gelaunt und voller Spaß in die Halbzeitpause. Die Trainer appellierten an die Mädels, in der Abwehr genau so weiter zu fighten und im Angriff mit noch mehr Bewegung und Dampf aufs Tor zu gehen. 

Doch am heutigen Tag konnten die Mädels leider nicht beides gleichzeitig. In der zweiten Hälfte kamen sie viel besser mit dem Angriff zurecht. Doch leider litt darunter etwas die Abwehr, die die guten 1:1-Spielerinnen von Gerhausen nun ein ums andere Mal ziehen lassen mussten. Im Angriff konnte man nun über Ballpassen und Anlaufen ohne Ball jedoch nun 12, statt vorher 6 Tore erzielen und zeigte hier sogar noch während dem Spiel eine deutliche Verbesserung.

Am Ende musste man sich Gerhausen zwar klar geschlagen geben, war aber angesichts der Fortschritte und der tollen Abwehr in der ersten Hälfte und dem sehr beweglichen Angriff in der zweiten Hälfte sehr zufrieden mit seiner Leistung.

Für den HCL spielten: 

Kaya (Tor); Finja Pfau (7/1), Johanna, Ana (4), Andreea (1), Annika (3), Jenny, Zoe (3), Hannah, Carla

gD-Jugend gewinnt mit kunterbuntem Haufen souverän gegen die Gäste vom See

Die gemischte D-Jugend machte ihrem Namen zu diesem Spiel alle Ehre. Mit D-Jugend-Mädels, D-Jugend-Jungs und E-Jugend-Jungs trat man dieses Spiel wirklich sehr gemischt an und spielte so, als ob man nie etwas anderes gemacht hätte.

Man legte etwas verhalten los. Ben konnte mit einem schönen Treffer das Torewerfen des HCLs nach 2 gespielten Minuten eröffnen. Die Gäste konnten das Spiel zunächst offen gestalten, doch es zeigte sich schon in dieser Phase, dass die Vogter heute über ein tolles Zusammenspiel im Angriff erfolgreich sein werden. Man sah im heutigen Spiel immer den besser positionierten Mitspielenden und so konnte man sich schöne Chancen erspielen. Zudem stellte man nach und nach die Fehler, die zu Beginn noch in der 1:5 Abwehr gemacht wurden, nach und nach ab und alle Spieler:innen kämpften gemeinsam. So konnte man den Gegner bei 5 Gegentoren in der ersten Hälfte halten und selbst 10 Tore erzielen. 

Dieser Eindruck setzte sich 1:1 auch in der zweiten Hälfte fort. Vor allem Ben hat am heutigen Spiel richtig Spaß am Torewerfen gefunden und warf einige sehenswerte Rückraumtore. So konnte man das Spiel sehr erfolgreich mit 21:9 für sich gestalten.

Vielen lieben Dank an alle Zuschauer für die tolle Unterstützung und an unsere Jungs und Mädels, die so gut mit uns zusammenspielen können.

Für den HCL spielten: 

Lewin Lindaner, Jakob Maykemper, Paul Christoph, Milos Kojic, Ben Flamm, Elias Trypkis, Luca Clauberg, Simaf Mamo, Robin Weber, Hanna Serfözö

Für die weibliche D- Jugend ging es vergangenen Sonntag nach Obereisenbach zu den Gegnerinnen vom SV Tannau. 

Wie man es schon vom letzten Spiel kannte, startete man wieder mit ein paar Schwierigkeiten und die Gegnerinnen ging schnell 4:1 in Führung. 
Bei einer Auszeit sagte man den Mädels sie müssen wacher und aufmerksamer in der Abwehr stehen und im Angriff auf ihr Können vertrauen. Doch genau das konnten sie während der ersten Halbzeit nur teilweise umsetzen und man ließ die Gegnerinnen ihre Führung weiter ausbauen. 

Mit einem Spielstand von 9:5 ging es in die Halbzeitpause. Diese wurde nochmals genutzt um die Schwierigkeiten anzusprechen und alle zu motivieren.

Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die erste. Jedoch schafften es die Mädels aufzuwachen und 
kämpften sich Stück für Stück ran. 
In der Abwehr stand man wacher, fing die Bälle heraus und vorne klappte das Treffen nun auch besser.
Außerdem wurde an diesem Tag der erste Tempogegenstoß vom Tor heraus gespielt und vorne mit einem Tor belohnt. Somit stand es kurz vor Schluss 16:15. Vier Sekunden bevor das Spiel abgepfiffen werden sollte, gab es für die Mädels dann noch die Chance bei einem 7- Meter den Ausgleich zu schaffen.  Doch das sollte nicht sein und das Spiel wurde knapp verloren. 

Die nächsten zwei Wochen werden nun genutzt um an der Leistung anzuknüpfen und sich auf den nächsten Gegner vorzubereiten. Denn am 29.10.2022 steht das erste Heimspiel in dieser Saison gegen den aktuellen Tabellenersten aus Bernstadt an. Anpfiff ist um 13:00Uhr.

Für den HCL spielten: Klara, Milla, Melina, Simaf, Sidonie, Mira, Hanna, Emma, Ronja & Julia

Weibl. D-Jugend startet auswärts in die Saison

Vergangenen Samstag startete auch unsere weibl. D-Jugend in die Saison 2022/2023. Gleich zu Beginn durfte man sich am frühen Morgen auf den langen Weg nach Langenau machen.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten und etwas zu viel Respekt vor der Kaderstärke und Größe der Gegnerinnen kamen die Mädels immer besser ins Spiel. Es gestaltete sich eine ausgeglichene erste Halbzeit mit sehenswerten Treffern und einer guten Torwartleistung.
Beim Stand von 7:7 ging es in die Kabine. Den Trainerinnen blieb nicht viel zu sagen, außer dass sich die Mädels weiterhin trauen sollten aufs Tor zu gehen und in der offensiven Abwehr etwas stabiler zu stehen.
Leider konnte dies zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht ganz umgesetzt werden. Dadurch ermöglichte man der Mannschaft aus Langenau etwas davonzuziehen.
Beim Stand von 12:8 wurde die Auszeit genommen um die Spielerinnen nochmals an ihre Stärken zu erinnern. Sichtlich wacher und motivierter agierte man darauf in der verbleibenden Spielzeit. Immer öfter konnte der Ball herausgefangen und durch das Tempospiel einfache Tore erzielt werden.
Der Vorsprung der HSG Langenau/Elchingen sollte aber ausreichen und so ging das Spiel mit 16:13 verloren.
Nichtsdestotrotz sind wir stolz auf die Leistung und das gute Zusammenspiel der Mädels.
Vielen Dank an dieser Stelle an die zwei aus der wE-Jugend, die uns so toll auf dem Spielfeld unterstützt haben.
Für den HCL spielten: Klara, Milla, Hanna, Melina, Simaf, Amelie, Sidonie, Nadine und Sarah

Gemischte D-Jugend startet erfolgreich mit zwei Punkten in die Saison, kann aber leider nicht an diese Leistung anknüpfen

Auch die gemischte D-Jugend starte in den vergangenen Wochen in die Saison.

In geschrumpfter Größe, nämlich mit lediglich sechs SpeielerInnen, ging es für die D-Jugend am 25.09. zum TV Weingarten. Trotz dezimiertem Kader war Tempohandball und volle Konzentration die Devise.

Die Jungs und Mädels kamen gut ins Spiel und somit führte der HCL nach sechs Minuten mit einem 0:2. Aber auch kurz danach fanden die Weingärtler schnell ins Spiel und glichen aus und gingen sogar in Führung. Die Jungs und Mädels blieben aber am Ball und erreichten durch ein hohes Tempospiel wieder die Führung und bauten ihren Vorsprung auf ein 4:8 aus. Diese Führung gaben die HCLer nichtmehr bis zur Halbzeit her und gingen mit einem Halbzeitspielstand von 5:11 in die Kabine.

In der Kabine wurde von den Trainern Manuel Khater und Mirjana Kojic, an das Tempospiel appelliert, denn das Ziel war es, weiter einfache Tore zu erlangen, um den Vorsprung auszubauen. Auch die Abwehr wurde angesprochen und die dabei verbundene Konzentration, die dabei benötigt wird.

Nach Anpfiff starteten die Vogter wieder mit vollem Tempo und erzielten schon nach wenigen Sekunden das nächste Tor. Hierbei ist vor allem Melanie Fricker zu erwähnen, die durch hohe Aufmerksamkeit des Öfteren Bälle herausfangen konnte und mithilfe von schnellen Pässen mit Uros Kojic in einige Tore verwandelte. Die Kommunikation und Aufmerksamkeit stimmte nun auch und somit blieben die HCLer in der zweiten Hälfte dauerhaft in Führung und siegten schlussendlich mit einem Endstand von 7:19.

Ein großes Dankeschön ist hier auch nochmals an den TVW auszusprechen für ein sehr faires Spiel und dass Sie ebenfalls in Unterzahl spielten, um den Wettkampfcharakter aufrecht zu erhalten

Für den HCL spielten:

Melanie Fricker (7), Jakob Maykemper (1), Elias Trypkis (1), Uros Kojic (9), Ben Flamm (2) und Milos Kojic.

Am Wochenende drauf ging es für die gemischte D-Jugend nun direkt weiter gegen den TV Isny zu Hause in den eigenen vier Wänden.

Mit wesentlich mehr Spieler:innen auf der Bank und noch gestärkt von zwei Punkten aus der vorherigen Woche wollte man vor allem an das Tempo und an die starke Abwehr von letzter Woche anknüpfen.

Der Startpfiff ertönte und die HCLer wurde auf den Boden der Tatsachen geholt. Keine Bewegung im Angriff, eine löchrige Abwehr und einige Leichtsinnfehler sorgten schon nach fünf Minuten für ein 0:5 für die Gäste des TV Isny. Nun versuchte man durch eine Auszeit wieder mehr Ruhe ins Spiel zu bringen und die Situation zu sortieren und jeden Spieler mit den Gedanken in die Halle zu bringen. Dies war die folgenden Minuten nicht erfolgreich und die Gäste setzten ihre Führung fort bis zu einem 0:8 in der achten Minute. Doch dann kamen die HCLer Stück für Stück ins Spiel und konnten auch die ersten Torerfolge feiern. Somit gingen die beiden Mannschaften mit einem Spielstand von 6:16 in die Halbzeit.

In der Kabine ging es hauptsächlich darum den Kopf nicht hängen zu lassen und einen Neustart zu machen. Außerdem wurde nochmals an die Leistung vom vergangenen Spiel erinnert und appelliert, diese Leistung ebenfalls zu abrufen.

Hoch motiviert ging es als in die zweite Halbzeit. Die Vogter starteten besser als zuvor ins Spiel und so entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe und dies sorgte für eine ausgeglichene zweite Halbzeit. Jedoch konnten die Vogter die uneinholbare Führung der Gäste nicht mehr einholen und mussten sich mit einem 13:27 geschlagen geben.

Die gemischte D-Jugend absolviert ihr nächstes Spiel am 15.10. gegen die JSG Bodensee 2 zuhause in der Allgäutorhalle. Wir würden uns auf einige Fans und euren Besuch freuen.

Für den HCL Vogt spielten:

Klara Ahlfänger (Tor), Melina Fricker (4), Emma Sheehy, Ronja Vogel, Jakob Maykemper, Uros Kojic (7), Oskar Jung, Milos Kojic (2), Elias Trypkis, Robin Weber.

Damen starten am Sonntag, 09.10.22 gegen SV Tannau in die neue Saison

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Bild: Unser Damenteam in der Saison 2022/2023

Nach einer durchweg guten Saison 21/22 mit einem sehr guten 5. Tabellenplatz in der Bezirksliga hatten die Damen des HCL nur eine kleine Verschnaufpause. Bereits im Juni begann die Vorbereitung auf die neue Saison. Hierbei wurden die Damen unter Anleitung von Hannah Khater (TV Weingarten), die nebenher auch noch mitten in der Prüfungsphase der C-Lizenz war, sehr gut in allen Grundlagen bestens trainiert. Auch wenn es ab und zu anstrengend war, haben die Damen sehr gut und mit viel Eifer trainiert. Auch die beiden B-Jugendichen, Anna Culjak und Leni Bauer, die neu in die Damen gestoßen sind, da wir leider keine weibl. A-Jugend melden konnten, haben sich sehr gut in das Team integriert und fühlen sich recht wohl.
Hannah, ich denke ich spreche hier im Namen der ganzen Mannschaft, Dir ein ganz ganz dickes Dankeschön für deinen Einsatz, Bereitschaft und Leidenschaft. Uns hat es allen sehr viel Spaß gemacht. Natürlich wurde nicht nur trainiert, sondern man hat in zwei Trainingsspielen gegen die SG Ulm/Wiblingen bewiesen, dass man das gelernte auch umsetzen kann. Beide Spiele wurden gewonnen (ok, das Rückspiel mit Unterstützung der Ulmerinnen, die auch mal das rote Trikot des HCL tragen wollten). Aber trotz allem eine sehr solide Leistung von den HCL Damen.
Nun geht sie also auch für die Damen des HCL los…die neue Saison in der Bezirksliga. Man kann fast schon sagen „Und täglich grüßt das Murmeltier“, denn genau wie in der Saison 21/22 steht auch dieses Mal der SV Tannau als erste Partie auf dem Spielplan. Jetzt aber auswärts, und zwar in der Karl-Gührer Halle in Tettnang (also eine „normale“ Halle).
Die Damen freuen sich schon auf den Saisonauftakt und es wäre schön, wenn auch dieses Mal, so wie in der vergangenen Saison recht viele Anhänger zu den Auswärtsspielen kommen, um sie anzufeuern.
Das erste Heimspiel findet dann am 15.10. 17:45 Uhr gegen den HC Hohenems statt. Schon sechs Tage danach gleich das Pokalspiel am Freitag, 21.10. um 19:00 Uhr gegen, einen ehemaligen Landesligisten und jetzigen Gegner in der Bezirksliga, die TSG Ailingen statt.

Saisonstart mit langer Verletztenliste

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Bild: Das Ehepaar Florian und Elena Geyer mit dem Rest der HCL Familie

 

Die neue Saison steht vor der Tür und die Ungewissheit über die bevorstehende Bezirksligarunde ist berechtigt groß. Vergangene Saison hatten die Vogter großartige Spiele mit vielen knappen und wenigen klaren Niederlagen zu verbuchen stehen und boten bei den Heimspielen stets spannende Spiele an. Letztendlich stand ein glücklicher, nicht unverdienter, Klassenerhalt zu Buche. Nach den angesagten Abgängen bewährter Spieler Schmid, Pilz und Schäle war mit einer Lücke zu rechnen,  

dies war keine Überraschung und sollte mit den Jungs der A-Jgd. Mayer, Feldhofen, Heilig, Maier, Steinhauser, Fiederle ausgeglichen werden. Jedoch kommt es im wahren Leben oft anders als man denkt. So hat der Ein oder Andere trotz Zusage einen Rückzieher vor dem Aktivenbereich gemacht und vermeidbare Verletzte stehen im Kader. Dinge die keine Mannschaft in der Vorbereitung willkommen heißen kann. Die Leistungsträger Merturi und Culjak laborieren noch an den Verletzungen der vergangenen Saison, hinzu kam noch Kreisläufer Hecht mit einer Muskelzerrung. Damit sind die ersten Risse in der Mannschaftplanung deutlich sichtbar. Auch die komfortable Situation mit drei Torhütern zu Starten verpuffte binnen weniger Wochen. Mit dem Wegfall der Stützen Khater, Schmucker und Fiederle über mehrere Wochen mit Knöchelverletzungen stehen wir vor echten Sorgen. Der HCL aktiviert aktuell alle Kräfte und stemmt sich gegen diese widrige Ausgangslage.  

Nach zwei absolvierten Testspielen gegen Burlafingen 21:20 verloren und Mimmenhausen II 29:22 gewonnen, wissen die HCLer nicht genau wo wir leistungsmässig stehen. Beide Partien standen unter unmittelbaren Einfluss der Junggesellenverabschiedung vs. Hochzeitsfeier von Elena und Florian Geyer. Das der HCL feiern kann ist über die Gemeindegrenze hinaus bekannt, dass wir mit einem dezimierten Kader eine Runde bestreiten können, müssen wir beweisen. Die Kaderbildung und die schwierige Torhütersituation sind ein wahrer Prüfstein. In Wiblingen treten wir am Samstag, den 24.09.2022 um 18:00 Uhr zum Saisonstart an.

Eine glorreiche Vorbereitung der männlichen B-Jugend 

Die männliche B-Jungend befindet sich nun seit einigen Wochen in der intensiven Vorbereitung für die Saison 2022/2023. Das Ziel der Trainer Adrian Zembrod und Felix Hecht war klar, sie wollen die Saison körperlich fit beginnen. Dies zeigt sich in der Vorbereitung. Nicht nur die Laufbahn auf dem Sportplatz wurde genutzt, sondern auch die Gegebenheiten in und um Vogt. So hat die Mannschaft z. B. im Altdorfer Wald die Schanze besucht, um einige Bergsprints abzulegen oder auch den Spielplatz in Höferwiesen wo die geliebte Klimmzugstange steht. Bis zum ersten Saisonspiel am 17.09.2022 werden die letzten Kleinigkeiten noch verfeinert, sodass die Mannschaft sich hoffentlich erfolgreich am 1. Spieltag im Derby gegen den TV Weingarten durchsetzen kann. Für die noch junge Mannschaft ist dies kein unbekannter Gegner. In der Vorbereitung hat hier schon ein Freundschaftsspiel in der gelben Halle stattgefunden. Dieses Spiel war bis zur letzten Pause hart umkämpft.

Aber nicht nur der Sport stand in der Vorbereitung im Vordergrund. Neben den einzelnen sportlichen Einheiten, ist die Mannschaft gemeinsam mit den jüngeren Teams auf die Hütte nach Babenhausen gereist. Wo Sie sich nicht nur im Frühsport beweisen konnten, sondern auch den Mannschaftsgeist unter Beweis stellen konnten, wie bspw. in einer Partie Schlag den Trainer (wie Schlag den Raab). Aber auch ein Filmabend im Jugendraum mit der kompletten Mannschaft hat den Teamzusammenhalt gestärkt.

Die Mannschaft um Kapitän Jonas Reichel freut sich über viele Zuschauer am 17.09.2022 um 16:00 Uhr, wo die erste Härteprobe im Derby gegen den benachbarten TV Weingarten auf dem Plan steht. 

Wir suchen dringend Trainer:innen!

Wir haben zwei tolle Teams, die leider ab den Sommerferien ohne Trainer dastehen. 

Unsere w/E-Jugend besteht aus 12 motivierten Mädls, die allesamt das Handballspielen lernen wollen und fleißig trainieren. Derzeit zweimal die Woche, ab September dann vermutlich einmal die Woche wollen die Mädls gerne weiter ihren Lieblingssport ausführen. Derzeit werden die Mädls gemeinsam mit den Jungs trainiert, doch das schafft unsere Nicole bei den Jungs zeitlich nicht mehr. Daher sind wir dringend auf der Suche nach einem/einer motivierten Trainer:in. Könntest du dir das vorstellen? Bei uns gibt es für Trainer:innen die bestmögliche Unterstützung: Schulungen, Trainingskleidung, Aufwandsentschädigungen und vieles mehr! Wir brauchen genau DICH! Melde dich doch unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0171-5837572 (gerne auch per WhatsApp/Signal)

 

Ähnlich ergeht es unserer w/C-Jugend. Die Mädls werden derzeit von Manu Khater trainiert. Dieser möchte aber nach seinem Abitur im September ein Studium anfangen. Auch hier dasselbe Bild. 14 motivierte Mädls sind voller Vorfreude auf die neue Saison. Mit viel Elan wird hier zweimal die Woche trainiert. Dabei lernen die Mädls schnell dazu und konnten ihr Spiel in der Vorbereitung schon merklich verbessern. Wir suchen hier eine:n motivierte:n Trainer:in, die die Mädls weiter formen möchte. Unterstützung erhält man dabei sicherlich vom gesamten Trainerteam. Auch hier gilt: Du hast eventuell Interesse? Dann melde dich doch, wir suchen genau DICH! Kontaktdaten Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0171-5837572 (gerne auch per WhatsApp/Signal).

 

Vielen lieben Dank fürs Weitersagen!

 

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