gD-Jugend muss völlig überraschend und spontan zur D-Jugend-Quali

Völlig überrascht vernahmen die Trainer und gleichzeitig Sportkonzeptleiter Manuel Khater und Dominik Schmucker die Nachricht, dass ganz spontan für das kommende Wochenende - das auch noch das Brückenwochenende ist - eine Qualifikation angesetzt wurde. Diese wurde schon am Rande der AL-Versammlung am Freitag angekündigt und doch kam sie für viele Vereine wie ein Schlag ins Gesicht.

Der HCL Vogt wollte eigentlich in einer der unteren Ligen antreten, nun spielt man eine Qualifikation um die KLA/KLB/KLC. Ob das an einem langen Wochenende und so spontan sein muss, das weiß vermutlich nur der Bezirk. Eine sportliche Vergleichbarkeit ist hier sicherlich nur mit großer Einschränkung gegeben.

Ärgerlich dabei ist jedoch vor allem, dass der HCL genau an diesem Wochenende sein Handballcamp geplant hat, da an verlängerten Wochenenden eigentlich nie solche Veranstaltungen stattgefunden haben und dort sowohl Trainer als auch Spieler dabei gewesen wären. Nun fällt der Handballcamp-Sonntag für die gD-Jugend aus, dafür darf man ganz reale D-Jugend-Spielpraxis sammeln. Dass dies den Jungs wichtig ist, zeigt auch die hohe Bereitschaft, mögliche Wochenendpläne über den Haufen zu werfen, um die Quali spielen zu können.

Ganz vollzählig können wir nicht antreten - das wäre bei solch kurzer Vorlaufzeit auch nahezu ein Wunder - aber sicherlich mit einer guten, spaßbereiten Truppe.

Wir freuen uns über viele Fans, Eltern, Omas und Opas, die vielleicht den schönen Sonntag nutzen, den Bodensee und einen Besuch in der Harder Sporthalle am See zu verbinden. Das hätten sich die Jungs für diese große Bereitschaft wirklich verdient.

 

Trotz Kadersorgen - Vogt siegt verdient gegen Ehingen

Wie zuletzt gegen Langenau war die Kaderbildung beim HCL recht dynamisch. Mit Abwehrass David Merturi und der kurzfristigen Absage von Roland Nreca im Rückraum waren andere Optionen gefragt. Da hilft es sehr, wenn kurzfristig Co-Trainer Christian Rist und Debütant Luis Heilig einen guten Tag erwischen und einspringen. In eigener Halle vor lautstarken Zuschauern, Dank an den SV Vogt, musste ein Sieg her um die langjährigen Spieler Matze und Funghi zu verabschieden. Mit viel Tempo ist die Partie gestartet nach 3min. stand es bereits 3:3. Ehingen war sofort im Spiel aber Vogt konnte nachlegen und leicht absetzen zum 6:3. In der 13. Spielminute Spielstand 10:6, der Schreckmoment beim HCL Lager, Spielmacher Stephan Culjak verletzt sich und musste ausscheiden, wieder war der HCL gefordert und musste Lösungen präsentieren. Mit Routinier Rist und Youngster Heilig wurde der Rückraum entlastet und mit frischem Wind versorgt. Zunehmend kontrollierte Vogt das Spielgeschehen und die Paraden von Dominik Schmucker waren der Nährboden für das Absetzen 16:11 zum Pausengetränk. Beflügelt durch die Abwehr und das mutige Angriffsspiel baute Vogt die Führung 24:15 aus und erarbeitete sich ein Polster für die Schlussminuten. Das gespielte Tempo, die intensive Abwehrarbeit zeigten erste Ermüdungserscheinungen. Die Alternativen auf der Bank zur Entlastung des Rückraums waren überschaubar. Zwischen der 48. und 57. min. hatten die HCLer ihre schwierigste Phase zu überstehen. Der Angriff lahmte, schnelle Angriffe der Gäste konnten nicht mehr entschärft werden. Vogt sammelte all seine Kräfte und verwaltete den Vorsprung bis zum Schluss. Ein gelungener Abschluss vor heimischer Kulisse ist dem kämpferischen HCL gelungen.
 
Wir möchten uns an dieser Stelle auch noch bei allen Fans, Freunden und Unterstützern bedanken. Eine durchwachsene Saison hat mit den beiden Siegen zum Abschluss noch ein gutes Ende gefunden. Vielen Dank für die ganze Unterstützung! 
 
abschied 2022 1
Marco "Funghi" Pilz und Matthias "Matze" Schmid beim Abschied
 
Abschied 2022 2
 
Team HCL: Simon Khater, Dominik Schmucker im Tor, Matze Schmid, Luis Heilig (2), Christof Burkart, Marco Pilz (4), Valentin Kernbach (5), Simon Buemann (2), Lukas Buemann (2), Adrian Zembrod (2), Stephan Culjak (2), Christian Rist (7), Felix Hecht (2).
Zeitstrafen: Vogt keine, Ehingen 10 min.
Siebenmeter: Marco Pilz 2/1, Christian Rist 1/1
Bank: David Merturi, Ivan Culjak
Zuschauer: über 150 Allgäutorhalle Vogt

Abschiedstour der Altmeister: Matze und Funghi folgen Pupu

funghi2013   herren sieg 2017

Archivbilder: Jan. 2013, Funghi wie man ihn kennt / April 2017 Auswärtssieg in Vöhringen: vorne Mitte Funghi & Matze

Saisonabschlussspiele haben auch Abschiedscharakter. Vergangenen Samstag winkte Pupu verlegen von der Tribüne und sagte auf seine persönliche Art und Weise Adieu. Kommenden Samstag wiederholt sich Selbiges, ein Generationswechsel wird eingeleitet. Matze, Matthias Schmid der einstige pfeilschnelle und mit Wurfstrahl ausgestatte Linksaußen, bricht sein Wort, und beendet seine Karriere vor 43 Lebensjahre, wie schade. Leider folgt ihm auch Funghi, Marco Pilz einer der besten Ligaakteure auf der Halbrechtsposition. Wie wichtig der Linkshänder für die Vogter ist, hatte er jüngst gegen Langenau bewiesen. Beide Jungs werden Lücken hinterlassen als Schlüsselspieler, Teamplayer, Tormaschine, Charaktertyp. Sie haben der Mannschaft ein Gesicht gegeben, sie über Jahrzehnte begleitet, während der Ausbildung, im Job und nach der Familienbildung. Meisterschaften gefeiert und Abstiege verdrängt. Ihre verlässliche Art lässt sie zum Vorbild für die jungen Wilden werden. Sie bleiben der Mannschaft verbunden auch wenn´s nur ein kühles, schnelles nach dem Training werden sollte. Ein Abschiedsgeschenk mit zwei Punkten wäre sicherlich angemessen oder die angepeilte Kabinenparty danach. Um das zu erreichen, muss eine Leistung her wie gegen die Toppteams Lehr oder Langenau. Wir erwarten eine solide Abwehrleistung und tororientierte Halbspieler der TSG. Da muss Vogt mitreden trotz der angeschlagenen Rückraumspieler Kernbach, Merturi, Culjak, Pilz, Rist und Kreis Hecht. Im letzten Spiel müssen alle Körner verschossen werden, die Hinrundenniederlage muss aus den Köpfen. Die Anzahl der gesunden Spieler wird den Kader bestimmen auch den Verlauf des Spieles.

 

pass matze

Bild: Seit über 25 Jahren spielberechtigt für den HCL, Respekt!

Vogt überrascht mit Heimsieg – HSG hadert mit Schiedsrichter

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Bild: Die Mannschaft nach dem Einlauf bei der Verabschiedung von Philipp "Pupu" Schäle

Die Vorzeichen auf dieses Spiel waren aus Vogter Sicht nicht optimal. Spieler waren angeschlagen oder verletzt aus dem Laupheimspiel gekommen, waren grippegeschwächt, untrainiert aus der Prüfungsphase und kurz vor Spielbeginn meldete Spielmacher Stephan Culjak Probleme beim Auftreten. Mit anderen Worten: kein Rückraumspieler war beschwerdefrei. Somit stand die Gesundheit der Spieler im Vordergrund, trotz Tabellensituation und des ambitionierten Auftretens der Gäste. Die HSG hat den Aufstieg im Blick und war sich der Heimstärke des HCL durchaus bewusst, dennoch waren zwei Punkte fest eingeplant. Nur hat die HSG die Rechnung ohne den HCL und den Schiris ausgestellt, denn zum erklärten Gegner wurden auch die Schiedsrichter aus Lustenau. Das junge Schiedsrichtergespann verfolgte eine klare Linie und hielt diese trotz temperamentvoller Einwürfe bis zum Schluss durch, das konnten/wollten die Gäste nicht verstehen. Vogt hatte schnell verstanden und wusste Langenau ist der Gegner. Der HCL hatte den besseren Start mit 7:3 gebucht und nutzte die zahlreichen Gästezeitstrafen zur Führung. Die HSG verärgert über diesen Zustand, konnte kurzfristig auf 10:9 aufschließen, denn Vogt verschenkte wiederholt beste Einschussmöglichkeiten. Darauffolgend nutzte Vogt das Überzahlspiel und verabschiedete sich mit 13:10 zum Pausengetränk. Nach der Kabinenansprache kam der beste Moment für die Gastgeber. Mit 17:11 konnte der HCL enteilen und fühlte, heute geht was. Doch man wusste um die Kräfteverhältnisse auf der Bank und klar war, dieses Tempo konnten wir nicht durchstehen. Nun hatte die HSG ihren Moment konnte trotz Zeitstrafe Treffer erzielen und Vogt leistete sich Fehlwürfe. In der 46. Spielminute fiel gar das 19:19 kurz darauf 20:20, eine Parallele zu Lustenau und Lehr, beides mal führten die Gastgeber und verloren denkbar knapp. Genau das sollte sich nicht wiederholen, alle Kräfte wurden mobilisiert, besonders die angeschlagenen Rückraumspieler mussten auf die Zähne beißen. Allen voran Funghi Marco Pilz. Aus dem Krankenstand kommend, steuerte der Altmeister auf Halblinks fünf Tore in den Schlussminuten bei. Bei der HSG Auszeit 22:22 sieben Minuten vor Spielschluss wurden auch die Vogter neu eingestellt. Was durch die kämpferische Abwehr durch kam, wurde von Dominik Schmucker vor dem Kasten abgeräumt, im Gegenzug von Außen mit Lukas Buemann und Rückraum Stephan Culjak ins gegnerische Tor geballert. Vogt hielt der Belastung stand und führte 25:22 in der 58. Minute, die Vorentscheidung. Der Rest wurde durch überschüssiges Adrenalin wegverteidigt. Vogt hatte aufopfernd gekämpft, die Schiris verstanden und spielte sein Konzept bis zum Ende durch.

Team HCL: Simon Khater, Dominik Schmucker im Tor, Matze Schmid (2), David Merturi, Christof Burkart, Marco Pilz (8), Valentin Kernbach (1), Simon Buemann (3), Lukas Buemann (3), Adrian Zembrod, Stephan Culjak (7), Christian Rist (1), Felix Hecht (1).

Zeitstrafen: Vogt 4 min., Langenau 28 min.

Siebenmeter: Marco Pilz 2/2, Christian Rist 2/1

Bank: Ivan Culjak

Zuschauer: über 150 Allgäutorhalle Vogt

Weibliche B-Jugend fuhr zum letzten Spiel der Saison nach Wangen

Aufgrund mehreren Corona bedingten Verlegungen hatte die weibliche B-Jugend vergangenen Samstag um 10 Uhr ihr letztes Auswärtsspiel bei der MTG. Trotz des frühen Treffpunkts schienen die Mädels topfit und waren motiviert - Juliane Kreisle und Annika Schwan feierten ihr Debüt in der B-Jugend. Die Motivation zu Beginn war hoch und die Leistung in der Abwehr auch nicht schlecht - leider war die Fehlpassquote im Angriff der Vogter Mädels auch sehr hoch.

Wangen hatte deswegen leider teilweise ein leichtes Spiel, weil - geschätzt - dreiviertel der Tore, Kontertore waren. Leider muss man auch sagen, dass die Vogter Mädels es bis zum Spielende nicht geschafft haben die technischen Fehler auf ein Minimum zu reduzieren. In der Abwehr ließen sich der HCL viel zu leicht an der Nase herum führen, sodass sich Wangen immer wieder, aufgrund viel Bewegung und einigen Auslösehandlungen, große Lücken heraus gespielt hatten. Aber die Trainer waren sich in der Halbzeit einig, dass das Spiel der Mädels gar nicht so schlecht wäre, wenn die Passfehler nicht gewesen wären. 

Halbzeitsstand: 3:14

Wie zuvor schon geschrieben schafften es die Mädels in der zweiten Halbzeit nicht immer konzentriert und intelligent ihren Angriff zu spielen, was weiter zu schnellen Toren für die MTG führte. Schafften die Mädels es sich frei zu spielen, scheiterten sie am nicht präzisen Torabschluss. In den letzten Minuten wurde das Spiel seitens Vogt zunehmend träge, sodass sie es in den letzten fünf Minuten auch nicht mehr schafften ein Tor zu werfen. 

Endstand: 8:29

Nun heißt es noch ein großes Dankeschön an die Eltern, die über die Saison hinweg tatkräftig beim Fahr Dienst und auch dem Arbeitsdienst in der Halle geholfen haben. Für die Mädels heißt es... Krone zurecht rücken und weiter trainieren. 

Für den HCL spielten:

Lucy Wiest (1), Annika Schwan, Juliane, Anna Culjak (3), Marie Engler, Leni Baur (2) Anna Mayer (Tor), Lynn Detzel (2) und Madlen Dubyk

Pupu 2022

Bild: Kapitän Pupu (vorne links) und die Halbmatrosen beim Ausflug Aug. 2020 in Kroatien

Da kommt ein Meisterschaftsaspirant zum HCL und ausgerechnet bei seinem Abschiedsspiel fehlt Pupu, der ewige Kreisspieler beim HCL.

Wie kommt's, beim Auswärtsspiel in Laupheim wurde er auf der ungewohnten Halblinksposition eingesetzt. Dank seiner enormen Sprungkraft konnte er die Abwehr überwinden, den Ball im Winkel einschweißen und verletzte sich beim Aufkommen ohne Gegnereinfluss. Das fällt unter die Rubrik, dumme Verletzung und wird mannschaftsintern mit Bußgeld belegt. Wie schade, da hätten die Vogter Mannen noch einmal gegen einen abgezockten Gegner gespielt und gemeinsam der misslungenen Saison ihren Stempel aufgedrückt. Das Hinspiel zählt zu den schwachen Partien und es sollte in eigener Halle heute besser laufen. Wir sind aus verschiedenen Gründen wiedermal im Rückraum dünn besetzt und müssen uns mit der Situation arrangieren.

So hatten wir uns diese Begegnung und den Abschied nicht vorgestellt. Einen spannenderen Rahmen hätten wir uns alle gewünscht, dennoch gilt zu sagen, Pupu interpretierte seine Rolle wie kein Zweiter bisher, er war ein langjähriger Begleiter dieser Mannschaft, ein sympathischer Typ und wenn nicht verletzt, oder auf den Kanaren, oder in Südamerika war stets Verlass auf ihn. In vielen Spielen war er der Kitt in der Abwehr und vorne ein ballsicherer Torgarant.

Er wird der Mannschaft fehlen, mit "pet pivo molim" und "Penne Al Forno" bleibt er jedem in Erinnerung. Die Vereinsführung und deine Halbmatrosen wünschen Dir eine gute, stabile Zeit und freuen uns auf "ein Schnelles" nach dem Freitagstraining.

 

Simon Khater hält den HCL lange im Spiel

Die Schwere der Aufgabe war der Heimmannschaft bekannt, Lehr ist eine eingespielte und abgezockte Truppe die langsam das Feld von hinten aufrollt. Der HCL hatte nicht die besten Vorzeichen, Spieler kommen aus der COVID-Erkrankung, angeschlagene Spieler sind nicht fit, die kurzfristige gesundheitsbedingte Absage vom Abwehrstabilisator Philipp Schäle tat ihr Übriges. Gerade deshalb wurden die Worte des Trainers gehört, Motivation, Einstellung und Bereitschaft mit dem Ziel, die Lehrer zu fördern. Anfangs bestens ins Spiel gekommen, führten die Vogter 5:1, der SCL war früh gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Vogt hatte einen glänzenden Start erwischt und mit Simon Khater einen überragenden Goali zwischen den Posten. Doch wie so oft, wenn Du vorne nicht triffst, gehen die Dinger hinten rein. Lehr verkürzte auf 6:5 mit anschließender Schrecksekunde und Disqualifikation eines HCL Spielers. Ein Bruch war spürbar. Lehr nutzte die Vogter Unordnung und zog 9:12 vor der Pause davon. Vogt musste sich neu finden, ließ die Lehrer nicht enteilen und suchte seine Abschlüsse. Der Pausenstand 11:13 war aufgrund vergebener Großchancen des SCL schmeichelhaft für Vogt, doch ärgerlich zugleich wegen eigener Einschussmöglichkeiten. Ein Ruck in der Mannschaft ließ ein 15:15 aufleuchten, Lehr spürte, dass Vogt bereit war, zu kämpfen. Bis zum 22:22 in der 45min. war es ein offener und spannender Schlagabtausch, doch zunehmend aufgrund hoher Belastung war Vogt gezwungen, den Rückraum mit frischen Kräften zu versorgen. Zwei aufeinander folgende Zeitstrafen spielten der eingespielten Lehrer Truppe in die Karten. Ein vorentscheidendes 22:26 war in der 50min zu lesen. Trotz zweier Zeitstrafen für Lehr konnte Vogt nur zum Endstand 27:29 aufholen. Lehr entführt beide Punkte aus der Vogter Halle, nicht weil klar überlegen aber mit weniger Fehlern behaftet. Es spielten sich Bilder ab wie gegen Lustenau, Vogt spielt gefällig mit, erarbeitet sich Chancen, verteidigt aufopferungsvoll und belohnt sich nicht im Angriff. Mit all den Schwierigkeiten behaftet, haben die Vogt eine gute Leistung gegen einen guten Gegner gezeigt. Trotz der Niederlage müssen wir uns mit diesem Spiel nicht verstecken sondern mit Blick nach vorn Richtung Laupheim zum kommenden Auswärtsspiel fahren.

Team HCL: Simon Khater, Dominik Schmucker im Tor, Matze Schmid (2), David Merturi (2), Christof Burkart (2), Marco Pilz (7), Valentin Kernbach (2), Simon Buemann (1), Lukas Buemann (1), Adrian Zembrod (2), Jan Mayer, Stephan Culjak (7), Roland Nreca, Felix Hecht (1).

Zeitstrafen: Vogt 8 min., Lehr 12 min.

Siebenmeter: Marco Pilz 2/2, Stephan Culjak 2/2

Bank:Christian Rist, Ivan Culjak

Zuschauer: über 50 Allgäutorhalle Vogt

HCLer haben den torhungrigen SC Lehr zu Gast

Nach dem jüngsten Heimerfolg gegen Wiblingen Ende Februar kehrte große Ernüchterung beim HCL Lager ein. Die Mannschaft hatte Tage darauf mit einem Coronaausbruch zu kämpfen und musste vergangenes Wochenende das direkte Rückspiel absetzen. Nur allmählich kehren die Spieler ins Training zurück und tasten sich an das Spielgerät heran. Viel Zeit zur alten Stärke zu finden haben wir nicht. Mit dem Tabellenzweiten Lehr kommt ein spiel- und angriffslustiger Gegner in die Allgäutorhalle. Mit zwei Auswärtssiegen bei den heimstarken Wiblingern und Lustenauern konnten die Lehrer überzeugen. Zuletzt beim Tabellenführer Langenau wurden die Punkte abgegeben. Dass Vogt mitspielen kann wurde beim Hinspiel gezeigt. Zur Halbzeit ein Unentschieden und erst zum Spielende wurde mit vier Toren verloren. In eigener Halle und bei voller Kaderstärke können wir jeden Gegner die Stirn bieten. Entscheidend wird der Gesundheitszustand und die Kaderdichte des HCL sein. Seitens Lehr überzeugt der Rückraum - allen voran Cedric Sander ist als ehemaliger Jugendbundesligaspieler der Antreiber und Torgarant des SCL.

Spielbeginn: Samstag, 19.März 22 um 20.00h, Allgäutorhalle Vogt

Am kommenden Samstag ist wieder Highlight-Spieltag für die wE-Jugend in der Allgäutorhalle in Vogt

Volksbank Allgäu-Oberschwaben sucht sportlich begabte Kinder

Talentiade Banner

Bei der VR-Talentiade- Sichtung am 19.03.2022 in Vogt dürfen Mädchen des Jahrgangs 2011 und jünger zeigen, was in ihnen steckt. Wir und die Volksbank Allgäu-Oberschwaben organisieren zusammen ein Sportfest, bei dem besonders begabte Kinder für die Sportart Handball entdeckt werden sollen.

Die Volksbanken Raiffeisenbanken in Württemberg haben das Konzept im Jahre 2001 zusammen mit den Sportfachverbänden der Sportarten Fußball, Handball, Leichtathletik, Ski, Tennis und Turnen aufgestellt. Im Jahr 2009 stieß dann noch die Sportart Golf als 7. Sportart hinzu. Seit 2010 finden die VR-Talentiade-Veranstaltungen auch in den benannten Sportarten in Baden und  Südbaden und somit in ganz Baden-Württemberg statt.

Im 22. Jahr der Kooperation beginnt die Veranstaltungsreihe nun mit der 1. Runde

(VR-Talentiade-Sichtung). In jeder E-Jugend-Staffel der acht HVW-Bezirke ist immer ein Spieltag gleichzeitig auch eine VR-Talentiade-Veranstaltung.

Wir haben die Ehre, einen dieser Spieltage am Samstag bei uns in der Halle durchzuführen. Los geht es um 14:30 Uhr mit dem Spiel unserer wE-Jugend gegen die Gäste aus Isny. Im Anschluss daran findet dann noch ein Spiel der beiden anderen Gästeteams aus Lindenberg und Ravensburg statt.

Alle Teilnehmerinnen des Talenttages haben die Chance sich für die 2. Runde, den Bezirksentscheid, zu qualifizieren.

Nach dieser 2. Runde findet dann jedes Jahr am 3. Oktober die letzte Runde, der sogenannte Verbandsentscheid, statt. Daran dürfen aus den acht Handballbezirken jeweils 10 Kinder teilnehmen. Jede Sportart führt diese Wettbewerbsstufe an einem zentralen Ort in Baden-Württemberg durch. Die zwölf besten Sportler:innen des jeweiligen Sportverbandes werden in das VR-Talentiade-Team berufen und machen bei den VR-Talentiade-Team-Tagen mit. Das Team darf die große Welt des Sports beim Training mit Stars oder bei einem internationalen Sportevent kennenlernen und wird anschließend in ein Betreuungskonzept eingebunden.

Zahlreiche Informationen, Berichte und Fotos sind auch unter: www.vr-talentiade.de zu finden!

 

HCL hat das Siegen nicht verlernt

herren 2022 02 26

Bild: Philipp Schäle mit einem Abschluss vom Kreis gegen die Gäste aus Lustenau

 

Mit einem weinenden und lachendem Auge blicken die HCLer auf die beiden Nachholspiele zurück. Unter der Woche dienstags, boten die Männer ein couragiertes Spiel gegen die Vorarlberger und waren mindestens ebenbürtig, wenn nicht sogar besser. Aber was hilft es, wenn nach der Pausenführung 13:10 nur acht Treffer in der zweiten Hälfte übrig bleiben und die Gäste 13 mal einnetzen. So fühlen sich Niederlagen richtig bitter an, Lustenau hatte das bessere Ende 21:23 gebucht. Nach über zweieinhalb Jahren verloren die starken Vogter wieder ein Heimspiel wegen vertaner Chancenausbeute. Nach zwei Niederlagen hilft Jammern nicht weiter, denn die guten Vorstadtulmer klopften an die Hallentür. Mund abwischen, Haare richten und der klare Blick nach vorne war die Ansage. Doch Wiblingen auf Platz 3, war nicht zu unterschätzen, die körperlich großgewachsenen Gäste hatten auf der linken Seite ständiges Gefahrenpotential, auch die schnellen Abschlüsse waren keine Unbekannte. Wiblingen erwischte den klar besseren Start mit 1:5, Vogt war gezwungen früh die erste Auszeit zu nehmen. Im Anschluss stand schnell ein 6:6 auf der Anzeigentafel, Vogt war im Spiel angekommen und verbesserte sein Abwehrverhalten. Mit guten Torwartparaden konnte Simon Khater erneut glänzen und war ein wichtiger Rückhalt in dieser Anfangsphase. Wiblingen vertendelte einige Chancen und Vogt zog leicht 12:9 davon. Erst beim 12:11 legte Vogt den Tempohebel um und steuerte auf einen sicheren Halbzeitstand 16:11 zu. Weiter so, mit fortschreitender Zeit werden wir die Oberhand gewinnen und das Ergebnis für uns gestalten, so die Kabinenansprache. Nach 20:15 und 23:20 folgte ein Sechstorelauf für Vogt 29:20, es war die 51.Spielminute. Vogt hatte die Partie fest im Griff und Wiblingen zeigte kein Ermüden. Wer glaubte die Partie war gegessen wurde eines Besseren belehrt. Die HCLer waren in den Schlussminuten zu hektisch, hatten leichte Ballverluste im Angriff und diese flogen wie Boomerange in das Vogter Tor zurück. Eine Auszeit musste her um den sichergeglaubten Sieg nicht zu gefährden 30:24. Vogt belohnte sich für die Energieleistung, denn drei Spiele binnen acht Tagen hinterlassen ihre Spuren. Nun steht ein spielfreies Wochenende an bevor und dann geht es gleich wieder zum Rückspiel in die Wiblinger Tannenplatzhalle.

Team HCL: Simon Khater im Tor, Matze Schmid (1), David Merturi (5), Philipp Schäle (3),Marco Pilz (4), Valentin Kernbach (4), Simon Buemann, Lukas Buemann (1), Adrian Zembrod (2), Stephan Culjak (6), Roland Nreca (6), Felix Hecht (1).

Zeitstrafen: Vogt 16 min., Wiblingen 14 min.

Siebenmeter: Marco Pilz 1/1, Roland Nreca 1/0, Stephan Culjak 1/1

Bank:Christian Rist, Martin Merturi, Ivan Culjak

Zuschauer: über 100 Allgäutorhalle Vogt

Nur Halbgas geben reicht leider nicht!

Schon beim Warmmachen musste man sich fragen, ob unsere Mannschaft nicht nur physisch sondern auch psychisch anwesend war. Kein Tempo, Fehlpässe und schlechte Torabschlüsse hießen nichts Gutes für das anstehende Spiel. Dieses schlechte Auftreten wurde vor Spielbeginn in der Kabine angesprochen und davor gewarnt, genau so in die Partie zu starten.

Leider haben sich diese Befürchtungen der Trainer bestätigt. Die erste Halbzeit begann und Vogt fand einfach nicht ins Spiel. Durch tempo- und planlose Angriffe machte es sich die Mannschaft unnötig schwer Tore zu erzielen. Wegen fehlender Laufbereitschaft und Unkonzentriertheiten erfolgten wieder einmal unzählige Fehlpässe was zu einfachen Gegentoren führte. Auch in der Abwehr wurde nicht miteinander geredet, zu langsam gerutscht und nicht richtig zugelangt. Man machte es Wangen viel zu einfach ungehindert durch eine 6:0 Abwehr zu marschieren und frei zum Torabschluss zu kommen. Trotz allem ging man dank einer sehr guten Torhüterleistung nur mit einem Rückstand von 6:9 in die Halbzeitpause.

In der Kabine wurde an die Mannschaft appelliert endlich aufzuwachen und zu zeigen was man in den letzten Wochen immer wieder trainiert hatte.

Leider wurde aber die zweite Halbzeit keinesfalls besser. Weitere Fehlpässe, ungenaue Torabschlüsse und schlechte Abwehrarbeit ließen die Mädels schnell zurückfallen. Vogt fand einfach zu keiner Zeit ins Spiel, gab leider nur Halbgas und verlor verdient mit 9:17.

Am kommenden Freitag darf die Mannschaft gleich nochmal ihr Können gegen Wangen unter Beweis stellen. Wenn die Handbremse endlich mal gelöst wird und Vollgas gegeben wird, könnte es ein spannendes Spiel werden.

Für den HCL spielten:
Anna Mayer (Tor), Marie Engler, Luna Baur, Leni Baur (1), Sophia Gälle (1), Lynn Detzel, Madlen Dubyk (1), Anna Culjak (4), Lucy Wiest (2)

mA-Jugend – TSG Leutkirch 30:30 (16:13)

Ein verschenkter Punkt gegen nie aufgebende Leutkircher

Die Vogter A-Jugend hat mit einem Rumpfteam lange Zeit gegen die Gäste aus Leutkirch die Oberhand und doch verschenkt man am Ende einen Zähler. Der Kader für dieses Spiel war alles andere als aussichtsreich. Neben dem länger verletzten Adrian Steinhauser stand in diesem Spiel auch B-Jugend-Spieler Paul Leuter nicht zur Verfügung. Zudem ging Jan Mayer geschwächt ins Spiel. Die Vogter Jungs begannen leider gewohnt unkonzentriert. In der Abwehr hatte man keinen Zugriff und im Angriff verwarf man die ersten Bälle frei. So kam man zunächst ins Hintertreffen. Dieser Zustand änderte sich schnell und man konnte sich sogar eine 4-Tore-Führung erspielen (Spielzeit: 16. Minute). Doch die Leutkircher hängten sich an die Vogter ran und ließen sie nicht entwischen. Zur Halbzeit war man mit drei Toren in Front. In der zweiten Halbzeit startete man dann schlecht in die Partie. Trotz einer roten Karte konnte man aus der Überzahl kein Kapital schlagen. Im Gegenteil: in dieser Phase bekam man zunächst den Ausgleich und sah sich kurze Zeit später selber mit zwei Toren im Hintertreffen. Doch Benny Steinhauser glich mit zwei nahezu identischen Toren aus und man drehte die Partie erneut. In der 53. Minute war man selbst wieder zwei Tore in Front. Die Führung wurde zwar nicht verteidigt, aber das Unentschieden hielt man am Ende fest. Man blickt mit gemischten Gefühlen auf das Ergebnis: nach Hälfte eins ist dieses Unentschieden ein klarer Punktverlust. Während der zweiten Hälfte konnte man sich zwischenzeitlich glücklich über den Punkt schätzen und doch wäre am Ende mehr drin gewesen.

Im Einsatz waren: Noah Fiederle (Tor), Paul Mayer (2), Maximilian Hecker, Luis Heilig (12), Benjamin Steinhauser (4), Nick Feldhofen (5), Jan Mayer (7/1), Philip Hoffmann

mA-Jugend – JSG Bodensee 21:36 (13:14)

A-Jugend findet in der zweiten Hälfte schlicht nicht statt

Im Spiel am vergangenen Wochenende hatte man die starken Gegner der JSG Bodensee zu Gast. Im Hinspiel konnte man die erste Hälfte gut mithalten und musste in der zweiten Hälfte dann abreißen lassen. Dies wollte man dieses Mal besser machen. Doch weit gefehlt.

Die erste Hälfte begann mittlerweile gewohnt schlecht. In der 5. Minute war man 1:4 hinten und kam erst langsam im Spiel an. Diese Schwäche zu Beginn ist weiter unerklärlich, doch mittlerweile einkalkuliert. Als man dann auch am Spiel teilnahm, entwickelte sich eine offene Partie, in der die Jungs mit eine der besten Leistungen diese Saison zeigten. Die Abwehr verschob im Verbund und man hielt die Gegner komplett vom Tor weg. Bekam man den Ball, schaltete man um und überraschte den Gegner mit dem ein oder anderen Tempolauf. War man über das Tempo nicht erfolgreich, so kam man über Kreuzbewegungen zu guten Abschlüssen. Zudem konnte sich viele verschiedene Spieler in der Torschützenliste eintragen. Der verdiente Lohn: Ein enges Spiel und eine hochmotivierte Truppe. In der Halbzeitpause gab es nur eins zu sagen: genau so weiter!

Die zweite Halbzeit startete und: ……………………………………………………..nichts.

Vogt war schlicht nicht mehr auf dem Feld vorhanden. Es wurden keine Bälle gefangen, man hatte keinen Zug zum Tor mehr, die Abwehr agierte nicht mehr im Verbund und auch Noah im Tor konnte seine Jungs nicht mehr mit Paraden im Spiel halten.

So zogen die Bodenseeler Tor um Tor davon und versohlten den Vogter Jungs förmlich den Hintern. Am Ende steht eine verdiente 21:36-Klatsche auf der Anzeigetafel, die schnell aus den Köpfen der Jungs raus muss.

Für den HCL spielten: Noah Fiederle (Tor), Paul Mayer (3), Maximilian Hecker (1), Luis Heilig (6), Benjamin Steinhauser (3), Nick Feldhofen, Paul Leuter, Jan Mayer (7/3), Philip Hoffmann (1)

HCL findet sein Angriffsspiel nicht und verliert verdient beim TSB

Auf die Frage "Hat die lange Spielpause dem HCL gut getan?" lautet die Antwort, klares NEIN. Vogt konnte nicht an den Vorrundensieg anknüpfen und zeigte ein anderes Gesicht. Zu Recht haben die Städter gegen die Jungs vom Lande gewonnen. Durch diverse Veränderungen und Ergänzungen bot der TSB eine Art Rest-Team auf und erwischte die Vogter an einem gebrauchten Tag. Einzig Roland Nreca mit 8 Treffern konnte überzeugen und hielt die Mannschaft lange Zeit im Spiel. Schon in der ersten Halbzeit beim Stand von 8:4 zeigten sich die ersten Stellungsfehler in der Abwehr und wenig Bewegung im Angriffsspiel. Das konnte noch etwas korrigiert werden bis zum Halbzeitpfiff beim Stand von 13:11. Die beste Phase hatten die Vogter nach Wiederanpfiff, der Ausgleichstreffer 16:16 von Valentin Kernbach war leider nur ein Hoffnungsfunke der schnell erlosch. Ab der 40igsten Minute sahen die Zuschauer mehr Standhandball und missglückte Kreisanspiele oder verworfene Bälle vom HCL. Ravensburg hatte leichtes Spiel und konnte gefühlt jeden Ball verwerten. Vogt war zu sehr auf den Rückraum angewiesen und konnte die Mitspieler nicht gewinnbringend in Position bringen. Die bekannten Auftakthandlungen wurden nicht durchspielt, es schien wie ein Reset in den Köpfen des HCL. Dieses Bild muss schnell korrigiert werden, denn bereits kommenden Dienstag wird das Nachholspiel gegen die kampfstarken Lustenauer um 20.00h angepfiffen.

Wir wünschen auf diesem Weg auch noch gute und schnelle Genesung an Lukas Koßbiehl von den Ravensburgern, der sich in einer Angriffsaktion beim Fall auf seinen linken Arm schwer an diesem verletzte. Wir drücken die Daumen, dass alles gut verheilt und wir dich bald wieder auf der Platte sehen können!

Team HCL: Simon Khater, Dominik Schmucker im Tor, Matze Schmid, David Merturi (2), Philipp Schäle (1),Marco Pilz (6), Valentin Kernbach (5), Simon Buemann, Lukas Buemann, Adrian Zembrod, Stephan Culjak (1), Roland Nreca (8), Felix Hecht.

Zeitstrafen: Ravensburg 8 min., Vogt 4 min.

Siebenmeter: Marco Pilz 2/2

Bank:Christian Rist, Ivan Culjak

Zuschauer: 80 Kuppelnauhalle

 

(aufgrund eines technischen Problems konnte der Bericht nicht früher veröffentlicht werden - wir bitten dies zu entschuldigen)

Rückspielkracher TSB Ravensburg : HCL Vogt

herren 2022 02 15

Spielszene aus der Vorrunde: Rückraummitte Stephan Culjak beim Seitfallwurf

Nach drei spielfreien Wochenenden und einer coronabedingten Absage starten die Vogter wieder ins Handballgeschehen. Welchen Einfluss die lange Pause auf die Mannschaft genommen hat, werden wir schnell bei den Kreisstädtern erfahren. Vogt ist motiviert und als Gast wollen wir ein Präsent mitnehmen. Das sieht Spielertrainer Ober sicherlich anders und wird seine Spieler an die Vorrundenniederlage erinnern. Zwar ist das ambitionierte TSB Saisonziel aus den Augen geraten aber dafür kommen die Turmstädter jüngst gut in Fahrt. Vergessen scheint die Vorrunde, als sich die Ober-Männer in ungeahnten Tabellentiefen wiederfanden. Mit drei siegreichen Spielen im Rücken wird es nicht am Selbstbewusstsein fehlen. Die RAMs können immer überraschen, jüngst mit dem Stehaufmännchen Marius Mathes aus der HCL Jugend oder mit Halblinksshooter Patrick Häffner, der neues Leben in die Truppe einhaucht. Das beeindruckt Vogt nicht, denn wir können beißen und sind im Stande, jedes Tempo mitzugehen. Mit einem guten Matchplan und breitem Kader ist die Partie offen für beide Teams. Zum Kader stoßen wieder Adrian Zembrod und Simon Khater hinzu. Ein gutes Gelingen wäre der richtige Einstieg für das Nachholspiel gegen Lustenau kommende Woche dienstags. Nach Minuspunkten führen die Vorarlberger die Tabelle an, mussten jedoch jüngst eine Heimniederlage gegen Lehr einstecken und kommen sicherlich mit der Portion Wut im Bauch angereist.

Spielbeginn: Samstag, 19.Februar 22 – 18.00h Kuppelnauhalle RV

Damen holen sich keine Punkte in Österreich

Leider konnten unsere Damen am Samstagabend in Lustenau nicht ihre gewohnte Leistung zeigen und haben das Spiel mit zehn Toren Differenz verloren.

damen2022 02 15

Bild: Die Damenteams aus Lustenau und Vogt beim Team-Time-Out

 

Der Spielbericht könnte ganz kurz und knapp ausfallen, wenn man die Worte von Vero Böttcher (danke noch einmal fürs mitkommen) zitieren mag - kannst nicht viel machen, wenn das Tempo zu niedrig ist, sie in der Abwehr nicht schnell genug verschieben, die Tore vorne nicht machen und einem Konter nach dem anderen hinterher laufen...

Wir wollen aber von vorne anfangen:

Die Mädels aus Vogt wurden die ersten sieben Minuten quasi uberrant. Lustenau stand, wie erwartet solide in ihrer defensiven Abwehr und wartete die Fehler der Vogter Damen ab - natürlich hatten die Mädels anfangs Probleme mit dem Harz, schienen nervös und etwas unkonzentriert und scheiterten letztendlich immer wieder an der gegnerischen Torhüterin. Lustenau schaltete direkt um und lief ein um den anderen Tempogegenstoß, so dass es nach knapp zehn Minuten 2:9 stand. 

Dann Auszeit Vogt, Mädels bitte aufwachen - und konzentriert euch. Die Lustenauerinnen zeigten im normalen Angriffsspiel keine außerordentliche Leistung, aber sie waren schnell und konzentriert, jeder auch nur kleinste Fehler wurde gnadenlos ausgenutzt. Der Knoten schien kurz geplatzt, so nutzen die Mädels Lücken in der gegnerischen Abwehr und schafften sich diese auch durch mehr Bewegung im Angriffsspiel. Die Abwehr stand sehr gut, dennoch schaffte man es nicht näher als mit sechs Differenz ran zu kommen. 

Spielstand zur Halbzeit 9:15.

Die Mädels ließen den Kopf nicht hängen und waren gewillt und motiviert in der zweiten Halbzeit nochmal anzupacken. Die Offensive 6:0 Abwehr stand sehr gut, nun musste nur im Angriff mehr geleistet werden. Mehr Bewegung, mehr in die Tiefe und mehr Konzentration. Sicher spielen heißt nicht das Gas raus zu nehmen, sondern keine Fehlpässe mehr zu machen - ganz nach der Devise "es gibt jetzt nur ein Gas, nämlich Vollgas". 

Die zweite Halbzeit starteten die Mädels auch gut, wir schafften es auch auf vier Tore ran zu kommen, auch in Unterzahl spielte man eine sehr gute Abwehr - die Mädels wollten mehr. Dann schlich sich aber leider wieder die Fehlerquote der ersten Halbzeit ein und man brauchte nach 10 min bereits eine Auszeit und die Erinnerung an die Halbzeitbesprechung. Lustenau hat ihre Abwehr auch noch umgestellt, stand nun offensiver, was bedeutete man muss sich nochmal etwas mehr bewegen. Immer wieder zeigten die Mädels das auch, spielten sich optimal frei und haben gekämpft. Leider konnten sie aber dem hohen Tempo der Gastgeberinnen nicht standhalten und auch in der Abwehr passte es nicht mehr wie noch kurz zuvor. In der 50sten Minute hat Vogt dann sein letztes Tor für die nächsten neun Minuten geworfen. Und so langsam schienen sich die Kräfte nach zu lassen. 

Letztendlich haben die Mädels dieses sehr schnelle und sehr körperbetonte Spiel mit 18:28 verloren. Es wäre mehr drin gewesen und trotzdem hat man gesehen, dass ihr gekämpft habt. 

Für den HCL spielten:

Michelle Fricker (6), Lucia Siefersmann (5), Linda Schnell, Magdalena Waizenegger (3), Jennifer Pilz (2), Anaelle Wellman, Lisa Braun (1), Anna Rosenträger (1) und im Tor Julia Schek

Die Männliche C-Jugend blickt auf ein erfolgreiches Wochenende

Am Wochenende vom 04.02.2022 – 06.02.2022 erwartete die jungen Männer gleich zwei Spiele. Die Jungs standen somit vor einem harten Wochenende, da einerseits am Freitagabend ein Auswärtsspiel in Waldsee anstand und am Sonntag zusätzlich noch ein Heimspiel gegen Wangen. 

Spiel 1: TG Bad Waldsee - männliche C-Jugend 23:22 (12:13)

Die Jungs sind am Freitagabend gut in das Spiel hineingekommen. Schnell konnte man Stabilität in der Abwehr sehen und einen überlegten Angriff. So konnte man trotz zu vielen technischen Fehlern mit einer Führung in die Halbzeit gehen (12:13). In der Halbzeit musste man noch an einigen Bausteinen drehen um die Führung weiter auszubauen. Doch nach der Halbzeit sind die Gegner aus Bad Waldsee besser ins Spiel gekommen. So konnten die Gegner eine 3-Tore-Führung bis zur 36 Spielminute ausbauen. Aber Paul Drumm konnte im Tor einige Bälle entschärfen, wodurch die Gegner die Führung nicht weiter ausbauen konnten. So waren die Jungs nach der Auszeit gefragt, das Spiel zu drehen. Bis zur letzten Spielminute schafften es die Jungs auf ein Tor dranzukommen aber verwarfen leider den letzten Wurf zum Unentschieden, wodurch man sich mit einem Tor Unterschied geschlagen geben musste. Endstand 23:22

Spiel 2: männliche C-Jugend - MTG Wangen 3 26:19 (11:8)

Das Spiel musste man schnell wieder abhaken, um am Sonntag gegen Wangen wieder befreit aufzuspielen. Dies gelang den Jungs hervorragend man kam sehr gut in die Partie und konnte durch eine stake 6:0-Abwehr einfach Gegenstöße erzielen. So gelang es mit einer Führung in die Halbzeit zu gehen (11:8). Das Ziel war klar: Nach der Niederlage am Freitag nicht schon wieder trotz einer Halbzeitführung zu verlieren. So heizte man den Jungs in der Halbzeit erneut kräftig ein. Die Jungs konnten bis zum Ende des Spiels durch die starke Abwehr die Führung ausbauen und so gewann man mit 26:19. Die Jungs blicken auf ein hartes, aber erfolgreiches Wochenende zurück und erwarten in zwei Wochen ein Heimspiel gegen TSG Ailingen. 

 

Für den HCL spielten: Paul Drumm (Tor), Hannes Vogel, Darius Kugel, Clemens Heinrich, Magnus Fäßler, Malcolm Otto und Jonas Reichel

Vogter A-Jugend gewinnt „müden“ Handballkrimi

ma 2022 02 06

Bild: Luis Heilig in einem seiner Tempogegenstöße - er war mit 10 Toren bester Torschütze der Vogter

Die männliche A-Jugend belohnt sich im dritten Anlauf nun endlich für ihre couragierten Auftritte. Dabei steckte die Geburtstagsfeier von Nick am „Abend“ zuvor den Jungs noch mächtig in den Knochen.

Acht Spieler – Sieben Geburtstagsfeiernde. So stand man am Sonntag in der heimischen Halle. Nach den ersten Bewegungen kamen die müden Jungs langsam, aber sicher in Tritt. Nach gutem Aufwärmen startete man in die Partie. Die Lindauer waren dabei keinesfalls unbekannt. Vor zwei Jahren waren sie der größte Konkurrent im Kampf um die Meisterschaft in der Bezirksklasse Süd. Man verschlief den Anfang komplett. Nach gerade mal sechs Minuten war man mit 1:5 im Hintertreffen, ehe man sich aufs Handballspielen besann. Durch schöne Tempoläufe konnte man den Gästetorhüter nun ein ums andere Mal überwinden. So robbte man sich mit viel Aufwand an die Gäste heran und glich nach 14 Minuten zum 7:7 aus. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich ein offenes Spiel, das vor allem durch die starken 1:1-Spieler von Lindau und dem Tempospiel der Vogter geprägt war. Nach einem erneuten drei-Tore-Rückstand beim 10:13 konnte man bis zur Halbzeit selbst vier Tore erzielen und ging mit einer nicht für möglich gehaltenen Führung in die Pause.

Schon in der Halbzeitpause merkte man den Spielern den fehlenden Schlaf, sowie anderweitige Feierlichkeiten an. Die Worte der Trainer: „Wenn es nach 50 Minuten nicht mehr reichen sollte, dann ist es so. Aber bis zum letzten Korn reißen wir uns hier den Allerwertesten auf.“ – Gesagt getan. Man hielt die Partie immer offen. Kein Team schaffte es in der zweiten Halbzeit sich mehr als zwei Tore abzusetzen. Die Lindauer konnten in der 50. Minute den Vorteil zunächst auf ihre Seite ziehen. Beim Stand von 22:24 in der 52. Minute schienen die Kräfte langsam auszugehen. Doch über eine Willensleistung vor allem von Luis Heilig, der am heutigen Tag mit seinen 10 Toren den Löwenanteil am Sieg der Vogter hatte, konnte man in der 57. Minute selbst mit zwei Toren in Führung gehen. Doch Lindau gab sich nicht auf. Anschlusstreffer und ein Treffer von Paul stellten den Spielstand von 28:26 in der 58. Minute her. Zwei Minuten waren es noch. Zwei Minuten nochmal kämpfen. Die Lindauer trafen zum Anschluss. Eine Minute noch zu spielen. Die Vogter agierten clever und konnten diese Minute komplett in eigenem Ballbesitz überstehen. Endergebnis 28:27 und damit der etwas glückliche – aber aufgrund der kämpferischen Leistung - nicht unverdiente Sieg.

Für den HCL spielten:

Noah Fiederle (Tor), Paul Mayer (5), Luis Heilig (10), Benjamin Steinhauser (2), Nick Feldhofen (2), Paul Leuter (1), Jan Mayer (7/4), Philip Hoffman (1)

Die gemischte E-Jugend hatte am vergangenen Samstag endlich ihren ersten 6+1-Spieltag auf das große Handballfeld. Aufgrund mehrerer Absagen konnten die vorhergehenden Spieltage leider nicht stattfinden. Mit Leutkirch war ein Gegner zu Gast, den man bereits aus einem 4+1-Spieltag kannte.

Die Jungs begannen das ungewohnte Spiel recht nervös. Alles halt etwas größer. Man fand sich aber immer mehr zurecht und konnte recht bald auch eine gute Manndeckung auf dem großen Feld spielen. Hatte man sich den Ball erkämpft, schaltete man sehr schnell in den Angriff um. Das machen die Jungs schon in diesem jungen Alter sehr gut. Über schnelles Doppelpassspiel konnte auch das fehlende Prellen unproblematisch gelöst werden. So konnte man einige Tore erzielen.

In der Halbzeitpause wurde angesprochen, dass die Jungs immer zwischen Gegner und Tor verteidigen müssen, damit der eigene Gegenspieler nicht entlaufen und mit freier Bahn Richtung Tor laufen kann. Zudem wurde eine erste Form der Abwehrkooperation angesprochen. Sehe ich einen Gegenspieler mit Ball, der alleine unterwegs ist, so helfe ich meinem Mitspieler – auch wenn dann mein eigener Gegner mal freisteht. Dieses Aushelfen haben die Jungs sehr gut beherrscht und somit die Leutkircher noch besser im Griff gehabt.

Alles in allem waren alle Spieler froh, endlich mal wieder spielen zu können. Und mit einem so tollen Spiel hat es auch gleich doppelt so viel Spaß gemacht.

Für das nächste Spiel nehmen sich die Trainer Nicole und Schmucki auf jeden Fall vor, das gemeinsame Spielen noch mehr hinzubekommen. Es müssen sich alle trauen, auf das Tor zu werfen.

A-Jugend steht sich erneut selbst im Weg

ma 2022 01 29

Bild: die Jungs der A-Jugend noch etwas müde kurz vor Spielbeginn

Die männliche A-Jugend musste am vergangenen Samstag erneut eine etwas unnötige und knappe Niederlage einstecken. Dabei war man vor allem in den ersten 25 Minuten der ungewohnt frühen Partie nicht wirklich auf dem Spielfeld anwesend und musste daher einen großen Rückstand aufholen.

Die Partie begann bereits um 11:30 Uhr in Laupheim. Dabei merkte man vielen Spielern an, dass das Aufstehen recht früh am Samstagmorgen nicht zu den Stärken der Jungs gehört. Man verpasste es, sinnvoll in die Partie zu starten und wäre an diesem Vormittag wohl auch schnell wieder am liebsten unter die Bettdecke gekrochen. 9:4 war der ernüchternde Spielstand in der 11. Minute, ehe man zur Auszeit und einem Weckruf zusammenkam. Zudem hatte man bereits Benny mit einer roten Karte des Feldes verwiesen, als dieser unglücklich im Tempogegenstoß dazwischen griff. Doch es sollte sich zunächst nichts am Spiel ändern. Einzig Noah im Tor war hellwach und konnte die Gegner ein ums andere Mal freistehend zur Verzweiflung bringen. Obwohl man selten eine bessere Leistung von ihm gesehen hat, lief man keine 5 Minuten später bereits einem 12:5 Rückstand hinterher. Dabei hatte man sicherlich auch das Pech etwas an den Fingern kleben. Sämtliche Abpraller fielen direkt den Laupheimern vor die Füße, die teilweise 3-4 Anläufe brachten, um Noah dann doch noch überwinden zu können. Zudem zeigte der Schiedsrichter auch nicht immer das glücklichste Händchen und entschied tendenziell gegen die Vogter Spieler. Doch nach 20 Minuten fing man sich langsam und begann nun, munter mitzuspielen. Die Laupheimer, deren Lauf etwas zu enden drohte, verstrickten sich daraufhin mehr und mehr in Ungenauigkeiten, die die Vogter nun zu wissen nutzen. So konnte man den Rückstand bis zur Pause noch erträglich gestalten. Es ging mit einem 18:14 und damit indiskutabel vielen Gegentoren in die Halbzeit.

Die Ansprache in der Halbzeit hatte kaum taktische Inhalte. Man appellierte an das Handballerherz der Jungs, sich hier nicht aufzugeben. Man war voll im Spiel angekommen und konnte die Gegner sehr gut im Griff behalten. Doch das Pech blieb ständiger Begleiter der Vogter. Adrian verletzte sich in der 40. Minute an der Schulter, so dass er am heutigen Tag nicht mehr einsatzfähig war und so stand man ohne Auswechselspieler da. Die Kräfte, die man zum Aufholen des Rückstandes gebraucht hätte, schwanden weiter und so musste man beim Stand von 23:20 schließlich die Segel streichen. Nach einem erneuten 4-Tore-Lauf der Laupheimer und dem 27:21 in der 50. Minute war das Spiel entschieden und trudelte bis zum Endstand von 32:28 aus.

Die zweite knappe Niederlage in Folge zeigt jedoch erneut die derzeit vorhandenen Schwächen in der Abwehr. Konnte man in der Hinrunde die Gegner meist bei unter 25 Gegentoren halten, hat man derzeit zu wenig Zugriff. Im Gegenzug zeigt sich die Angriffsleistung der Jungs stark verbessert zur Hinrunde. Jetzt muss man dieses Stückwerk dringend zusammenbauen, um dann am kommenden Wochenende endlich den ersten Sieg der Rückrunde einzufahren.

Auch wenn die Niederlage unglücklich und vermeidbar war, so steht man als Mannschaft weiterhin geschlossen zusammen und ließ den Mittag bei einem gemeinsamen Essen ausklingen.

Für den HCL spielten:

Noah Fiederle (Tor), Paul Mayer (6), Maximilian Hecker (1), Luis Heilig (7), Adrian Steinhauser (7), Benjamin Steinhauser, Nick Feldhofen, Jan Mayer (5/2), Philip Hoffmann (2)

Zeitstrafen: Laupheim 10 Minuten; Vogt 18 Minuten, davon eine direkte rote Karte

7m: Laupheim 6/9, Vogt 2/3

Bank: Simon Khater, Dominik Schmucker

 

ma 2022 01 29 1

Bild: Das gemeinsame Mittagessen konnte man sich trotz Niederlage schmecken lassen

Weibliche B-Jugend startet mit ordentlicher Leistung in die Rückrunde

Heute, zur besten Sonntagsnachmittagskaffeezeit, ging es für die Mädels der weiblichen B nach Isny zu ihrem ersten Rückrundenspiel.

Isny ein altbekannter Gegner, so wusste man um deren Stärken und die Mädels aus Vogt mit einem geschwächten Kader und somit ohne Auswechselspielerin.

Das Aufwärmen versprach nicht viel Gutes - sehr träge und ohne viel Elan und auch noch das Wissen, lieber jetzt nicht zu viel machen, da man nachher durchspielen musste. 

In der Kabine dann die Ansprache, dass die Mädels alles was die letzte Zeit trainiert wurde zeigen sollen und machen sollen. Es war kein hohes Tempo gefordert, Konzentration, Zusammenhalt und etwas mehr Schwung als beim Aufwärmen die wichtigsten Ziele heute.

Anpfiff pünktlich um 16 Uhr und die Mädels gaben ihr Bestes. Bis zur 12. Minute (4:6) konnten die Mädels gut mithalten. Sie spielten sich immer wieder schön frei und hatten viele Torchancen, wo es leider immer wieder an der Verwertung scheiterte. In der Abwehr standen sie gut und halfen sich auch gegenseitig sehr gut aus. Bälle konnten erobert werden und somit Tore für Isny verhindert werden. Unglücklicherweise waren die Mädels aus Isny sehr wach in der Abwehr und konnten im Gegenzug vermehrt Bälle abfangen und zum Konter starten. Wären diese Passfehler nicht gewesen, hätte man zum Halbzeitstand von 8:15 sicher noch das ein oder andere Tor für Vogt verbuchen können.

In der Halbzeitpause war nicht viel gefordert, weil die Trainerinnen doch sehr zufrieden waren. Einzig die Chancenauswertung und die Leichtsinnsfehler hieß es zu verhindern und ebenso den "Mut zur Lücke" zu haben. Es entstanden doch einige Lücken in der gegnerischen Abwehr, die die Vogter Mädels nicht zu nützen wussten.

In der zweiten Halbzeit konnten unsere Außenmädels dann nochmal ihr Können zeigen, da sie ein um das andere Mal viel Platz hatten und gut geworfen hatten. Auch der Rest der Crew zeigte etwas mehr Selbstbewusstsein und traute sich etwas. Zum Ende der Partie zeigte sich aber dann aber doch, dass die Mädels müde Beine bekamen - was so aber auch in Ordnung war. Immerhin konnte man nicht wechseln. 

Endergebnis 12:27

Mädels, heute habt ihr uns Freude gemacht, gerne mehr davon. Nächste Woche geht es dann nach Bad Buchau.

Für den HCL spielten:

Lucy Wiest (1), Sophia Gälle (2), Marie Englert, Leni Baur (5), im Tor Anna Mayer, Luna Baur (1), Madlen Dubyk (3)

mC-Jugend startet ohne Sieg in die neu eingeteilt Rückrunde

Am Samstagnachmittag trafen sich die jungen Herren um in der neu eingeteilten Gruppe ihr erstes Rückrundenspiel zu absolvieren. Nach einer guten Hinrunde der Jungs konnte die Rückrunde leider nicht mit einem Sieg begonnen werden. Auch die C-Jugend wurde nicht verschont vom Corona-Virus. So konnte über die Weihnachtszeit bis zum ersten Spiel nicht trainiert werden. Zusätzlich fehlten den Jungs zwei wesentliche Säulen der Mannschaft mit Jonas Reichel und Magnus Fäßler. Schnell konnte aber Ersatz bei der D-Jugend organisiert werden mit Jakob Maykemper und Ben Flamm. 

Im Spiel zeigte sich aber schnell der Trainingsrückstand der Jungs. Über das ganze Spiel hinweg sind zu viele Technische Fehler passiert. Daraus konnten die Gegner meist schnelle Tore erzielen. Hinzu kam eine frühe Verletzung von Darius Kugel, der das Spielfeld ab der 14. Spielminute nicht mehr betreten konnte. Die Jungs zeigten aber trotzdem während dem Spiel den Zusammenhalt der Mannschaft und konnten zwar nicht alles perfekt umsetzen, was Sie in der Hinrunde gelernt haben, aber die Ansätze waren noch da. Der Trainer war dadurch sehr zufrieden mit der Mannschaft und blickt auf das kommende Heimspiel am Samstag um 12:00 Uhr gegen die JH Söflingen Lehr. 

Für den HCL spielten: Paul Drumm (Tor), Darius Kugel, Hannes Vogel (3), Clemens Heinrich, Ben Flamm, Malcolm Otto (10) und Jakob Maykemper

HCLer starten siegreich in die Rückrunde

 

Das Ergebnis klingt klar, jedoch waren einige Unbekannte in der Rechnung der HCLer vor dem Spiel. Nach drei Auswärtsniederlagen, einem abgesetzten Spiel vom Verband, vergangenes Wochenende eine Spielverlegung und Corona bedingte Einschränkungen im Trainingsbetrieb waren die Bedingungen nicht optimal. Die Frage war: „HCL wo stehst du?“ Als Sieger stehen wir da, und wir haben das misslungene Auswärtsspiel weg gemacht. Trotz fehlender Spieler, Florian Geyer Hochzeitsvorbereitung und Adrian Zembrond krankheitsbedingt, füllten Jan Mayer und Roland Nreca den Kader auf, und das war gut so. Vogt überzeugte durch gute Teamleistung, hielt sich an das Spielkonzept und präsentierte sich fitter. Nach schnellem Start 4:1 folgten einige Fehlversuche und Gerhausen führte kurzfristig 4:5. Beim 6:6 wurde das Angriffskonzept geändert, Vogt baute mehr Druck über den Kreis auf und konnte die Gäste mehrfach überraschen zum 10:7. Die Torhüter als auch die Abwehr gewannen zunehmend die Oberhand und zogen leicht zum Pausenstand 13:9 davon. Eindringlich waren die Worte der Trainer in der Kabine, der Spielfluss darf nicht abreißen, wir werden davon ziehen. Klingt nach gesagt und getan. Vogt hatte bis zur 45. Spielminute die Zeit klar für sich gewonnen und zog auf 20:13 davon, eine Vorentscheidung. Zunehmend hatten die Gäste keine Antwort auf die Vogter Abwehraktionen, die HCLer nutzen ihren Vorteil und bauten Tor um Tor die Führung aus. Eine gelungene Mannschaftsleitung konnten den wenigen Zuschauern geboten werden. Der Wiedereinstieg in den Spielmodus ist geglückt, gute Abwehraktionen waren der Grundstock für darauffolgende Angriffe. Bei vielen herausgespielten Aktionen bleibt ein Wehrmutstropfen, die Torausbeute könnte höher sein. Hoffentlich sparen wir uns das für das Heimspiel am 29. Januar gegen die starken Lustenauer auf.

Team HCL: Simon Khater, Dominik Schmucker im Tor, Matze Schmid (1),David Merturi (1), Philipp Schäle (4), Jan Mayer (3), Marco Pilz (2), Valentin Kernbach (3), Simon Buemann (2), Lukas Buemann, Christof Burkart, Stephan Culjak (5), Roland Nreca (6), Felix Hecht.

Zeitstrafen: Vogt 6 min., Gerhausen 12 min.

Siebenmeter: Culjak 1/0, Nreca 1/0, Pilz 2/2, Gerhausen 4/2

Bank: Christan Rist, Ivan Culjak

Zuschauer: 30+ Allgäutorhalle

Männer eröffnen Rückrunde geschwächt durch Coronaeinflüsse

 

Wo stehen wir augenblicklich, was ist angesagt? So oder so ähnlich sind die Fragestellungen bei den Sportvereinen landesweit. Noch vor Jahresende wurde das Heimspiel gegen Ulm/Wiblingen Corona bedingt abgesagt, dass Nachholspiel anfangs Januar auf Ende Februar verschoben, und jetzt? Gerhausen reist an, kommt als Gegner aus dem Mittelfeld der unvollständigen Tabelle und will sicherlich, nach dem Auswärtserfolg in Laupheim, auch beim HCL zählbares mitnehmen. Die Gäste haben drei Nachspiele vor der Brust welche aus bekannten Gründen nicht absolviert werden konnten. Der TVG kann mit seiner jungen zweiten Mannschaft diese Saison überraschen und spielt nicht, wie ursprünglich vermutet, gegen den Abstieg. Die Vogter werden sich an die Oktoberbegegnung erinnern, als der Torhüter zum Helden geschossen wurde und wir eine deutliche Abschlussschwäche an den Tag legten. Im Hinspiel hatten einige Dinge nicht funktioniert, dass müssen die Vogter mitnehmen und die Stirn bieten. Mit Adrian Zembrod und Florian Geyer muss der HCL auf zwei Stammkräfte verzichten, dafür rechnen wir mit Valentin Kernbach, Roland Nreca und Jan Meyer als Verstärkung hinzu. Wegen drohender Ansteckungsgefahr wurde diese Woche eingeschränkt trainiert, nur so konnte ein potentielles Risiko minimiert werden. Welche Auswirkungen das auf den Spielverlauf haben wird, steht bekanntlich in den Sternen. In eigener Halle sieht die Welt meistens besser aus und die knappe Niederlage kann nur über Teamleistung weggemacht werden. Wir sind bereit.

Letztes Heimspiel der Herren in 2021

Beim HCL gastiert der Tabellendritte aus Ulm/Wiblingen

Nach drei Auswärtsspielen in Gerhausen, Ehingen und Langenau können die Herren endlich wieder ein Heimspiel bestreiten. Es gilt die schlechte Leistung in Langenau zu vergessen und wieder an seine Stärken zu glauben. Vogt hinkt aktuell seinen eigenen Ansprüchen hinterher und muss eine geschlossene Mannschaftsleistung gegen die starken Ulmer Vorstädter zeigen. Die Wiblinger spielen eine offensive und teilweise harte Abwehr und können über großgewachsene Halbspieler überzeugen. Bekanntlich zählt die gelbe Halle und der harzfreie Ball nicht zu den Freunden der SG. Vogt muss Farbe bekennen und mit einer Teamleistung aufwarten. Dass wir Zuhause stark spielen können, hatten wir mehrfach unter Beweis gestellt. Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen unserer Zuschauer, trotz verschärfter COVID Regeln, die Mannschaft würde sich freuen.

Spielbeginn: Samstag, 04.Dezember 20.00h Allgäutorhalle

Bodenloses Pech beim Kader der A-Jugend – deutliche Niederlage

Mit einem absoluten Rumpfkader musste die A-Jugend das Spitzenspiel Erster gegen Zweiter am Sonntag schon vor Spielbeginn abschenken. Mit Lukas Köder half dabei ein Spieler aus, der seit über 8 Jahren nicht mehr aktiv Handball gespielt hat. Zudem musste man auf Torhüter Noah verzichten, so dass sich Adrian Steinhauser bereit erklärte, sein TW-Debüt zu geben.

Mit diesem Rumpfkader von gerade mal 7 Spielern konnte die Devise nur lauten: Spaß haben, keine Verletzungen, unter 40 Gegentore und über 15 selbst erzielte Tore.

All diese Ziele wurden erreicht, so dass man trotz der hohen Niederlage durchaus erhobenen Hauptes vom Feld gehen konnte.

Besonders erwähnenswert sind dabei die folgenden Dinge:

  • Adrian hat im Tor mehrere Tempogegenstöße und sogar einen 7M-Strafwurf gehalten
  • Zudem taucht er als Torwart selbst in der Torschützenliste auf
  • Lukas Köder konnte ein Tor erzielen und hat ein wirklich gutes Spiel abgeliefert
  • Maxi Hecker aus der B-Jugend konnte sehenswert per Lupfertor von rechtsaußen einnetzen
  • Nick Feldhofen kann Tore aus dem Nullwinkel erzielen; dies stellte er ganze 5mal unter Beweis
  • Alle Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen
  • Die A-Jugend hat gelernt, auch mit solchen Situationen umzugehen und sich einen Spaß daraus zu machen – eine ganz wichtige Eigenschaft in der derzeitigen Situation, wo es leider immer wieder vorkommen kann, dass der Kader nur in begrenzter Stärke zur Verfügung steht

Nach dem Spiel waren alle Spieler froh, dass man das Spiel nicht abgesagt hat und stattdessen einen spaßiges Sonntagsnachmittagsgeballe hatte.

Sorry an die anderen Teams, sportlicher Wettkampf geht vermutlich anders, aber uns war an diesem Tag mit diesen Mitteln keine andere Einstellung möglich. Danke auch an den TSV Bad Saulgau, der diese Situation mit dem nötigen Ernst und der entsprechenden Vorsicht mitgemacht hat. Wir wünschen euch, dass das nächste Spiel wieder mehr sportlichen Wettkampf bietet.

A Jugend Saulgau

Bild: Die A-Jugend-Rumpftruppe gegen Saulgau

Für den HCL spielten:

Adrian Steinhauser (Tor, 1); Paul Mayer (1), Maximilian Hecker (2), Luis Heilig (3), Lukas Köder (1), Nick Feldhofen (5), Jan Mayer (3)