40cm Durchschnittsgröße – Hüttenaufenthalt der männlichen A-Jugend

Nach fast 40 Wochen ohne nennenswerten Vereinsaktivitäten war vergangene Woche die Vorfreude nur ganz leicht spürbar als es heißt: „Die Hütte kann stattfinden, wir fahren nach Oberreute“. Diese Vorfreude machte sich dann zunächst unter den Spielern breit, später dann auch unter 11 ominösen rosa Elefanten, die uns das ganze Wochenende begleiteten.

Los ging es am Freitag um 14:30 Uhr. Mit negativem Corona-Test, zwei extrem leisen Musikboxen und dem ein oder anderen Kaltgetränk im Gepäck fuhr man los in Richtung Oberreute zum Ort der Bestimmung.

Nach der Ankunft und dem Verraumen des Gepäcks widmete man sich sogleich dem Training dieses Wochenende. Im ausdauernden Zielwerfen auf rote Becher machten viele Jugendspieler eine gute Figur und auch beim Balljonglieren zeigte Paul was er alles kann. Der Abend kochte dann endgültig über, als das Chili fertig war. Danach gab es ein „Schlag den A-Jugendlichen“-Spiel, bei dem es vor allem um Kopf- und Armarbeit ging. Beim Amateur-Maßkrugstemmen (man vermutet, dass es nur deswegen ein Halbekrug war, damit überhaupt jemand den Krug nach oben bekommt) sahen die Trainer dann dringenden Nachholbedarf in der Kraftausdauer. Der Höhepunkt dieser Freizeitbeschäftigung war dann die Aussage „40cm Durchschnittsgröße“ – wir lassen einfach mal Interpretationsspielraum. Doch was uns wirklich wunderte – gibt es diese 11 rosa Elefanten eigentlich?

Am Abend wurde die Party dann in die Hütte verlegt und die Boxen nochmal ein Stückchen leiser gemacht – immerhin sollten ja auch Rehe im Umkreis (auch die Toten im Bach) ihren wohlverdienten Schlaf bekommen. Durch die 11 rosa Elefanten war es aber auch recht eng in der Hütte… und wir wissen immer noch nicht, wie diese auf die Hütte kamen.

In der Nacht machte man sich dann noch über den ein oder anderen Hawaii-Toast her (oder so… keine Ahnung) und ging schließlich sichtlich KO ins Bett.

Am nächsten Morgen standen neben den 10 Spielern auch wieder diese 11 rosa Elefanten mit auf. Alle versuchten, bei einem Weißwurstfrühstück die Nacht noch aus den Augen und aus dem Kopf zu bekommen. Normalerweise ist bei der A-Jugend nur ein Khater dabei – an diesem Morgen kamen noch 5 weitere Kater, sowie mal wieder diese 11 rosa Elefanten hinzu.

Nach der Stärkung machte man sich auf zum Kletterpark nach Immenstadt. Dort verbrachte man 3,5h mit Klettern bevor man mit dem Alpseecoaster (nicht) ins Tal zurückfuhr. An der Hütte angekommen wurde gegrillt und Hopfentee aufgesetzt. Nach der Stärkung stand die nächste Trainingseinheit auf dem Programm: Werfen – schnell laufen und dabei das Trinken nicht vergessen. Mit einem grandiosen Duell, in dem nur Jan nicht so recht zu überzeugen wusste, verabschiedete man sich in die freie Abendgestaltung, die für den einen oder anderen (naja eigentlich nur einen) sehr abrupt endete. Mit viel Spaß und weiteren intensiven Wurftrainingssessions brachte man auch an diesem Abend die Musikboxen zum Glühen. Sonst ist an diesem Abend nichts weiter erzählbares von Statten gegangen, so dass dann schließlich die Lichter um 4:40 Uhr ausgingen.

Am Sonntag packte man dann alles zusammen und fuhr mit einem kleinen Abstecher zur Therme wieder zurück nach Vogt.

Niemand hätte vor zwei Jahren daran geglaubt, dass ein solch recht normaler Ausflug einmal so viel an Bedeutung gewinnen kann. Alle Jungs waren super glücklich, einmal wieder in normaler Atmosphäre feiern zu können. Dafür ein großes Dankeschön an alle Helfer, sowie an die Hüttenwirte der Jugendhütte Oberreute, die uns dieses Event, das eventuell ja sogar der letzte Jugendausflug für die Jungs bedeutet, möglich gemacht haben.

Auf der Hütte waren dabei:

Adrian, Benjamin, Christof, Jan, Luis, Manu, Noah, Nick, Paul, Philip, Mäggi und Schmucki als Betreuer und 11 rosa Elefanten