Fast schon eine Tradition geworden ist das erste Juliwochenende bei der männlichen B-Jugend. Wie die letzten beiden Jahre war man auch dieses Jahr wieder mit der gesamten Mannschaft unterwegs. Ein Campingplatz war dieses Jahr das Ziel. Nach Turnier in Südtirol, eine Hütte nahe bei Mellau ging es dieses Mal an den Illmensee.

Voll gepackt bis unters Dach fuhr man am Freitagnachmittag los, um 3 Tage lang Spaß und Sport auf einem Campingplatz zu haben. Man hatte sich für ein recht nahes Ziel entschieden mit dem Bewusstsein, dass dann die Sonntagsfahrt wohl etwas unanstrengender ist. So war man nach kurzer Zeit im strömenden Regen am Campingplatz in Illmensee. Pünktlich zum Ankunftszeitpunkt hörte der Regen aber auf und so konnte man das riesige Zelt aufbauen. Dort bewiesen die Jungs schon das erste Mal ihre Talentfreiheit in manchen Dingen. Doch am Ende stand das Zelt doch sehr gut und konnte bezogen werden. Gott sei Dank, denn der nächste Regenschauer hatte sich angekündigt. Mit einer Grillsession (nachdem man dann alle Grillteile beisammen hatte) wurde das erste Essen eingeläutet. Am Abend und in der Nacht wurde dann der Illmensee unsicher gemacht. Die erste Baderunde stand an und selbst bei völliger Dunkelheit wagten sich noch ein paar in den See. Eine andere kleine Truppe machte sich sogar auf, den See nachts noch zu umrunden und kam dabei in einen starken Regenschauer und dementsprechend recht nass wieder am Zelt an. Dann ging es auch aufgrund kälterer Temperaturen ins Zelt und nach einer längeren Rederunde dann auch irgendwann ans Schlafen.

Am Samstagmorgen quälten die Trainer die Jungs mit einer frühen Aufstehzeit und einer Joggingrunde noch vor dem Frühstück um den See. Manche sehr mürrisch, andere doch recht entspannt, aber alle dabei hieß das Motto dieser kurzen Joggingrunde. Als man dann zurückkam, war das Frühstück bereits hergerichtet und man konnte genüsslich essen. Die Trainer haben sich dann als Ausflugsziel die Fußballgolfanlage in Pfullendorf ausgesucht. Nach 2h war man durch den riesigen Parcours und man hatte viel Spaß. Als man zurück zum Platz kam, ging es wieder in den See und es wurde nochmals gegrillt.

Der Nachmittag wurde dann damit verbracht, den ständigen Einsatz eines Videoschiedsrichters zu fordern. Dies geschah bei einem spannenden Volleyballmatch gegen russischstämmige Campingnachbarn. Der Einsatz: Eine Flasche Nationalgetränk der Russen (natürlich für die Trainer). Leider verloren die Jungs trotz des recht parteiischen Videoschiedsrichters und man einigte sich darauf, am Abend für Russland zu schreien. Dieser Vereinbarung kam man aber wohl doch nicht so ganz nach. Abends gab es noch Pizza und man schaute sich das Fußballspiel ein bisschen an.

Am Sonntag baute man dann noch das Zelt ab und verstaute die Sachen in den Autos. Natürlich alles nach einem guten Frühstück. Man kam dann am frühen Nachmittag wieder wohlbehalten und Gott sei Dank ohne eine einzige Verletzung wieder zuhause an. Der obligatorische Besuch im amerikanischen Sterne-Fast-Food-Restaurant natürlich inklusive.

Wie jedes Jahr lernte man sich während dem Wochenende wieder besser kennen. Die Trainer waren froh mit solch anständigen Jungs unterwegs gewesen zu sein und freuen sich auf die kommenden Wochen im Training. Doch in manchen Dingen bleibt man einfach talentfrei, zum Beispiel beim Saubermachen und Spülen. Und für Blödsinn-Reden und Quatsch-machen hat sich das Talent noch um einiges vervielfacht.

Am Ende bleibt den Trainern eigentlich nur noch zwei Sachen zu sagen: „Ich würde Sphinx ausprobieren – S-P-H-I-N-X“ und „Ramooona, mach die zweite Kasse auf“ J

 

Mit dabei waren:

Luis, Adrian, Benjamin, Nick, Noah, Jan, Leo, Levi, Tim, Manu, Marco, Paul

Auch die Liegestütze kamen als Bestrafung nicht zu kurz

Frühstück

 

Unser Platz auf der Zeltwiese

Es lässt sich wohl ganz gut schlafen in einem riesigen Zelt

bestes Wetter und den Volleyballplatz direkt vor dem Zelt