Unser Vogter Perspektiv-Aktiven-Team hat sich genau diese Frage ein ganzes Wochenende lang in Taufers in Südtirol gestellt. Eine Antwort gabs auch: Mama Laudaaa heißt sie.
Als teilnehmende Mannschaft beim Snowhandballturnier in Taufers in Südtirol hat man es nicht leicht. Man muss den ganzen Tag bei schönstem Wetter und geilem Ausblick auf einem Berg rumhocken, muss sich immer mal wieder bewegen und am Ende weiß man dann doch nicht mehr alles vom gesamten Tag, weil das Turnier auch im Heben und Senken von Aluminiumdosen und Weizengläsern ziemlich anstrengend ist.
Trotz dieser anstrengenden Aussicht hat sich eine Perspektiv-Delegation unter dem Namen Dynamo Tresen aufgemacht, um wieder einmal Paulas Schirmbar, Speikboden und das Snowhandballturnier in Südtirol zu rocken. Mit dabei waren unter anderem die Altstars Christian Rist, Lutz (Komm mal) Gschwind, Manu Hagg, sowie der Fast-noch-Aktive Konsti G. (Maschine!) und der Hüftkranke Mäggi. Von den aktiven Spielern zeigten Fatzge G., Joy Hagg, Pupu, Schmude, Vali Key, Luke ihr Können. Dirigent des Alkoholtrupps war der verletzte Marco Funghi. Mit dieser „Perspektiv-Truppe“ kam man nach unendlich langer Autofahrt und dem dringenden Gefühl Wasser lassen zu müssen an der Sporthalle in Taufers an. Nach dem Begrüßen der letztjährigen Teilnehmer und Mitkonkurrenten um Platz 1 an der Bar verbrachte man den ersten Abend damit, die Gegner auszuspionieren und durch vieles „Verschütten“ von Alkohol unschädlich zu machen. Dass man dabei selbst auch in Mitleidenschaft gezogen wurde, war jedem egal und so ging es nach einer kurzen Nacht (und für den ein oder anderen auch ziemlich kalten Nacht, so ganz ohne Schlafsack) putzmunter auf den Berg. Oben schönstes Wetter, top präparierte Spielfelder und unser aller bester Freund DJ Speiki. Leider hat der HCL zwei Schnarchnasen in seinen Reihen und so konnte aufgrund der Langsamheit von Haggs Traumduo das erste Spiel nur mit 4 Spielern gespielt werden. Doch wie es der Snowhandballgott so will, braucht man auch nicht mehr, so dass nach tollen Zuspielen die Bälle wenigstens nicht in Unterzahl in den blauen Himmel anstatt ins Tor geballert werden konnten. Nach einer weiteren Stunde warten auf den italienischen Busfahrplan (das klappt dort unten wohl nie) war dann aber das Team vollzählig und mit genügend Kaltgetränken ausgestattet. DJ Speiki spielte da schon das erste Mal das Lied, das obige Frage beantwortet und die Massen feierten ausgiebig. Nebst schönen Toren und noch schöneren „Botanik-Würfen“ bekam man aber trotz der sportlichen Bedeutungslosigkeit immer wieder tolle Handballmomente zu sehen. So holte sich zum Beispiel das Team „Wildschweinbartwurst“ aufgrund Vogter Beteiligung von Christian Uelk klar und deutlich den Titel. Die Vogter, die ihr letztes Spiel dominierten und klar gewonnen haben, schnupperten nur leicht an der Turniersensation, waren jedoch am Ende immerhin in den Top 8 (ja, es gab mehr als 8 Teams!).
Nach dem anstrengenden Teil ging es dann mit noch besserer Laune in Paulas Schirmbar. Da zeigten die Vogter dann ihr wahres Können und machten ihrem Namen „Dynamisch am Tresen“ alle Ehre. Mit unglaublich eleganter Tanzleistung verabschiedete man sich dann zum Abend in den Hexenkessel. Dieser wurde dann kurzerhand zum Schlaflager der Vogter erklärt. Blöd war nur, dass der DJ die Musik einfach nicht leiser machen wollte, so dass sich das Schlafen echt schwierig gestaltete. Nach einem anstrengenden Tag mit 12h Sonne auf dem Kopf und genügend Flüssignahrung fiel man dann todmüde um 2 Uhr in die Isomatte. Leider konnte Konsti G. immer noch nicht genüsslich schlafen, denn es war ganz schön kalt. Aber Hey, Handtücher sind auch nur kleine Zudecken.
Am Sonntagmorgen packte man dann nur noch sein Zeug und fuhr früh morgens zurück nach Vogt. Am Ende kam man mit einer geilen Teamerfahrung und viel Spaß im Gepäck wohlbehalten zuhause an. Es hat sich keiner verletzt und bis auf etwas Kopfweh und der Frage, wie eigentlich Niki Laudas Mutter heißt, gab es keinerlei Negatives zu berichten. Wir freuen uns, dieses Jahr wieder Teil dieses genialen Events gewesen zu sein und fiebern schon dem nächsten Jahr entgegen. Dann wissen wir auch, dass Elisabeth Lauda die Mutter von Niki Lauda ist und Anthony Modeste wird immer noch der Vollste sein auf jedem Fest.
Ein großes Lob gilt zum Abschluss sicherlich den Organisatoren vom SSV Taufers Handball. Vielen Dank für euer Engagement für diese geile Form von Handballsport in Verbindung mit Party und guter Laune.